Juni bis August 2015
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Daten und Fakten zur Stiftsruine



Technische und akustische Daten
 

Maße    
102,8 m     vom Westen nach Osten
55,0 m   Länge des Querhauses
46,8 m   Länge des Langhauses
22,5 m   Scheitelhöhe der Triumphbögen im Querhaus Bühnenmaße
40 m   Bühnenportalbreite
60 m   Breite des Bühnenraumes im Querschiff
1.600 qm   Bühnenfläche

 

Akustik

Theater-Enthusiasten sprechen von einem "akustischen Wunder" (Otto Bramm,1955), das es ermöglicht, die Worte, die die Schauspieler sprechen, von der ersten bis zur letzten Zuschauerreihe gleich gut zu verstehen. Während der Bad Hersfelder Festspiele bietet die eigens eingebaute, gepolsterte Bestuhlung 1600 Theatergängern Platz.

Seit 1968 überspannt ein 1400 qm großes, bewegliches Zeltdach den Zuschauerbereich bei Regen. Die Masthöhe beträgt 36 Meter, 22 Motoren setzen es in Gang. Das Dach ist strahlenförmig an 14 Seitenzügen befestigt, ohne das alte Gemäuer zu berühren.

Historische chronologische Daten 

736   Sturmius, Schüler des Bonifatius, gründet in Hersfelt eine Einsiedelei
744   Sturmius verläßt Hersfeld und gründet das Fuldaer Kloster
um 769   Lullus, Erzbischof von Mainz, gründet auf seinem Hersfelder Besitz ein Kloster
775   Lullus unterstellt sein Kloster dem Schutz des fränkischen Königs Karl.
um 780   Übertragung der Gebeine des Heiligen Wigbert nach Hersfeld.
786   16. Oktober: Tod und Bestattung des Lullus in Hersfeld
831   10. Juli: Grundsteinlegung für einen Neubau der Kirche durch den Hersfelder Abt Bun (813-840) und den Fuldaer Abt Hrabanus Maurus.
850   Oktober: Weihe der neuen Klosterkirche durch Hrabanus Maurus, inzwischen in Mainz, in Anwesenheit von Abt Brunwart.
901-927   Unter Abt Thiuthard wie die ganze Baulichkeit des Oratoriums in einer Nacht durch Flammen dahingerafft.
1037 oder 1038   Brand der Klosterkirche. Unmittelbar anschließend beginnt Abt Meginher (1036-1059) mit dem Bau einer neuen Kirche
1040   Zwischen dem 31. Juli und 4. August: Weihe der neu errichteten Krypta in Anwesenheit Kaiser Heinrichs III.
1144   16. oder 17. Oktober: Weihe der gänzlich wiederhergestellten Kirche in Anwesenheit Kaiser Konrads III.
1521   2. Mai: Martin Luther predigt in der Stiftskirche
1606   Nach dem Tod des letzten Abts Joachim Roell geht das Kloster in den Besitz des Landgrafen Moritz von Hessen über.
1761   11. Februar: Die Stiftskirche wird auf Veranlassung des französischen Marschalls Broglio in Brand gesetzt.
ab 1828   Landbaumeister Leonard Müller lässt die verschüttete Krypta freilegen und das Mauerwerk instandsetzen.
1867   Bau einer Kaserne westlich der Kirche, heute Finanzamt
1895   26. März: Einsturz der Südwestecke des Katharinenturms
seit 1951   Festspiele in der Stiftsruine
1968   Zeltdach von Frei Otto
1996-2003   Instandsetzung der Mauerkronen und Festigung der Putzreste

 

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