Bühne frei für 75 Jahre Bad Hersfelder Festspiele

10.07.2026

Die Jubiläumsfeier steht bevor: Mit einem großen Fest feiern die Bad Hersfelder Festspiele am kommenden Samstag, 11. Juli 2026, ihr 75-jähriges Bestehen.

Bürgermeisterin Anke Hofmann und Intendantin Elke Hesse freuen sich darauf, gemeinsam mit der Bevölkerung, Freunden und Gästen auf 75 Jahre Geschichte, Begegnung und Gemeinschaft zurückzublicken und dieses besondere Jubiläum gebührend zu feiern.

Neben einem kostenfreien abwechslungsreichen Programm für Jung und Alt folgt am Abend ab 20.30 Uhr die Aufführung „Meisterstücke und Missgeschicke“ in der Stiftsruine. Es gilt, 75 Jahre Bühnengeschichte zu feiern. Aber wie? Zahlreiche Dramen, Tragödien, aber auch Komödien und Musicals sah die Bühne der Bad Hersfelder Stiftsruine in diesen Jahren. Klassiker, Experimente, Uraufführungen mit großartigen Ensembles, diversen Regisseuren … und einem über all die Jahre treuen Publikum. Die Dramaturgin Stine Kegel schafft am kommenden Samstag das schier Unmögliche: In einer Art Revue fasst sie diese 75 Jahre in einem neuen Bühnenereignis zusammen: Ausschnitte, Zitate und Szenen werden von sechs Akteuren quasi en suite dargeboten. Da trifft Hamlet auf Faust, Wladimir und Estragon warten auf die Chorus Line und Maria Stuart schwingt für Evita die argentinische Flagge. Es wird ein einziges großes Cabaret!

Und die bunte Reihe ließe sich fortsetzen: Romeo zeigt Julia die West Side und König Lear…Es wird ein bunter Reigen, ein Rückblick mit Augenzwinkern. Stine Kegel und Oberspielleiter Michael Schachermaier erschaffen mit „Meisterstücke und Missgeschicke“ nicht nur Erinnerungen, sondern stellen die hohe Kunst des Theaters erneut unter Beweis.

Für die Vorstellung gibt es Karten ab 29 Euro im Ticketshop der Bad Hersfelder Festspiele unter https://www.bad-hersfelder-festspiele.de/festival/rahmenprogramm

Im Anschluss wir die Fassade der Stiftsruine selbst zur Bühne. Anlässlich des 75-jährigen Bestehens verwandelt eine aufwendig inszenierte Lichtshow das Gebäude in ein lebendiges Kunstwerk, das Architektur, Geschichte und Theaterhandwerk miteinander verbindet. Verantwortlich für die Illumination ist Medienkünstler Gregor Eisenmann aus Wuppertal, der für das Jubiläum eine kreative Projektion entwickelt hat. Das Angebot ist kostenfrei erlebbar.