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Von Menschen und Mächten

Immer wieder gibt es sie, die Menschen, die sich über andere erheben und dabei an sich selber scheitern, weil sie ihre Grenzen überschreiten. Friedrich Schiller führt uns zwei dieser Menschen vor, die wie keine anderen für Machtmissbrauch und Selbstüberschätzung stehen: die schottische Maria und die englische Elisabeth, ihr Zusammentreffen im Garten von Fotheringhay gehört zu den größten Dialogen der Weltliteratur, erfunden zwar, doch vorstellbar. Mit Schillers Meisterwerk MARIA STUART eröffnen wir die 64. Bad Hersfelder Festspiele.

Tags darauf betritt eine weitere Legende die Bühne der Stiftsruine, DON QUICHOTE, der Ritter von der traurigen Gestalt. Miguel de Cervantes hat eine Figur geschaffen, die über Jahrhunderte hinweg die Fahne der Phantasie hochhält und sich die Welt so baut wie er sie für gerecht hält. Er und sein Weggefährte Sancho Panza sind in diesem Jahr die Helden unseres Familienstückes und sie werden unser Publikum ab 6 Jahren verzaubern – dafür sorgen die Geschwister Lisa und Laura Quarg und Tobias Bungter, die für die Inszenierung verantwortlich zeichnen.

Mit KISS ME, KATE setzen wir unsere Auseinandersetzung mit Klassikern der Musicalgeschichte fort. Wir feiern mit dieser Aufführung auch 450 Jahre William Shakespeare, dessen Komödie „Der Widerspenstigen Zähmung“ der Handlung zugrunde liegt. Nicht nur die unsterbliche Musik von Cole Porter machte das Stück zu einem der erfolgreichsten der Geschichte, es ist vor allem auch die ewige Wiederkehr der Machtmechanismen im Umgang der Geschlechter miteinander. Nach „Anatevka“ wird Stefan Huber zum zweiten Mal in der Stiftsruine inszenieren, wiederum mit einer Besetzung, die Ihresgleichen sucht.

DIE WANDERHURE nach dem Roman von Iny Lorentz unterstreicht einmal mehr Umberto Ecos Aussage, dass alle unsere Probleme ihren Ursprung im Mittelalter haben. Das unfassbare Schicksal der Maria Schärer rührt nicht nur an, es fordert zum Widerstand auf gegen Machtmissbrauch, eben gegen die Erhöhung des Menschen über den Menschen. Janusz Kica führt nach „Zauberberg“, „Dschungelbuch“ und „Sturm“ seine überaus erfolgreiche Bad Hersfelder Regiearbeit fort.

 
Im Schloss Eichhof erleben wir eine ganz spezielle Art von Machspielen: hinter der Frage, was tun und denken SEKRETÄRINNEN eigentlich, wenn sie nicht tippen oder beim Chef zum Diktat zu erscheinen haben, verbergen sich Abgründe und Sehnsüchte, die denen der Königinnen in nichts nachstehen. Die junge Regisseurin Yvonne Groneberg gibt ihr Hersfeld-Debut.


Anne Frank wäre am 12. Juni 2014 85 Jahre alt geworden – wir erinnern an diese ungewöhnliche junge Frau am gleichen Tage mit der Wiederaufnahme DAS TAGEBUCH DER ANNE FRANK in der Martinskirche. Maddalena Noemi Hirschal erntete in dieser Rolle allabendlich stehende Ovationen.

Nachdem die Nachfrage nicht nachgelassen hat, haben wir uns entschlossen, die inzwischen zum Kultstück avancierte Produktion DER NAME DER ROSE noch einmal auf die Bühne der Stiftsruine zu bringen. Wer an diesem Abend wirklich über wen herrscht, das erzählt erst die Schlussszene des Klosterkrimis.

Ich wünsche Ihnen eine anregende Festspielsaison 2014 und freue mich auf Ihren Besuch.

Herzlichst,

Ihr Holk Freytag

Surf-Tipp: Ausschnitte einiger Produktionen aus dem Sommer 2013 online ansehen

Die Bad Hersfelder Festspiele als Präsent
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