Nachrichten-Archiv

Cristian Nickel erhält den Zuschauerpreis 2018

02.09.2018

für seine Rolle Peer Gynt in PEER GYNT von Robert Schuster.

Wir gratulieren ganz herzlich!

Der Preis wurde im Rahmen der Abschluss-Gala SUMMERSONGS der 68. Bad Hersfelder Festspiele verliehen.

Christian Nickel wuchs in Hamburg auf, studierte Schauspiel an der Hochschule „Ernst Busch“ in Berlin und debütierte 1997 bei den Salzburger Festspielen in Grillparzers LIBUSSA in der Regie von Peter Stein. Im gleichen Jahr wurde er ans Schauspiel Frankfurt engagiert und spielte dort u.a. PEER GYNT, Regisseur war damals auch Robert Schuster.

Überregional bekannt wurde er als Goethes FAUST in der Inszenierung des Gesamtstoffes durch Peter Stein auf der Expo2000 in Hannover, in Berlin und in Wien.

Fünf Jahre lang gehörte Nickel dem Ensemble des Burgtheaters in Wien an, weitere Stationen waren das Residenztheater in München, das Berliner Ensemble, das Schauspiel Köln, das TAT Frankfurt/Main, das Maxim-Gorki-Theater in Berlin und seit 2012 das Theater in der Josefstadt in Wien, wo er derzeit engagiert ist.

Seit 2003 ist er auch regelmäßig selbst als Regisseur tätig.

Neben einigen Filmarbeiten überwiegend fürs Kino wurde er zu zahlreichen Lesungen eingeladen, oft auch in Verbindung mit Musik.

Unter der Regie von Dieter Wedel spielte er 2006 und 2014 bei den Nibelungenfestspielen in Worms – und bereits in den letzten Jahren in Bad Hersfeld.

Für seine Hauptrollen in HEXENJAGD (John Proctor) und MARTIN LUTHER-DER ANSCHLAG (Martin Luther, Reformator und Wutbürger) erhielt er 2016 und 2017 den Großen Hersfeldpreis, den eine Jury aus Kritikern vergibt.

Der Zuschauerpreis
Seit 1995 wird der undotierte Zuschauerpreis der Bad Hersfelder Festspiele verliehen.

Seit vorletztem Jahr kann auch online gevoted werden. Dank der Unterstützung der Sparkasse Bad Hersfeld-Rotenburg, die eine entsprechende Programmierung zur Verfügung gestellt hat.

Der Bad Hersfelder Goldschmied Matthias Laufer-Klitsch hat den Preis, einen Ring gemeinsam mit Volker Lechtenbrink, der von 1995 bis 1997 Intendant der Bad Hersfelder Festspiele war, entwickelt. Der Ring wird im Atelier des Juweliers alljährlich gefertigt. Er zeigt die Bögen der Stiftsruine, eine lachende und eine weinende Maske als Symbol für das Theater sowie die Schwurhand Karls des Großen (die sich einst als steinerne Skulptur über der unversehrten Stiftskirche befand) als Symbol für die (reichs-)klösterliche Vergangenheit der Spielstätte

Preisträger im letzten Jahr war Robert Joseph Bartl für seine Rolle in MARTIN LUTHER - DER ANSCHLAG.

 


Joern Hinkel inszeniert DER HERR DER FLIEGEN

24.10.2018

mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen der Sommernachtsträumer e.V./ Premiere am 2. November/ Karten ab Samstag!

DER HERR DER FLIEGEN! – William Goldings weltberühmte Parabel auf den kalten Krieg, für die er 1983 den Nobelpreis für Literatur erhielt, ist heute wieder von erschreckender Aktualität.
Eine Gruppe von Schülern stürzt nach einem Raketenangriff mit einem Flugzeug über einer verlassenen, paradiesisch schönen Südsee-Insel ab. Fernab von jeglicher Zivilisation versuchen sie zu überleben. Zunächst tun sie alles dafür, sich an selbst festgelegte Regeln zu halten und sich demokratisch untereinander abzustimmen. Aber je größer der Hunger, je verzweifelter die Angst vor wilden, unbekannten Tieren, desto mehr setzen sich die Stärkeren gegenüber den Schwächeren durch. Eifersucht macht sich breit, Konkurrenzdenken führt zu erbitterten Machtkämpfen, bis die Kinder schließlich unkontrolliert ihre Aggressionen ausleben und übereinander herfallen. Es wird ein Kampf ums nackte Überleben, der schon bald seine ersten Opfer fordert.

Sommernachtsträumer e.V.
Nachdem Joern Hinkel 2014 mit vielen Jugendlichen im Rahmen der Bad Hersfelder Festspiele SOMMERNACHTSTRÄUMEREIEN und danach KRABAT inszeniert hatte, entstand der Wunsch, auch außerhalb der Festspielzeit Theaterprojekte umzusetzen und durchgehend mit Kindern und Jugendlichen zu arbeiten. Der Verein wurde 2016 in Bad Hersfeld gegründet, fördert seitdem junge Talente in Workshops unter professioneller Anleitung und bietet ihnen Auftrittsmöglichkeiten. Zu den letzten Inszenierungen der Sommernachtsträumer gehörten DIE WELLE, KLASSENFEIND und FRÜHLINGSERWACHEN.

DER HERR DER FLIEGEN
Dramatisierung des gleichnamigen Romans von William Golding von Nigel Williams / Deutsch von Astrid Windorf.
Inszenierung: Joern Hinkel
Es spielen: Mitglieder des Vereins Sommernachtsträumer e.V.

2. / 3. / 4. November 2018, 19 Uhr
Probenhalle der Bad Hersfelder Festspiele
an der Stadthalle (Wittastraße – Ecke Lutherstraße)

Unkostenbeitrag 10 Euro, ermäßigt 5 Euro.
Karten ab Samstag, den 27.10. beim Ticketservice der Stadt, in der Hoehl’schen Buchhandlung, bei tausendschoen (Johannesstrasse 10) und an der Abendkasse.

 


Abschlussgala SUMMERSONGS mit Feuerwerk in der Stiftsruine

22.08.2018

Zum Abschluss der Bad Hersfelder Festspiele  präsentierte Mathias Schlung (TITANC) SUMMERSONGS, die Große Abschluss-Gala der 68. Bad Hersfelder Festspiele mit dem Orchester der Bad Hersfelder Festspiele unter Leitung des Hersfeld-Preisträgers 2017, Christoph Wohlleben, Katja Ebstein und Sängerinnen und Sängern und Schauspielerinnen und Schauspielern der aktuellen Festspiel-Produktionen.

Aus HAIR waren Bettina Mönch, Riccardo Greco und Christof Messner dabei. Aus den Schauspiel-Ensembles haben Darsteller wie Roland Riebeling, Günter Alt (SHAKESPEARE IN LOVE), Ute Reiber (SHAKESPEARE IN LOVE/ PEER GYNT/ LENAS GEHEIMNIS) Corinna Pohlmann (PEER GYNT/ Hersfeld-Preisträgerin 2018) ihr Können erneut unter Beweis gestellt.

Und ebenfalls wie im letzten Jahr durften sich die Besucher zum Abschluss des großartigen SUMMERSONGS-Abends über ein Feuerwerk in und an der Stiftsruine freuen.

Im Rahmen dieser Gala wird auch der Zuschauerpreis 2018 verliehen. Er ging an Christian Nickel, der die Hauptrolle in PEER GYNT gespielt hat. Mit Unterstützung der Sparkasse Bad Hersfeld-Rotenburg wurde dafür ein Online-Portal geschaffen, in dem jeder Besucher seiner Favoritin oder seinem Favoriten aus einer der beiden Neuproduktionen in der Stiftsruine seine Stimme geben kann. Im letzten Jahr erhielt Robert Joseph Bartl den begehrten Preis.

© J. Rakete

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Welt-Star Marianne Sägebrecht in der Stiftsruine

07.08.2018

Mit Robert Joseph Bartl trat sie in dem Konzert ROMEO UND JULIA des Hessischen Staatsorchesters der Stadt Wiesbaden und des Landes Hessen unter der Leitung seines Generalmusikdirektors Patrick Lange auf.

Zusammen lasen die beiden passend zu Peter Tschaikowskys Ouvertüre aus „Romeo und Julia“. Ausserdem gab es Texte von William Shakespare zu Sergej Prokofievs Ballett-Suite und und Nikolai Rimsky-Korsakows Orchester-Fantasie „Scheherazade“ mit Geschichten aus TAUSEND UND EINE NACHT.

Es war ein großer wundervoller Abend mit begeisternden Musikern und grandiosen Erzählern.

"„Großartig“ – so könnte man das Konzert „Romeo und Julia“ bei den „Bad Hersfelder Festspielen“ beschreiben, wenn man nur ein einziges Wort zur Verfügung hätte. Das grandiose „Hessische Staatsorchester Wiesbaden“ unter der Leitung von Patrick Lange verzauberte das Publikum am Samstagabend in der gut gefüllten Stiftsruine." (lokalo24/Kreisanzeiger/FuldaAktuell)


"Staatsorchester, Sägebrecht und Bartl verzaubern - Selbst daran schuld, wer keine Karten für das Klassik-Konzert der Bad Hersfelder Festspiele erstanden hat: Er hat einen wundervollen, bezaubernden Abend – gespickt mit liebreizenden, tragischen und magischen Momenten – verpasst.     ... Alles fließt ineinander. Die Grenzen zwischen gesprochenem Wort und Musik schwinden. Es entsteht ein großes Ganzes, das Gänsehaut erzeugt. Das Publikum pfeift, klatscht und trampelt vor Begeisterung." (osthessennews)  


""Ist Lieb’ ein zartes Ding? Sie ist zu rau!“ Ein Satz aus Shakespeares Drama, „Romeo und Julia“, der den Konzertabend am Samstag in der Stiftsruine durchzog. Zartheit und Rauheit, tödliches Drama und märchenhaftes Happy End bildeten die Gegensatzpunkte eines ungewöhnlichen Programms, dem Schauspiel-Ikone Marianne Sägebrecht und Hersfeld-Star Robert Joseph Bartl mit ihren Textbeiträgen den besonderen Reiz verliehen. ... Wie sehr es nicht nur das Drama selbst, sondern Shakespeares Sprache ist, die uns heute noch berührt, ließen Marianne Sägebrecht und Robert Joseph Bartl in ihren fein ausgewählten Textausschnitten spüren. ... Märchen statt Drama, Happy End statt tödlicher Tragödie, hieß es im zweiten, der Märchenwelt von „Tausend und einer Nacht“ gewidmeten Teil. Nikolai Rimski-Korsakows Suite „Scheherazade“, ein Wunder an harmonischem wie melodischem Erfindungsreichtum und virtuoses Feuerwerk zugleich, bildete den eindrucksvollen Rahmen, bei dem das Orchester auch solistische Glanzpunkte setzte, allen voran Konzertmeister Karl-Heinz Schultz mit seinem Violinsoli." (HNA/HZ)

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"Lustvoller Bilderbogen" HAIR begeistert Publikum und Kritiker

03.08.2018

„„Hair“ in Bad Hersfeld ist ein praller Bilderbogen, farbig und rasant – und zugleich eine Zeitreise durch die amerikanische Popkultur. ... „Hair“ ist vor allem eine Ensemble-Leitung und überzeugt mit ausgelassener Spielfreude und tänzerischem Körpereinsatz. Die Songs kann jeder mitsingen. Atemlos jagt ein Evergreen den anderen: „Aquarius“, „Hair“, „Good Morning Starshine“, „Let the Sunshine in“ oder „Hippie Life“ – die Hymne an die Zeit. Rasant ist die Choreografie (Melissa King), fantasievoll bunt die Kostüme (Dagmar Morell).
Trotzdem stechen einige Akteure heraus – allen voran Bettina Mönch als Sheila, die mit weißer Seele und schwarzer Soulstimme bezaubert. Auch Claude, Berger, Jeanie (Martina Lechner) Woof (Nils Klitsch), Hud (Victor Hugo Barreto) Crissy und die wie wild wirbelnden Girls vom Electric Blues Trio (Eva Zamostny, Karen Müller, Tamara Pascual) tanzen und singen sich in die Herzen. ... Zehn Minuten Applaus, Jubel, stehende Ovationen und zwei Zugaben sind der verdiente Lohn für zwei pralle Stunden Hippie-Life in Bad Hersfeld. Am Ende tanzt auch das Publikum auf der Bühne. Denn der Traum von Liebe und Frieden wird nie sterben.“ (HZ)

„Neben dem stimmigen Kostümbild - mit Mode der Flower-Power-Generation - zeigte das Ensemble temporeiche Tänze. Choreographin Melissa King zeigte einmal mehr ihre Klasse und versetzte das etwa 20-köpfige Team der Akteure nahezu fortwährend in Bewegung. Mal lässig, lustvoll oder zugedröhnt im Drogen- und Liebesrausch, mal energetisch. Und auch mal nackt. Es ist ein provozierender und nackter Protest der Hippies gegen die Staatsmacht bei einer Demonstration.“ (dpa)

„Mehmert kann sich glücklich schätzen ein solch energiegeladenes Ensemble zur Verfügung zu haben und es wäre ungerecht, einen davon herauszuheben. Klar, dass die drei Hauptprotagonisten den meisten Beifall hatten, aber jeder machte seine Sache top. Nicht alle hinter der Bühne können hier genannt werden. Die Choreografien von Melissa King im geschickten Überall-Bühnenbild von Jens Kilian waren atemberaubend, und die Kostüme von Dagmar Morell passten voll ins Bild.“ (osthessennews)

„Provokant-frech lässt Mehmert eine Ku-Klux-Klan- Truppe zu „Black boys are de- licious“ über die Bühne wirbeln. Auch ein Weg, um sich dem Rassismusproblem zu nähern. Als Friedensengel ist Sheila unterwegs, die mal auf einem Schimmel einreitet, mal nur mit einer Gitarre beschürzt der martialischen Gewalt der Polizei bei einer Anti-Kriegsdemonstration begegnet. Bettina Mönch geht förmlich in ihrer Rolle auf und erntet besonders viel Applaus. Es ist dieser lustvolle, manchmal skurrile Bilderbogen, der die Hersfelder Hair-Inszenierung so kurzweilig macht. Melissa Kings Choreographien sind mit-reißend und zeigen ein schönes Ganzes.“ (Wetzlarer Neue Zeitung, Weilburger Tageblatt u.a.)

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Horst Janson in DER ALTE MANN UND DAS MEER im Schloss Eichhof

26.08.2018

„Der Kahn des alten Mannes segelt im Schloss Eichhof über ein Meer aus Plastikflaschen, das dank farbiger Beleuchtung ästhetisch anspricht, mit Blick auf die zunehmende Vermüllung der Ozeane gleichzeitig auch erschreckt – ein gelungener Kontrast. Eine Strandbar aus Treibholz und die Bretterbude des alten Fischers komplettieren das Bühnenbild. Das passende karibische Flair liefern die Musiker einer vierköpfige Liveband, die im Laufe des Stücks auch als Kneipenbesucher oder Fischerdorfbewohner herhalten müssen: Diogenes Nordarse (Percusssion/Gesang), Ralf Wüstneck (Akkordeon), Michael Herrmann (Akkordeon/Kontrabass) sowie Regisseur Jens Hasselmann an der Gitarre verhelfen dem Stück zum richtigen Drive, lassen ihre Instrumente mal melancholisch-verträumt, mal bedrohlich tosend erklingen – und unterstreichen so eindrucksvoll die Gefühlslage des Fischers. Dessen Rolle scheint Horst Janson geradezu auf den Leib geschrieben zu sein: Im Wechselbad der Gefühle zwischen Hoffen und Bangen, Glück, Euphorie, Verzweiflung und Resignation zeichnet er das Bild eines greisen Mannes, dessen Kräfte zwar schwinden, der aber zu keinem Zeitpunkt seine Würde verliert. Ihm zur Seite gestellt ist einerseits Barfrau, Erzählerin und Sängerin Marie-Luise Gunst, die mit klarer Stimme die Handlung vorantreibt, mal etwas mehr, mal etwas weniger und manchmal auch genau das wiedergibt, was gerade auf der Bühne passiert.“ (HZ)


„Alles andere als ein Ein-Mann-Stück erwartet die Zuschauer, vielmehr hat die Inszenierung Jens Hasselmanns, wie sie bereits vor acht Jahren auf Rügen uraufgeführt wurde, fast Musicalcharakter. Wie könnte man Zeit- und Lokalcholorit Kubas der 50er Jahre, wo die Novelle entstand, besser transportieren, als mit der Musik Kubas und einer Liveband. Dezent und zugleich charakteristisch stimmt das Quartett mit Jens Hasselmann (Gitarre), Michael Hermann (Kontrabass), Ralf Wüstneck (Akkordeon) und Diogenes Nodarse (Percussion, Gesang) das Publikum auf das Stück ein und begleitet danach die Szenen musikalisch. ... Jansons jugendlicher Charme, den er sich auch im Alter bewahrt hat, ist tragend für seine Rolle und baut die Brücke zu dem Jungen Manolo (Romeo Hinkel), der den Alten umsorgt und verehrt, auf seiner Fahrt jedoch nicht begleiten darf. So ist Santiago auf sich allein gestellt und bietet alle seine Kräfte auf, um dem riesigen Schwertfisch einen würdevollen Kampf zu liefern. Kraftvoll und ohne Brutalität ringt der alte Fischer mit dem Fisch, kommt ihm nah, versetzt sich in seine Lage, nimmt fast liebevoll Kontakt mit ihm auf.“ (osthessennews)

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"Geniale Ideen" - "Modernes sehenswertes Stück": Kritiker zu Peer Gynt

08.07.2018

„Besseres als diese Produktion ... kann dem Theater im Allgemeinen und den Festspielen im Besonderen nicht passieren. Die Inszenierung – eine, wenn nicht gar die mutigste, ja die kühnste in der Festivalhistorie – ist eine Demonstration beeindruckenden Regie-Theaters und rückt die Bühne in das Zentrum spannender Dispute. ... Aus der Fülle nahezu genialer Ideen in Schusters mitunter komplex-komplizierten Inszenierung/Fassung einige herausragende Beispiele: Der junge Peer wird mittel einer Puppe dargestellt (Gestaltet von Suse Wächter, geführt und gesprochen von Gloria Iberl-Thieme). In der bewegenden Schlussszene gesellt sich der junge zum alten Peer und zu Solveig. Mit dieser Figur vermittelt Leena Alam (in ihrer Heimat Afghanistan ein Star) die aktuelle Flüchtlingsproblematik und fasziniert als Frau, die Jahrzehnte lang voller Hoffnung, Glaube und Liebe auf Peer gewartet hat. Solveigs Lied singt sie in ihrer Muttersprache. Eine weitere ungewöhnliche Idee: Frau Dr. Begriffengfeld, Leiterin eines Selbstfindungsseminars für Führungskräfte und Chefin eines Irrenhauses (im Original ein Herr Dr.) und Peers Mutter Aase werden von einer Schauspielerin interpretiert, von der vorzüglichen Nina Petri. Ibsens Troll-König regiert als König des Internets (Andreas Schmidt-Schaller, stets souverän) ein virtuelles Reich, in dem es aberwitzig, brutal und ordinär zugeht. Ebenso spektakulär gestaltet hat Regisseur Schuster die Szene auf dem Meer, in der zwei große, ferngesteuerte Video-Wände frappierende Bilder ermöglichen. ...“ (Fuldaer Zeitung)

„Faust des Nordens» wird das dramatische Gedicht des norwegischen Lyrikers Henrik Ibsen von 1867 auch genannt. Dem Berliner Regisseur Robert Schuster gelang ein modernes, sehenswertes Stück mit adaptiertem Text und lediglich zweieinhalb Stunden Länge. ...
Die Folgen der Digitalisierung sind eines seiner Themen. Märchenhafte Trolle aus dem Original werden zu zombiehaft wirkenden Trollen aus der Welt des Internets mit einem Stecker im Allerwertesten. ... Christian Nickel spielt die Hauptrolle eindringlich. Der herausragende Akteur zeigt einmal mehr seine Klasse bei den Festspielen. ... Eingearbeitet wird in die Bad Hersfelder Fassung auch viel Gesellschaftskritik: der Selbstoptimierungswahn, der Talkshow-Betrieb und die Egoismen unter US-Präsident Donald Trump («America First», «Fake News»). Das passt gut zu «Peer Gynt», der sich auch gern an erster Stelle sieht und mit alternativen Fakten hantiert." (dpa)

„Mit einer starken Setzung inszeniert Robert Schuster bei den Bad Hersfelder Festspielen Henrik Ibsens Sinnsucher-Klassiker „Peer Gynt“ (1867). Er dekonstruiert die Stationendramtaturgie und setzt das Stück in vollkommen anderem Kontext neu zusammen. Keine Betulichkeitsfolklore, keine Höhlenromantik, kein Norwegenidyll. Bei der Premiere am Freitag in der ausverkauften Stiftsruine gab es viel, aber nicht übermäßig euphorischen Applaus. Mit einem großartig aufspielenden Ensemble, dem charismatisch-ausdrucksstarken Christian Nickel als Titelheld, mit präzis eingesetzter Videotechnik und Puppenspielerin Gloria Iberl-Thieme, die für die emotional bewegenden Höhepunkte sorgt, entsteht ein mutiger Abend mit einem stringent durchgestalteten Konzept von jemandem, der genau weiß, worauf er inhaltlich hinaus will.“ (HNA)

„Die Bad Hersfelder Festspiele 2018 wurden mit Henrik Ibsens "Peer Gynt" in einer mutigen Inszenierung von Robert Schuster eröffnet. Dafür gab es viel Beifall. ... Aus dem durchweg hochkarätig besetzten Ensemble stechen vor allem Christian Nickel und Nina Petri hervor. Nickel schafft es, dem großspurigen, rücksichtlosen, egomanen Peer Gynt auch nachdenkliche, ja sogar sympathische Züge zu verleihen und eine vielschichtige Figur zu zeigen. Und Nina Petri ist als Dr. Begriffenfeld sein rationaler Gegenpart. Zudem spielt sie als Aase eine überforderte Mutter für den jungen Peer, die sich schließlich im Alter mit anrührender Intensität von ihm verabschiedet. Gegenentwürfe zur lauten, spielerischen Selbstsuche sind zum einen Leena Alams Solveig, die einfach sie selbst ist, geradlinig und ernsthaft und bedingungslos zu Peer Gynt steht und Anouschka Renzis Anitra, eine geheimnisvolle Frau ohne Seele. Mit großer Spielfreude und Wandlungsfähigkeit sind Pierre Sanoussi-Bliss, André M. Hennicke, Tilo Keiner, Maximilian Wigger und Thorsten Kublank in verschiedenen Rollen zu sehen, als Peer Gynts Freunde, Trolle oder Bewohner eines Altenheims. Und auch Corinna Pohlmann begeistert als eigenwillige Trollprinzessin. Ein würdiger Trollkönig ist Andreas Schmidt-Schaller, während Claude-Oliver Rudolph einen sehr norddeutschen Kapitän gibt. Beeindruckend die Leistung von Gloria Iberl-Thieme, die der Puppe Peer Stimme und Ausdruck verleiht.“ (Hersfelder Zeitung)

„Intendant Joern Hinkel ist mit Peer Gynt als Eröffnungsstück sicher nicht den einfachen Weg gegangen ... Den einfachen Weg sicher nicht, aber einen richtigen, vielleicht den einzig richtigen. ... es präsentiert sich in der Inszenierung von Robert Schuster auch als durchweg aktuelles Stück. Die Macht der Informationssammler, der Nachrichtenmacher und Influencer bestimmt die gegenwärtige Alltagswelt wie nie zuvor. Im Internet werden Realitäten vermittelt und erschaffen und im Darknet üben die Trolle unserer Zeit ihre alles durchdringende Macht aus. ... Die faszinierende Bühnentechnik mit zwei beweglichen Großbildschirmen und Videofilmen (Torge Möller), die dynamisch in das Bühnenspiel einbezogen werden, es ergänzen, erweitern, überzeichnen und um eine Handlungsebene ergänzen. Mutter Aase (Nina Petri in Doppelrolle) oder Peer als Kind, verkörpert durch eine Puppe, gespielt von Gloria Iberl-Thieme fügen die Perspektive auf das innere Kind des erwachsenen Peer hinzu und schaffen Raum für psychologische Deutungsansätze oder die Freiheit sich einfach Illusion und Wirklichkeit in harmonischem Miteinander hinzugeben." (osthessennews)

Und über den Festakt:
„Der beste Moment am Eröffnungsabend der 68. Bad Hersfelder Festspiele ist nicht etwa, wenn Peer Gynt seiner sterbenden Mutter (hier: seiner Therapeutin) eine himmlische Schlittenfahrt vorgaukelt - diese berühmte Lügenboldszene zum Herzerwärmen. Der beste Moment ist auch nicht am Ende, in der nicht weniger berühmten Schlussszene von Henrik Ibsens "Peer Gynt", wenn der egomanische Titelheld von seiner Lebensirrfahrt zurückkehrt und sein greises Haupt im Schoß der treuen Solveig bettet (hier: eine Flüchtlingsfrau aus Afghanistan), lernend, dass diese Frau seine Heimat war. Nein, der beste, menschlichste, kunstfreundlichste Moment bei der Eröffnung der diesjährigen Festspiele in der schönen Stiftsruine von Bad Hersfeld ereignete sich gleich beim Festakt am Anfang, als der neue Intendant Joern Hinkel ein großes "Wir" beschwor - im betonten Gegensatz zur "Ich"-Proklamation eines Peer Gynt. "Wir, das sind ...", und statt den Satz zu vollenden, gab der Intendant einen Wink, woraufhin alle diesem "Wir" Zugehörigen auf die Bühne strömten: Schauspieler, Techniker, Musiker, Sänger, Bühnenmeister, Requisiteure, jung und alt, männlich, weiblich, eine fröhliche, bunte Festspieltruppe. Und alle gemeinsam stimmten sie dann den Song "Stand by me" an, mit Joern Hinkel am Klavier. Da dürfte so manche Gänsehaut aufgeprickelt sein.“ (Süddeutsche Zeitung)

 


Bild (c) BHF/S.Sennewald

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SHAKESPEARE IN LOVE begeistert: Pressestimmen

19.07.2018

Regisseur Uitdehaag hat dabei sehr genau darauf geachtet, die Balance zu halten: Er gibt dem Affen hemmungslos Zucker, wenn Shakespeare und Marlowe im Duett dichten oder die Theatertruppe Klaus Figges Fecht-Choreografien mit begeisternder Rasanz und Slapstick-Einlagen umsetzt. Wenn sich im nächsten Moment der Fokus alleine auf Shakespeare und seine Angebetete Viola de Lesseps richtet, die die Unmöglichkeit ihrer Liebe realisieren, dann entsteht trotz des Tempo- und Stimmungswechsels kein Bruch. So wie man vorher schallend gelacht hat, so leidet man nun mit und wischt sich nun verlegen ein Tränchen aus dem Augenwinkel. Das Mysterium Theater eben. ... Es gab kräftigen Applaus, Jubel und minutenlang stehende Ovationen. (Hersfelder Zeitung)

Herausragend ist die Leistung von Natalja Joselewitsch, die als Viola überzeugt. Ihr nimmt man die energische junge Frau, die um ihren großen Traum kämpft und dabei auch noch die große Liebe findet, zweifelsfrei ab. Dennis Herrmann spielt William Shakespeare mit einer Freude und Energie, die das Publikum von der ersten Minute an mitnimmt. Bezaubernd spielt Bettina Hauenschild Violas Amme, die stets besorgt um das Wohl ihres Schützlings ist, später zu dessen engster Vertrauten und Verbündeten wird. ... Herrlich komische Dialoge, abgewechselt mit hoffnungsloser Romantik – all das wird am Ende des Abends dann doch noch mit lang anhaltendem Applaus vom Publikum gebührend gewürdigt. (osthessennews)

Ein Märchen für Erwachsene war versprochen worden - und ein Märchen für Erwachsene wurde geboten. Das Theaterstück "Shakespeare in Love", das Antoine Uitdehaag erstmals auf einer deutschen Bühne inszeniert, hat die Zuschauer bei den Bad Hersfelder Festspielen begeistert. ... Neben auch aus dem Fernsehen bekannten Akteuren wie Brigitte Grothum,
Martin Semmelrogge, Robert Joseph Bartl oder Bettina Hauenschild standen mit den beiden Hauptdarstellern zwei noch junge Schauspieler auf der Bühne: Dennis Herrmann (Jahrgang 1986) als Will Shakespeare und Natalja Joselewitsch (1991) als Viola spielten ihre Parts mit
viel Charme und harmonierten auf der Bühne. ... Gelungen sind auch die vielfältigen Kostüme genau wie die fließenden Übergänge zwischen den Szenen. Mal leisere, mal lautere Töne, auch Tanzszenen oder wilde Kämpfe, mal ernst, dann wieder heiter: "Shakespeare in Love" zeigt die bunte Welt des Theaters - vereint in einem Stück. (dpa)

Turbulente Verwicklungen, Slapstick, Witz, Charme und ein entzückendes Liebespaar sind die Bestandteile eines heiter-gefühlvollen Komödienabends, der das Publikum zur Premiere am Freitag in der ausverkauften Stiftsruine in Bad Hersfeld zu minutenlangen Ovationen hinriss. (HNA)

Ein turbulent-unterhaltsames und besinnliches Stück für Shakespeare-Kenner und Einsteiger: Die deutsche Erstaufführung der Komödie "Shakespeare in Love" in der Stiftsruine ergötzte das Publikum, das nach drei Stunden heftig applaudierte ... Gemessen an ihren guten Leistungen müssen alle 22 Schauspieler genannt werden ... Die Komödie endet mit Wills Hinweis auf das Ende seines künftigen Werkes "Was ihr wollt" mit dem Versprechen: "Es ist ein Mysterium". "Shakespeare in Love" in der Stiftsruine ist ein Gesamtkunstwerk und ein Mysterium, wie es uns allen gefällt. (Fuldaer Zeitung)

Der Niederländer Antoine Uitdehaag hat groß angelegtes Ensembletheater inszeniert, mit 26 Schauspieler (und 30 Statisten), das dem Film zur Halbzeit emotional einigermaßen nahe kommt, um im zweiten Akt ein starkes Eigenleben zu entwickeln. Das gewinnt immer mehr Tempo und Temperatur, wird höchst unterhaltsam und sehr romantisch, nie aber albern, nie aber kitschig. Klaus Figge, Meister seines Fachs, hat mit den Schauspielern vorzüglich arrangierte Fecht- und sonstige Kampfszenen einstudiert. Erika Landertingers Kostüme tragen die 1593 siedelnde Handlung durch alle möglichen Epochen zu uns heran. ... Am Ende des Abends, kurz nach Mitternacht, stehen aber 1300 Festspielzuschauer wie ein Mann, der auch eine Frau sein kann. Das Theater hat sich wirklich selbst gefeiert – und kann sich nunmehr rechtmäßig feiern lassen. (Thüringer Allgemeine)

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Kritiken zu LENAS GEHEIMNIS - VON MENSCHEN, MÄUSEN, ZAUBERWESEN

16.08.2018

für Kinder, Jugendliche und Erwachsene in der Stiftsruine!


„„Lenas Geheimnis – von Menschen, Mäusen, Zauberwesen“, das Kinderstück der 68. Bad Hersfelder Festspiele, ist eine kurzweilige, interessante und gelungene Melange aus Sprechtheater und Musical, Dramatik und Komik. Die Harmonie beziehungsweise das Zusammenspiel zwischen Jung und Alt, Laien und Profis, stimmt und gelingt. ... Die etwas mehr als 60 Minuten vergehen wie im Flug – als Erwachsener ist man fast enttäuscht, dass das Stück so schnell vorbei ist. Das Premierenpublikum spendete reichlich Applaus samt lautem Getrampel, wobei sich das Ensemble auch beim Schlussapplaus als Gemeinschaft inszenierte.“ (HZ) 

"Neben bedeutenden Schauspieler-Größen wie Brigitte Grothum als „Oma Gertrude“, Horst Janson als Hausmeister „Knauster“ und Martin Semmelrogge als Mäusekönig „Roderich XXVIII.“ standen die Nachwuchsschauspieler auf der Bühne. Dazu ein Teil des Musical-Ensembles von „Hair“ – eine solche Mischung aus Schauspiel, Musical und Kindertheater hat es bisher bei den „Bad Hersfelder Festspielen“ noch nicht gegeben. ... „Lenas Geheimnis“ ist nicht „nur“ ein Kinderstück, sondern eine wundervolle Produktion, die die Herzen des Publikums erreicht. Reichenbacher, die zuerst „ein riesiges Stück Käse auf der Bühne und ein paar Mäuse“ als Idee hatte, bringt in dem Stück einen Teil des alljährlichen Festspielbetriebes auf die Bühne und schlägt gleichzeitig einen Bogen zu anderen Inszenierungen dieses Jahres. Der lange Beifall für das brillante Ensemble spricht für sich und die Regisseurin hat ihr Ziel erreicht, das Publikum einen ganz neuen Blick auf das Spiel im Spiel im Theater werfen zu lassen. ... Eines sei noch gesagt: Wer „Lenas Geheimnis“ nicht gesehen hat, hat definitiv etwas verpasst.“(lokalo24/ Fulda Aktuell/ Kreisanzeiger)

„Viel Gesang, die von Jurriaan Bles entzückend choreografierten Tänze der wuselnden Mäuse, die sogar vor der Apsis nicht zurückschrecken, sorgen für gute Laune. Ein absolut tänzerisch mitreißender und akustischer Höhepunkt waren die Proben der neun in diesem Stück mitwirkenden Ensemblemitglieder von „Hair“. Amelie Hinkel und Alicia Hohmann, die bühnenerfahrenen Schülerinnen, glänzen mit Präsenz, Textsicherheit und Spielfreude. Das gilt auch für die Obermaus Diana Margolina und alle Mäuse, die es verdient haben, namentlich genannt zu werden. ... Auch die Kommentare der Besucher nach der Vorstellung sprechen für sich: „Das war so toll“, „Und lustig“, „Gut, dass wir da waren“. Wenn dann noch mehrere Schülerinnen und Schüler im Klassenverbund den gehörten Ohrwurm "Let the sunshine in" anstimmen, ist der Funke übergesprungen.“
(osthessennews)

Letzte Vorstellung:

21. August/ 10:30 Uhr

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SUMMERSONGS: Mathias Schlung präsentiert die Große Abschluss-Gala

23.07.2018

mit Bettina Mönch, Christof Messner, Roland Riebeling und vielen anderen

Nach dem riesigen Erfolg der ersten Abschluss-Gala der Bad Hersfelder Festspiele im letzten Jahr wird es auch am Ende dieser, der 68. Festpielsaison, einen Abend mit dem Orchester der Bad Hersfelder Festspiele unter Leitung von Hersfeld-Preisträger 2017, Christoph Wohlleben und Stars der aktuellen Musical- und Schauspiel-Produktionen geben.

SUMMERSONGS ist der Abend überschrieben, an dem die großartigen Sänger, Tänzer und Schauspieler der aktuellen Produktionen ihre SUMMERSONGS präsentieren werden. Aus HAIR werden zum Beispiel Bettina Mönch, Riccardo Greco und Christof Messner dabei sein. Aber auch aus den Schauspiel-Ensembles werden Darsteller wie Roland Riebeling, Günter Alt (SHAKESPEARE IN LOVE), Ute Reiber (SHAKESPEARE IN LOVE/ PEER GYNT/ LENAS GEHEIMNIS) Corinna Pohlmann (PEER GYNT) und andere ihr Können erneut unter Beweis stellen.

Mathias Schlung wird als Moderator durch diesen Abend führen. Er hat das Publikum der Bad Hersfelder Festspiele auch in diesem Sommer als Henry Etches in TITANIC begeistert. Vielen ist der gebürtige Göttinger auch aus dem Fernsehen bekannt, u.a. aus DIE DREISTEN DREI, HAPPY FRIDAY(SAT1) oder POLIZEIRUF 110 (ARD). Seine große Liebe aber gehört dem Theater. So war er unter anderem von 1996 bis 1999 am Deutschen Theater in Göttingen engagiert, wirkt seit 1995 immer wieder bei den Salzburger Festspielen mit (JEDERMANN, EIN SOMMERNACHTSTRAUM) und spielte von 2001 bis 2006 am GRIPS Theater in Berlin. 2009 übernahm er bei den Nibelungenfestspielen in Worms unter der Regie von Gil Mehmert die Hauptrolle in DAS LEBEN DES SIEGFRIED und immer öfter spielte er auch im Musiktheaterbereich. So holte ihn Roman Polanski z.B. 2006 für seine Inszenierung DER TANZ DER VAMPIRE ans Theater des Westens in Berlin und Stefan Huber engagierte ihn eben für TITANIC in Bad Hersfeld.

Und ebenfalls wie im letzten Jahr dürfen sich die Besucher zum Abschluss des großartigen SUMMERSONGS-Abends am 2. September ab 21.00 Uhr auf ein Feuerwerk in und an der Stiftsruine freuen.

Im Rahmen dieser Gala wird auch der Zuschauerpreis 2018 verliehen. Mit Unterstützung der Sparkasse Bad Hersfeld-Rotenburg wurde dafür ein Online-Portal geschaffen, in dem jeder Besucher seiner Favoritin oder seinem Favoriten aus einer der beiden Neuproduktionen in der Stiftsruine seine Stimme geben kann. Im letzten Jahr erhielt Robert Joseph Bartl den begehrten Preis.

SUMMERSONGS
Abschluss-Gala der Bad Hersfelder Festspiele
2. September/ 21:00 Uhr
Stiftsruine

(c) J.Degraa



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"Eine der besten Produktionen im Eichhof" - Pressestimmen zu INDIEN

24.07.2018

„Die Premiere der vorzüglichen Produktion wurde im kleinen Freilichttheater Schloss Eichhof mit Ovationen gefeiert. ... Die beiden Hauptprotagonisten begeistern als fulminant-sensible Erzkomödianten und versierte Charakterdarsteller von hohen Graden. ... Zudem weiß nach der Premiere wohl ein jeder Festspielfreund, dass „Indien“ eine der weitaus besten Produktionen im Eichhof ist“. (Fuldaer Zeitung)

„Doch hinter der sehr rustikalen Komik lauert die Tragik, werden Sehnsüchte und tiefe Verletzungen offenbar. Das alles erleben die Zuschauer als hochkarätiges Kammerspiel, in dem der derbe Humor Teil geschliffener Dialoge ist. ... Dabei beherrschen Robert Joseph Bartl und Mathias Znidarec nicht nur den brachialen Humor, sondern begeistern vor allem im Detail, mit feiner Mimik und Gestik – bis hin zu Bartls ausdrucksstarkem kleinen Zeh.“ (HZ)

„Hinreißend vollzieht Bartl die Verwandlung vom Spießer zum lockeren Kerl, der im Krankenhaus alle Fünfe gerade sein lässt und es tiefenentspannt hinnimmt, dass er als einziger Patient ausgerechnet in dem Trakt des Klinikums untergebracht ist, der gerade umgebaut wird: man(n) hat schließlich nur noch 14 Tage zu leben … Mit Wiener Schmäh und kongenialer Mimik weiß Mathias Znidarec zu begeistern. Glaubwürdig gibt er den „depperten“ Miesepeter, der in der zweiten Hälfte der Tragikomödie eine ungelenke Charmeoffensive startet, indem er Fellner jeden Wunsch von den Lippen abliest. ... Fein unterlegt wird „Indien“ von schräger, bayerischer Blasmusik. Leo Gmelch und Matthias Trippner geben Vollgas und lassen die Disharmonien nur so sprudeln. Darauf ein kühles Helles. ... Fazit: Joern Hinkels „Indien“ und das Ensemble haben sich ein Schnitzel Wiener Art der obersten Güteklasse verdient.“ (osthessennews)

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TITANIC ist wieder auf der Reise - leicht verändertes Ensemble

13.07.2018

Neu im Ensemble: Markus Fetter (Harold Bride), Ansgar Schäfer (J. Bruce Ismay), Denis Riffel (Frederick Fleet u.a.), Dennis Weißert (Charles Lightoller), Lina Gerlitz (Kate Mullins u.a.), Miriam Neumaier (Madeleine Astor u.a.), Barbara Köhler (Eleanor Widener u.a.), Pamela Zottele (Edith Corse Evans u.a.) und Danilo Brunetti (Swing).

Im Sommer 2017 war das Musical TITANIC ein riesiger Erfolg. Alle Vorstellungen waren ausverkauft und Publikum und Kritiker zeigten sich begeistert. Also wird es noch einmal gezeigt. Einige Darsteller haben in diesem Sommer aber andere Verpflichtungen. So hat sich das Ensemble leicht verändert. Neben Ansgar Schäfer, den das Publikum z.B. bereits aus ANATEVKA in Bad Hersfeld kennt, hat Stefan Huber viele junge Darsteller engagiert: „Die Leute werden immer besser, die Ausbildung hat in den letzten zehn Jahren stark an Niveau gewonnen. Es ist enorm, was die, die frisch von der Schauspielausbildung kommen, bereits mitbringen“, freut sich der Regisseur. Ein Beispiel dafür ist Markus Fetter, der Preisträger des „Bundeswettbewerbs Gesang“. Er tritt als Funker Harold Bride auf. Zwei weitere der neuen Musicaldarsteller sind ebenfalls Preisträger dieses Wettbewerbs.

TITANIC, das Musical beginnt mit der Abfahrt des Schiffes. Man erlebt, wie der Kapitän vom Reeder zu immer größerer Eile angetrieben wird, man lernt Passagiere aus der ersten, zweiten und dritten Klasse kennen, ist dabei, wenn der Heizer seiner Braut an Land einen Heiratsantrag über Funk macht, freut sich mit Konstrukteur Andrews über das gewaltige Schiff und erlebt die Kollision mit dem Eisberg ...

(c) BHF/K.Lefebvre

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Hersfeld-Preis-Träger Christian Nickel und die Hauptrolle in PEER GYNT

01.06.2018

Die Proben für PEER GYNT haben begonnen und Hauptdarsteller Christian Nickel und das wunderbare Ensemble werden in einer Fassung für die Bad Hersfelder Festspiele zu sehen sein.

Christian Nickel dazu: „Grundsätzlich spiele ich immer so Theater, dass ich sage „Du brauchst dich nicht vorbereiten“. Peer Gynt ist ein altes Märchen, das Ibsen aufgegriffen hat, von einem Kind, das ganz große Träume hat, das Kaiser der Welt werden will. Auf seine Weise versucht er, seinen Kinderträumen näherzukommen. Dass man seine Visionen oder die Ziele, die man sich gesteckt hat, verliert, das ist glaube ich für jeden Menschen nachvollziehbar.
In Theaterkreisen ist dieses Stück wahnsinnig beliebt, das Publikum ist damit bisher aber noch nicht so vertraut. Unsere Aufgabe ist, die Geschichte so zu erzählen, dass sie in ihrer ganz einfachen Art und Kraft als Märchen erhalten bleibt und sie trotzdem den modernen Diskurs betrifft. Und ich glaube, es ist sehr unterhaltsam, sich so etwas in zweieinhalb Stunden anzusehen anstatt dafür komplizierte Bücher wälzen zu müssen.“

Vor rund 20 Jahren haben er und Robert Schuster bereits gemeinsam PEER GYNT in Frankfurt inszeniert. Nun nähern sie sich dem Stoff neu an und werden uns einen ganz eigenen PEER GYNT zeigen. Christian Nickel sagt:

„Dieses Stück hat mich nie ganz losgelassen, in meiner ganzen Erinnerung nicht. Es gibt Dinge, die haben eine Bedeutung weit über das hinaus, was man sich vorgenommen hat oder was auf der ersten Ebene ist. Wie bestimmte Reisen, bestimmte Erlebnisse immer wieder in der Erinnerung eine große Rolle spielen. Dieses Stück ist für mich eine Art Kraftspeicher, aus dem sich meine Fantasie speist.“

Das Publikum der Bad Hersfelder Festspiele kennt und liebt Christian Nickel. Für seine Hauptrollen in HEXENJAGD (John Proctor) und MARTIN LUTHER-DER ANSCHLAG (Martin Luther, Reformator und Wutbürger) erhielt er zudem 2016 und 2017 den Großen Hersfeldpreis, den eine Jury aus Kritikern vergibt.


Das Bild zeigt Christian Nickel in der ersten Probe zu PEER GYNT/ (c) BHF/ Sennewald

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Olaf Scholz und Volker Bouffier haben die Festspiele eröffnet

04.06.2018

Bundesfinanzminister Olaf Scholz hielt die Festrede, Minsterpräsident Volker Bouffier eröffnete die 68. Bad Hersfelder Festspiele.

Zur Eröffnung der Bad Hersfelder Festspiele kamen weitere namhafte Gäste aus Politik, Kultur, Fernsehen, Wirtschaft, Medien und Sport, die vor der Premiere von PEER GYNT über den Roten Teppich gingen, wie beispielsweise der ehemalige Bundesverteidigungsminister Franz Josef Jung, Hermann Otto Solms, Petra Roth, Manfred Krupp (HR-Intendant), Frank Plasberg (ARD), die Schauspieler Martin Semmelrogge, Horst Janson, Walter Plathe, Joseph Hannesschläger (Rosenheim Cops), Box- Legende Henry Maske, Helen Schneider und viele andere.

Die Bad Hersfelder Festspiele finden bis zum 3. September statt und begannen mit der Premiere von PEER GYNT in einer Inszenierung des Regisseurs Robert Schuster. Auf der Bühne der beeindruckenden Stiftsruine steht ein Ensemble von renommierten Bühnen- und Filmschauspielern. Darunter: Christian Nickel, Corinna Pohlmann, Nina Petri, Andreas Schmidt-Schaller, Pierre Sanoussi-Bliss, Anouschka Renzi, Claude-Oliver Rudolph, André Hennicke und viele andere.

 


(c) BHF/ K.Socher

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Amelie Hinkel und Alicia Hohmann in LENAS GEHEIMNIS

24.06.2018

 

für Kinder, Jugendliche und Erwachsene

Die elfjährige Amelie Hinkel (im Bild links) aus Fulda übernimmt die Hauptrolle in Franziska Reichenbachers LENAS GEHEIMNIS - VON MENSCHEN, MÄUSEN, ZAUBERWESEN für Kinder, Jugendliche und Erwachsene.
Bereits als Dreijährige stand sie mit der Faschingsgarde auf der Bühne. In DIE EISKÖNIGIN spielte sie mit sieben Jahren die Rolle Schneemann Olaf in einem Musical-Dance-Project des Holodeck Dance Centers in Fulda. Gleich im Anschluss trat sie 2016 und 2017 in Fulda im Musical DER MEDICUS als die ältere der beiden Schwestern von Rob Cole auf.  In ihrer Schule (Domgymnasium Fulda) ist sie Mitglied der Musical AG und spielt dort in dem Stück DIE VERTRIMMUNG DER ZEIT die Hauptrolle.
(Die Namensgleichheit mit Intendant Joern Hinkel ist zufällig)

Alicia Hohmann (im Bild rechts neben Brigitte Grothum, Moderator Kai Struthoff und Martin Semmelrogge) aus Burghaun-Steinbach ist ebenfalls 11 Jahre alt und ist in LENAS GEHEIMNIS die Mäuseprinzessin Polly. Auch sie hat bereits viel Bühnenerfahrung gesammelt. Sie spielt schon im dritten Jahr in Fulda in DER MEDiCUS Rob Cole´s kleine Schwester Claire und zum ersten Mal im Musical DIE PÄPSTIN Johanna, die spätere Päpstin in ihren Kinderjahren.
Alicia geht in die 5. Sport-Klasse des Wigbert-Gymnasiums Hünfeld. 

Franziska Reichenbacher bringt LENAS GEHEIMNIS - VON MENSCHEN, MÄUSEN, ZAUBERWESEN mit prominenten Festspiel-Schauspielern, Mitgliedern des Bad Hersfelder HAIR-Ensembles und Kindern und Jugendlichen aus Bad Hersfeld und Umgebung in die Stiftsruine. Das Stück feiert am 16. August Premiere.

Das Kind Lena steht im Mittelpunkt der zauberhaften Geschichte vor realem Hintergrund. Sie kommt mit ihrer Großmutter (Brigitte Grothum) einer ehemals bekannten Schauspielerin zu einem Casting der Bad Hersfelder Festspiele. Unversehens geraten sie in eine Probe zu HAIR, dem Musical des Sommers 2018. Spannend für Lena, das zu erleben - bis plötzlich die Technik ausfällt.

Waren das etwa Mäuse? Der Hausmeister (Horst Janson) ist davon überzeugt und droht mit drastischen Maßnahmen. Lena gerät in die Welt der Ruinen-Mäuse, trifft den unheimlichen Mäusekönig (Martin Semmelrogge) und erkennt die Not der kleinen Tiere ...

 

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Die Proben zu SHAKESPEARE IN LOVE haben begonnen - erste Kostüme

11.06.2018

wurden gezeigt.

Dennis Herrmann, Natalja Joselewitsch, Brigitte Grothum, Martin Semmelrogge, Roland Riebeling, Robert Joseph Bartl, Bettina Hauenschild, Maximilian Wigger, Tilo Keiner, Hanns Jörg Krumpholz, Jens Schäfer, Uwe Dag Berlin, Christian Schmidt, Kjell Brutscheidt, Günter Alt, Martin Trippensee, Andrés Mendez, Philipp Rosenthal, Roland Schreglmann, Peter Englert, Ute Reiber, Simone Kabst und Hund Ginger spielen in SHAKESPEARE IN LOVE!

Nachdem in den letzten Wochen bereits die gesamte Besetzung der deutschen Erstaufführung von SHAKESPEARE IN LOVE (Premiere am 20. 7. 2018) in der Stiftsruine in Bad Hersfeld bekannt gegeben wurde, gab es in der Pressekonferenz zum Probenbeginn einen weiteren und neuen Namen: Ginger! Der Hund Ginger wird ebenfalls auftreten und einen Hund spielen, der nicht tut, was er tun soll. Besonders das Chaos muss geprobt und einstudiert werden, damit es Abend für Abend in allen Vorstellungen zuverlässig und kontinuierlich stattfinden kann. Dafür sorgt Hundetrainerin Gabi Ruß aus Schenklengsfeld, der Ginger gehört.

Ginger und alle zweibeinigen Schauspieler versetzen das Publikum in die Zeit zum Ende des 16. Jahrhunderts. Der aufstrebende Schriftsteller Will Shakespeare befindet sich in einer Schaffenskrise. Ausgerechnet jetzt verliebt er sich in eine junge Frau, die das Unmögliche will: Viola de Lesseps will Schauspielerin sein. Das aber ist nur Männern erlaubt. Also schlüpft Viola in Männerkleidung und schafft es auf Shakespeares Bühne – und in sein Herz. Die geliebte Schöne ist aber einem anderen versprochen! Und als wäre das nicht genug: Königin Elisabeth verlangt nach Amüsement und einem neuen Stück. Inspiriert von Viola schreibt Will wie im Rausch: eine große Liebesgeschichte, die traurig endet (ROMEO UND JULIA) und gleich darauf eine heitere Liebeskomödie die ein gutes Ende findet (WAS IHR WOLLT).

Wie bunt und opulent die deutsche Erstaufführung von SHAKESPEARE IN LOVE in der Stiftsruine werden wird, konnte man im Laufe der Pressekonferenz erahnen. Die Leiterin der Kostümabteilung, Kerstin Micheel zeigte erste Gewänder der Kostümbildnerin Erika Landertinger und gab Einblicke in ihre Arbeit.

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Intendant Joern Hinkel eröffnet Probenzeit mit vielen Stars

17.05.2018

Brigitte Grothum, Horst Janson, Christian Nickel, Pierre Sanoussi-Bliss, Corinna Pohlmann, Andreas Schmidt-Schaller, Nina Petri, Anouschka Renzi, Claude-Oliver Rudolph, André Hennicke, Martin Semmelrogge, und viele andere treten in diesem Sommer in Bad Hersfeld auf.

Mit einer ersten Probe von Regisseur Robert Schuster, seinem PEER-GYNT-Ensemble und vielen Journalisten startete offiziell die Probenzeit der 68. Bad Hersfelder Festspiele, die mit vielen weiteren Stars und prominenten Gästen auf dem roten Teppich und der Premiere von PEER GYNT am 6. Juli 2018 eröffnet werden. Neben den Darstellern der Inszenierung PEER GYNT kamen auch Brigitte Grothum, Martin Semmelrogge, Horst Janson und Robert Joseph Bartl.

Neben Christian Nickel als Peer spielt Corinna Pohlmann die reiche Bauerntochter Ingrid und die Trollprinzessin. Christian Nickel und Corinna Pohlmann haben sie sich in den letzten beiden Jahren in die Herzen der Besucher der Bad Hersfelder Festspiele gespielt. Sie bekamen für ihre Rollen in HEXENJAGD und in MARTIN LUTHER-DER ANSCHLAG nicht nur viel Applaus, sondern auch großes Kritikerlob.

Pierre Sanoussi-Bliss ist eines der bekanntesten Gesichter des deutschen Fernsehens - u.a. spielte er in DERRICK, TATORT und von 1997 bis 2015 war er in der ZDF-Serie DER ALTE der Assistent Axel Richter. Er arbeitete mehrfach mit Regisseurin Doris Dörrie zusammen, u.a. 1994 in einer Hauptrolle in ihrer Komödie KEINER LIEBT MICH. Er übernimmt in Bad Hersfeld die Rolle des Herrn von Eberkopf in PEER GYNT und schöpft dafür auch aus großer Bühnenerfahrung. Er gehörte sechs Jahre lang zum Ensemble des Staatsschauspiels Dresden und war in Gastrollen am Deutsches Theater Berlin oder bei den Salzburger Festspielen unter der Regie von Thomas Langhoff und Peter Stein zu sehen.

Andreas Schmidt-Schaller spielt den Haegstadtbauer und den Trollkönig. Als Hauptkommissar Hajo Trautzschke in der ZDF-Krimiserie SOKO LEIPZIG ist er einem Millionen-Publikum bekannt. Der Schauspieler wuchs in Weimar und Gera auf und war bereits zu DDR-Zeiten populär. Er begann seine Karriere am Theater und spielte in den 80er Jahren in der Krimi-Reihe POLIZEIRUF 110 des DDR-Fernsehens, nach der Wiedervereinigung wurde die Reihe im gesamtdeutschen Fernsehen fortgesetzt.

Nina Petri steht als Dr. Begriffenfeldt, die Direktorin eines Irrenhauses, und Peers Mutter Aase auf der Bühne der Stiftsruine. Nina Petri trat an vielen großen Bühnen im deutschsprachigen Raum und in vielen Kino- und Fernsehproduktionen auf, für die sie auch zahlreiche Preise erhielt: Zum Beispiel den Hessischen Filmpreis für DIE KONFERENZ, den Deutschen Filmpreis für BIN ICH SCHÖN und LOLA RENNT oder den Bayrischer Filmpreis für TÖDLICHE MARIA.

Die Rolle der Anitra übernimmt Anouschka Renzi. Am Theater arbeitete die Schauspielerin zum Beispiel mit Peter Zadek zusammen. In seiner PEER-GYNT-Inszenierung 2004 in Berlin spielte sie ebenfalls die Anitra. Neben ihren TV-Rollen trat sie an vielen deutschen Theatern auf - zuletzt brillierte sie in einer gefeierten Inszenierung der KAMELIENDAME in Bonn und am Schlossparktheater Berlin.

Das markante Gesicht von André Hennicke kennt man aus sehr vielen TV- und Kinoproduktionen. Das Hersfelder Publikum bejubelte ihn 2016 und 2017 in HEXENJAGD. Er tritt in PEER GYNT als Master Cotton auf.

Nachdem Claude-Oliver Rudolph im Sommer 2017 in Dieter Wedels MARTIN LUTHER-DER ANSCHLAG als Ablasshändler Tetzel im Jeep stehend über die riesige Bühne der Stiftsruine fuhr, wird er in PEER GYNT das Ruder eines Schiffes übernehmen – er spielt in PEER GYNT den Kapitän.

In ihrer Heimat Afghanistan ist Leena Alam als SHEEREN im gleichnamigen TV-Drama um eine starke Frau im Kampf gegen gesellschaftliche Tabus berühmt geworden - nicht nur für ihre Rolle, sondern auch für den Mut, sie überhaupt zu spielen. Denn sie engagiert sich in ihren Arbeiten zum Missfallen von Ultrakonservativen gegen Kinder-Heirat, für Frauenrechte und gegen soziale Ungerechtigkeit. Leena Alam wird in Bad Hersfeld in Robert Schusters PEER GYNT (Premiere: 6. Juli 2018/21:00 Uhr) die Solveig spielen. Ihr Landsmann und Kollege Nasir Formuli tritt als einer ihrer Begleiter auf, Solveig stellt ihn als ihren Vater vor.

Den jungen Peer und den Knopfgießer spielt Gloria Iberl-Thieme, Simone Kabst und Ute Reiber treten u.a. als Krankenschwestern auf, Tilo Keiner als Monsieur Ballon, Maximilian Wigger als Herr Trumpeterstrale und Torsten Kublank ist als Mads Moen dabei.

Brigitte Grothum wird in der deutschen Erstaufführung von SHAKESPEARE IN LOVE als Königin Elisabeth auf der Bühne der Stiftsruine stehen. In rund 20 Film-Rollen und 200 TV-Rollen war sie in jedem Genre, vom Charakterfach bis zum Boulevard, erfolgreich. Besondere Popularität erlangte sie in DREI DAMEN VOM GRILL, der Vorabend-Serie der ARD, die 16 Jahre lang lief. Auch am Theater war sie von Beginn an mehr als überzeugend, nicht nur als Schauspielerin, sondern auch als Regisseurin. Außerdem wird sie in LENAS GEHEIMNIS, dem Theaterstück von Franziska Reichenbacher für Kinder, Jugendliche und Erwachsene in der Stiftsruine zu sehen sein: “Ich mag sehr gern Märchen, und die Oma von Lena ist das ganze Gegenteil von der Queen; ich liebe es, zwei so verschiedene Rollen zu verkörpern und freue mich auf mein Bad Hersfelder Festspieljahr“.
Dennis Herrmann spielt William Shakespeare. Ihn kennt das Fernsehpublikum zum Beispiel aus SOKO LEIPZIG oder NOTRUF HAFENKANTE. Der Schwerpunkt des facettenreichen Schauspielers aber liegt im Theater, derzeit ist er am Schauspiel Bochum engagiert. Zuvor war er u.a. an den Wuppertaler Bühnen, am Bayrischen Staatsschauspiel und am Hans Otto Theater in Potsdam.
Viola, die nicht nur die Bretter, die die Welt bedeuten, sondern auch Shakespeares Herz im Sturm erobert, wird von Natalja Joselewitsch dargestellt. Natalja Joselewitsch ist derzeit am Theater Münster engagiert. Sie war dort unter anderem als Mariedl in PRÄSIDENTINNEN, als Lena in LEONCE UND LENA oder als Barblin in ANDORRA zu sehen. Auch sie spielte bereits Fernsehrollen, zum Beispiel in SOKO Leipzig/ZDF oder TATVERDACHT-TEAM FRANKFURT ERMITTELT/RTL.

Martin Semmelrogge spielt in SHAKESPEARE IN LOVE Wabash, einen stotternden Handwerker, der das erste Mal in seinem Leben auf der Bühne steht. Von seinem Eingangsmonolog hängt der ganze Erfolg von Wills Aufführung ab – ob er allerdings im entscheidenden Augenblick die Nerven bewahrt, ist mehr als ungewiss. Außerdem wird Semmelrogge in LENAS GEHEIMNIS - VON MENSCHEN, MÄUSEN, ZAUBERWESEN, dem Theaterstück von Franziska Reichenbacher für Kinder, Jugendliche und Erwachsene in der Stiftsruine als „Mäusekönig“ zu sehen sein.
Mit seiner unverwechselbaren Stimme und seinem verschmitzten Charme ist er Erzkomödiant und Tragiker gleichzeitig, und das macht ihn zu einem der glaubwürdigsten deutschen Bühnen- und TV-Darsteller – das zeigte er auch im letzten Jahr in DIE 39 STUFEN. DAS BOOT und BANG BOOM BANG sind Filme, die Martin Semmelrogge auch international bekannt machten.

Außerdem können sich große und kleine Besucher von LENAS GEHEIMNIS für Kinder, Jugendliche und Erwachsene auf Horst Janson als grimmigen Hausmeister freuen. Als BASTIAN in der gleichnamigen TV-Serie wurde Horst Janson zu einer TV-Ikone, die er bis heute geblieben ist. Dem jüngeren Publikum wurde er vor allem durch seine Mitwirkung bei der SESAMSTRASSE bekannt. Horst Janson wird ab dem 26. August auch in DER ALTE MANN UND DAS MEER im Schloss Eichhof zu sehen sein.

Robert Joseph Bartl hat im letzten Sommer den Zuschauerpreis der Bad Hersfelder Festspiele für seine Rolle in MARTIN LUTHER - DER ANSCHLAG bekommen. In Joern Hinkels KRABAT-Inszenierung spielte er den Meister, das Ensemble erhielt dafür den Hersfeld-Preis der Kritiker 2016. Der beliebte Schauspieler, den das Fernsehpublikum auch als Gerichtsmediziner Dr. Steinbrecher im München TATORT kennt, wird in SHAKESPEARE IN LOVE als Fennyman Schulden eintreiben und in INDIEN im Schloss Eichhof als Kurt Fellner von Indien träumen. Sein Gegen- und Mitspieler in INDIEN ist Mathias Znidarec als Bösel. Nach vielen anderen Stationen, unter anderem als Mitglied am Berliner Ensemble, ist er seit der Spielzeit 2014/15 am Staatstheater Darmstadt engagiert. Dort kann man derzeit die hessische Fassung von INDIEN sehen. Regie führte Mathias Znidarec!

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Hessisches Staatsorchester Wiesbaden - Konzertabend ROMEO & JULIA

15.05.2018

exklusiv für die Bad Hersfelder Festspiele am 24. und 25. August in der Stiftsruine.

Das renommierte Hessische Staatsorchester der Stadt Wiesbaden und des Landes Hessen unter der Leitung seines Generalmusikdirektors Patrick Lange hat eigens für die Bad Hersfelder Festspiele ein Programm zusammengestellt, das die beiden großen Schauspiele dieser Spielzeit reflektiert. Die Orchesterwerke gehören zu den bekanntesten und beliebtesten des russischen Repertoires: Prokofjews Ballett-Suite und Tchaikowskys Ouvertüre zu ROMEO UND JULIA sind Referenzen an SHAKESPEARE IN LOVE, Rimsky-Korsakows sinfonische Suite SCHEHERAZADE nimmt Bezug auf PEER GYNT, der wie die Prinzessin aus TAUSENDUNDEINER NACHT im Orient unterwegs ist und wie sie ein großer Geschichtenerzähler.

Kunst- und Kulturminister Boris Rhein zeigt sich erfreut darüber, dass das Hessische Staatsorchester Wiesbaden am 24. und 25. August in zwei Konzerten erstmals zu Gast bei den Bad Hersfelder Festspielen ist: „Die erstmalige Zusammenarbeit eines hessischen Staatstheaters mit den größten hessischen Sommerfestspielen sind ein Meilenstein in der Weiterentwicklung der Bad Hersfelder Festspiele. Ich bin sehr glücklich über das Zustandekommen der beiden Konzerte und danke allen Beteiligten sehr herzlich. Ich freue mich besonders darüber, dass Generalmusikdirektor Patrick Lange am Pult stehen und diese Konzerte dirigieren wird. Für unser Hessisches Staatsorchester Wiesbaden ist das Gastspiel eine hervorragende Gelegenheit, seine herausragende Arbeit auch in anderen Landesteilen bekannt zu machen. Diese Kooperation ist nicht nur das Signal für die neue Gestaltung des Musikprogramms bei den Bad Hersfelder Festspielen, sie ist darüber hinaus der Start eines Netzwerks, das sich auch in den kommenden Jahren im Festspiel-Programm wiederfinden soll.“

„Das Hessische Staatsorchester und ich freuen uns sehr auf die zwei Sommerkonzerte bei den Bad Hersfelder Festspielen und auf das besondere Ambiente der Stiftsruine – open air unter Sternen an diesem stimmungsvollen Ort zu spielen, wird uns ein Vergnügen sein,“ sagt Patrick Lange.

„Ich freue mich außerordentlich, dass es in diesem Jahr zu einer Zusammenarbeit zwischen dem Hessischen Staatsorchester und den Bad Hersfelder Festspielen kommt – für mich ein Zeichen dafür, dass die Festspiele in der Stiftsruine zu den renommiertesten Bühnen des Landes gehören, wenn sie ein so wundervolles und anerkanntes Orchester bei sich zu Gast begrüßen dürfen“, betont Intendant Joern Hinkel. – „Darüber hinaus bin ich Patrick Lange besonders dankbar, dass er trotz Saisonstart und großer anstehender Premieren in Wiesbaden ein eigenes Programm für die Festspiele entworfen hat, mit drei virtuosen, beeindruckenden Kompositionen, die für jedes Orchester eine besondere Herausforderung darstellen, sei es durch Prokofjews rhythmische Komplexität und seine brillante, vielschichtige Instrumentierung, sei es durch den überbordenden und fantasievollen Einsatz von Solisten in Rimsky-Korsakows zauberhafter, farbiger Orchester-Träumerei oder Tchaikowskys sehnsüchtige Cello-Kantilenen mit dem weltberühmten ROMEO UND JULIA-Thema. – Ein schöneres Programm kann man sich in diesem Sommer für ein klassisches Konzert in der Stiftsruine vor dem aufgehenden Mond in der Apsis kaum wünschen!“

(c) Anna Meuer

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Brigitte Grothum, Martin Semmelrogge, Horst Janson, Bettina Mönch

18.04.2018

und viele andere in diesem Sommer in Bad Hersfeld.

Inzwischen stehen weitere Besetzungen unserer Inszenierungen in diesem Sommer fest und wir freuen uns, dass Brigitte Grothum in der deutschen Erstaufführung von SHAKESPEARE IN LOVE als Königin Elisabeth auf der Bühne der Stiftsruine stehen wird. Außerdem wird sie in LENAS GEHEIMNIS, dem Theaterstück von Franziska Reichenbacher für Kinder, Jugendliche und Erwachsene in der Stiftsruine zu sehen sein.

Dennis Herrmann spielt Will Shakespeare und Viola, die nicht nur die Bretter, die die Welt bedeuten, sondern auch Shakespeares Herz im Sturm erobert, wird von Natalja Joselewitsch dargestellt.

Martin Semmelrogge spielt in SHAKESPEARE IN LOVE Wabash, einen stotternden Handwerker, der das erste Mal in seinem Leben auf der Bühne steht. Von seinem Eingangsmonolog hängt der ganze Erfolg von Wills Aufführung ab – ob er allerdings im entscheidenden Augenblick die Nerven bewahrt, ist mehr als ungewiss. Zudem wird Martin Semmelrogge in LENAS GEHEIMNIS - VON MENSCHEN, MÄUSEN, ZAUBERWESEN als Mäusekönig zu sehen sein.

Außerdem können sich große und kleine Besucher von LENAS GEHEIMNIS für Kinder, Jugendliche und Erwachsene auf Horst Janson als grimmigen Hausmeister freuen.

Robert Joseph Bartl hat im letzten Sommer den Zuschauerpreis der Bad Hersfelder Festspiele für seine Rolle in MARTIN LUTHER - DER ANSCHLAG bekommen. Er wird in SHAKESPEARE IN LOVE als Fennyman Schulden eintreiben und in INDIEN im Schloss Eichhof als Kurt Fellner von Indien träumen. Sein Gegen- und Mitspieler in INDIEN ist Mathias Znidarec als Bösel.

In einer neuen Fassung setzt Erfolgsregisseur Gil Mehmert HAIR in der Stiftsruine in Szene. Zu seinem Ensemble gehört Bettina Mönch in der Rolle der Sheila, als Berger wird in Bad Hersfeld Riccardo Greco auftreten und Christof Messner spielt Claude.

© Enrico Verworner

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PEER GYNT mit Christian Nickel, Pierre Sanoussi-Bliss, Nina Petri, Anouschka Renzi,

06.04.2018

Claude-Oliver Rudolph, André Hennicke, Andreas Schmidt-Schaller, Corinna Pohlmann und vielen anderen.

Neben Christian Nickel als Peer spielt Corinna Pohlmann die reiche Bauerntochter Ingrid und die Trollprinzessin. Christian Nickel und Corinna Pohlmann haben sie sich in den letzten beiden Jahren in die Herzen der Besucher der Bad Hersfelder Festspiele gespielt. Sie bekamen für ihre Rollen in HEXENJAGD und in MARTIN LUTHER-DER ANSCHLAG nicht nur viel Applaus, sondern auch großes Kritikerlob.

Pierre Sanoussi-Bliss ist eines der bekanntesten Gesichter des deutschen Fernsehens - u.a. spielte er in DERRICK, TATORT und von 1997 bis 2015 war er in der ZDF-Serie DER ALTE der Assistent Axel Richter. Er arbeitete mehrfach mit Regisseurin Doris Dörrie zusammen, u.a. 1994 in einer Hauptrolle in ihrer Komödie KEINER LIEBT MICH. Er übernimmt in Bad Hersfeld unter anderem die Rolle des Herrn von Eberkopf in PEER GYNT und schöpft dafür auch aus großer Bühnenerfahrung. Er gehörte sechs Jahre lang zum Ensemble des Staatsschauspiels Dresden und war in Gastrollen am Deutsches Theater Berlin oder bei den Salzburger Festspielen unter der Regie von Thomas Langhoff und Peter Stein zu sehen.

Andreas Schmidt-Schaller spielt den Haegstadtbauer und den Trollkönig. Als Hauptkommissar Hajo Trautzschke in der ZDF-Krimiserie SOKO LEIPZIG ist er einem Millionen-Publikum bekannt. Der Schauspieler wuchs in Weimar und Gera auf und war bereits zu DDR-Zeiten populär. Er begann seine Karriere am Theater und spielte in den 80er Jahren in der Krimi-Reihe POLIZEIRUF 110 des DDR-Fernsehens, nach der Wiedervereinigung wurde die Reihe im gesamtdeutschen Fernsehen fortgesetzt.

Nina Petri steht als Dr. Begriffenfeldt, die Direktorin eines Irrenhauses, und Peers Mutter Aase auf der Bühne der Stiftsruine. Nina Petri trat an vielen großen Bühnen im deutschsprachigen Raum und in vielen Kino- und Fernsehproduktionen auf, für die sie auch zahlreiche Preise erhielt: Zum Beispiel den Hessischen Filmpreis für DIE KONFERENZ, den Deutschen Filmpreis für BIN ICH SCHÖN und LOLA RENNT oder den Bayrischer Filmpreis für TÖDLICHE MARIA. In Bad Hersfeld wurde sie 2015 in DER ZERBROCHNE KRUG als Gerichtsrat Walter in der Stiftsruine gefeiert.

Die Rolle der Anitra übernimmt Anouschka Renzi. Am Theater arbeitete die Schauspielerin zum Beispiel mit Peter Zadek zusammen. In seiner PEER-GYNT-Inszenierung 2004 in Berlin spielte sie ebenfalls die Anitra. Neben ihren TV-Rollen trat sie an vielen deutschen Theatern auf - zuletzt brillierte sie in einer gefeierten Inszenierung der KAMELIENDAME in Bonn und am Schlossparktheater Berlin.

Das markante Gesicht von André Hennicke kennt man aus sehr vielen TV- und Kinoproduktionen. Das Hersfelder Publikum bejubelte ihn 2016 und 2017 in HEXENJAGD. Er tritt in PEER GYNT als Master Cotton auf.

Nachdem Claude-Oliver Rudolph im Sommer 2017 in Dieter Wedels MARTIN LUTHER-DER ANSCHLAG als Ablasshändler Tetzel im Jeep stehend über die riesige Bühne der Stiftsruine fuhr, wird er in PEER GYNT das Ruder eines Schiffes übernehmen – er spielt in PEER GYNT den Kapitän.

Aus dem großartigen Ensemble 2017 sind außerdem Simone Kabst und Ute Reiber als Krankenschwestern, Tilo Keiner als Monsieur Ballon, Maximilian Wigger als Herr Trumpeterstrale und Torsten Kublank als Mads Moen dabei.

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