Startseite > Orte > Daten & Fakten Stiftsruine
Daten und Fakten zur Stiftsruine
Technische und akustische Daten | Maße | | | | 102,8 m |
| vom Westen nach Osten | | 55,0 m | | Länge des Querhauses | | 46,8 m | | Länge des Langhauses | | 22,5 m | | Scheitelhöhe der Triumphbögen im Querhaus Bühnenmaße | | 40 m | | Bühnenportalbreite | | 60 m | | Breite des Bühnenraumes im Querschiff | | 1.600 qm | | Bühnenfläche |
Akustik Theater-Enthusiasten sprechen von einem "akustischen Wunder" (Otto Bramm,1955), das es ermöglicht, die Worte, die die Schauspieler sprechen, von der ersten bis zur letzten Zuschauerreihe gleich gut zu verstehen. Während der Bad Hersfelder Festspiele bietet die eigens eingebaute, gepolsterte Bestuhlung 1600 Theatergängern Platz.Dach Seit 1968 überspannt ein 1400 qm großes, bewegliches Zeltdach den Zuschauerbereich bei Regen. Die Masthöhe beträgt 36 Meter, 22 Motoren setzen es in Gang. Das Dach ist strahlenförmig an 14 Seitenzügen befestigt, ohne das alte Gemäuer zu berühren.
Historische chronologische Daten | 736 | | Sturmius, Schüler des Bonifatius, gründet in Hersfelt eine Einsiedelei | | 744 | | Sturmius verläßt Hersfeld und gründet das Fuldaer Kloster | | um 769 | | Lullus, Erzbischof von Mainz, gründet auf seinem Hersfelder Besitz ein Kloster | | 775 | | Lullus unterstellt sein Kloster dem Schutz des fränkischen Königs Karl. | | um 780 | | Übertragung der Gebeine des Heiligen Wigbert nach Hersfeld. | | 786 | | 16. Oktober: Tod und Bestattung des Lullus in Hersfeld | | 831 | | 10. Juli: Grundsteinlegung für einen Neubau der Kirche durch den Hersfelder Abt Bun (813-840) und den Fuldaer Abt Hrabanus Maurus. | | 850 | | Oktober: Weihe der neuen Klosterkirche durch Hrabanus Maurus, inzwischen in Mainz, in Anwesenheit von Abt Brunwart. | | 901-927 | | Unter Abt Thiuthard wie die ganze Baulichkeit des Oratoriums in einer Nacht durch Flammen dahingerafft. | | 1037 oder 1038 | | Brand der Klosterkirche. Unmittelbar anschließend beginnt Abt Meginher (1036-1059) mit dem Bau einer neuen Kirche | | 1040 | | Zwischen dem 31. Juli und 4. August: Weihe der neu errichteten Krypta in Anwesenheit Kaiser Heinrichs III. | | 1144 | | 16. oder 17. Oktober: Weihe der gänzlich wiederhergestellten Kirche in Anwesenheit Kaiser Konrads III. | | 1521 | | 2. Mai: Martin Luther predigt in der Stiftskirche | | 1606 | | Nach dem Tod des letzten Abts Joachim Roell geht das Kloster in den Besitz des Landgrafen Moritz von Hessen über. | | 1761 | | 11. Februar: Die Stiftskirche wird auf Veranlassung des französischen Marschalls Broglio in Brand gesetzt. | | ab 1828 | | Landbaumeister Leonard Müller lässt die verschüttete Krypta freilegen und das Mauerwerk instandsetzen. | | 1867 | | Bau einer Kaserne westlich der Kirche, heute Finanzamt | | 1895 | | 26. März: Einsturz der Südwestecke des Katharinenturms | | seit 1951 | | Festspiele in der Stiftsruine | | 1968 | | Zeltdach von Frei Otto | | 1996-2003 | | Instandsetzung der Mauerkronen und Festigung der Putzreste |
|