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Die Proben zu SHAKESPEARE IN LOVE haben begonnen - erste Kostüme

11.06.2018

wurden gezeigt.

Dennis Herrmann, Natalja Joselewitsch, Brigitte Grothum, Martin Semmelrogge, Roland Riebeling, Robert Joseph Bartl, Bettina Hauenschild, Maximilian Wigger, Tilo Keiner, Hanns Jörg Krumpholz, Jens Schäfer, Uwe Dag Berlin, Christian Schmidt, Kjell Brutscheidt, Günter Alt, Martin Trippensee, Andrés Mendez, Philipp Rosenthal, Roland Schreglmann, Peter Englert, Ute Reiber, Simone Kabst und Hund Ginger spielen in SHAKESPEARE IN LOVE!

Nachdem in den letzten Wochen bereits die gesamte Besetzung der deutschen Erstaufführung von SHAKESPEARE IN LOVE (Premiere am 20. 7. 2018) in der Stiftsruine in Bad Hersfeld bekannt gegeben wurde, gab es in der Pressekonferenz zum Probenbeginn einen weiteren und neuen Namen: Ginger! Der Hund Ginger wird ebenfalls auftreten und einen Hund spielen, der nicht tut, was er tun soll. Besonders das Chaos muss geprobt und einstudiert werden, damit es Abend für Abend in allen Vorstellungen zuverlässig und kontinuierlich stattfinden kann. Dafür sorgt Hundetrainerin Gabi Ruß aus Schenklengsfeld, der Ginger gehört.

Ginger und alle zweibeinigen Schauspieler versetzen das Publikum in die Zeit zum Ende des 16. Jahrhunderts. Der aufstrebende Schriftsteller Will Shakespeare befindet sich in einer Schaffenskrise. Ausgerechnet jetzt verliebt er sich in eine junge Frau, die das Unmögliche will: Viola de Lesseps will Schauspielerin sein. Das aber ist nur Männern erlaubt. Also schlüpft Viola in Männerkleidung und schafft es auf Shakespeares Bühne – und in sein Herz. Die geliebte Schöne ist aber einem anderen versprochen! Und als wäre das nicht genug: Königin Elisabeth verlangt nach Amüsement und einem neuen Stück. Inspiriert von Viola schreibt Will wie im Rausch: eine große Liebesgeschichte, die traurig endet (ROMEO UND JULIA) und gleich darauf eine heitere Liebeskomödie die ein gutes Ende findet (WAS IHR WOLLT).

Wie bunt und opulent die deutsche Erstaufführung von SHAKESPEARE IN LOVE in der Stiftsruine werden wird, konnte man im Laufe der Pressekonferenz erahnen. Die Leiterin der Kostümabteilung, Kerstin Micheel zeigte erste Gewänder der Kostümbildnerin Erika Landertinger und gab Einblicke in ihre Arbeit.

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Intendant Joern Hinkel eröffnet Probenzeit mit vielen Stars

17.05.2018

Brigitte Grothum, Horst Janson, Christian Nickel, Pierre Sanoussi-Bliss, Corinna Pohlmann, Andreas Schmidt-Schaller, Nina Petri, Anouschka Renzi, Claude-Oliver Rudolph, André Hennicke, Martin Semmelrogge, und viele andere treten in diesem Sommer in Bad Hersfeld auf.

Mit einer ersten Probe von Regisseur Robert Schuster, seinem PEER-GYNT-Ensemble und vielen Journalisten startete offiziell die Probenzeit der 68. Bad Hersfelder Festspiele, die mit vielen weiteren Stars und prominenten Gästen auf dem roten Teppich und der Premiere von PEER GYNT am 6. Juli 2018 eröffnet werden. Neben den Darstellern der Inszenierung PEER GYNT kamen auch Brigitte Grothum, Martin Semmelrogge, Horst Janson und Robert Joseph Bartl.

Neben Christian Nickel als Peer spielt Corinna Pohlmann die reiche Bauerntochter Ingrid und die Trollprinzessin. Christian Nickel und Corinna Pohlmann haben sie sich in den letzten beiden Jahren in die Herzen der Besucher der Bad Hersfelder Festspiele gespielt. Sie bekamen für ihre Rollen in HEXENJAGD und in MARTIN LUTHER-DER ANSCHLAG nicht nur viel Applaus, sondern auch großes Kritikerlob.

Pierre Sanoussi-Bliss ist eines der bekanntesten Gesichter des deutschen Fernsehens - u.a. spielte er in DERRICK, TATORT und von 1997 bis 2015 war er in der ZDF-Serie DER ALTE der Assistent Axel Richter. Er arbeitete mehrfach mit Regisseurin Doris Dörrie zusammen, u.a. 1994 in einer Hauptrolle in ihrer Komödie KEINER LIEBT MICH. Er übernimmt in Bad Hersfeld die Rolle des Herrn von Eberkopf in PEER GYNT und schöpft dafür auch aus großer Bühnenerfahrung. Er gehörte sechs Jahre lang zum Ensemble des Staatsschauspiels Dresden und war in Gastrollen am Deutsches Theater Berlin oder bei den Salzburger Festspielen unter der Regie von Thomas Langhoff und Peter Stein zu sehen.

Andreas Schmidt-Schaller spielt den Haegstadtbauer und den Trollkönig. Als Hauptkommissar Hajo Trautzschke in der ZDF-Krimiserie SOKO LEIPZIG ist er einem Millionen-Publikum bekannt. Der Schauspieler wuchs in Weimar und Gera auf und war bereits zu DDR-Zeiten populär. Er begann seine Karriere am Theater und spielte in den 80er Jahren in der Krimi-Reihe POLIZEIRUF 110 des DDR-Fernsehens, nach der Wiedervereinigung wurde die Reihe im gesamtdeutschen Fernsehen fortgesetzt.

Nina Petri steht als Dr. Begriffenfeldt, die Direktorin eines Irrenhauses, und Peers Mutter Aase auf der Bühne der Stiftsruine. Nina Petri trat an vielen großen Bühnen im deutschsprachigen Raum und in vielen Kino- und Fernsehproduktionen auf, für die sie auch zahlreiche Preise erhielt: Zum Beispiel den Hessischen Filmpreis für DIE KONFERENZ, den Deutschen Filmpreis für BIN ICH SCHÖN und LOLA RENNT oder den Bayrischer Filmpreis für TÖDLICHE MARIA.

Die Rolle der Anitra übernimmt Anouschka Renzi. Am Theater arbeitete die Schauspielerin zum Beispiel mit Peter Zadek zusammen. In seiner PEER-GYNT-Inszenierung 2004 in Berlin spielte sie ebenfalls die Anitra. Neben ihren TV-Rollen trat sie an vielen deutschen Theatern auf - zuletzt brillierte sie in einer gefeierten Inszenierung der KAMELIENDAME in Bonn und am Schlossparktheater Berlin.

Das markante Gesicht von André Hennicke kennt man aus sehr vielen TV- und Kinoproduktionen. Das Hersfelder Publikum bejubelte ihn 2016 und 2017 in HEXENJAGD. Er tritt in PEER GYNT als Master Cotton auf.

Nachdem Claude-Oliver Rudolph im Sommer 2017 in Dieter Wedels MARTIN LUTHER-DER ANSCHLAG als Ablasshändler Tetzel im Jeep stehend über die riesige Bühne der Stiftsruine fuhr, wird er in PEER GYNT das Ruder eines Schiffes übernehmen – er spielt in PEER GYNT den Kapitän.

In ihrer Heimat Afghanistan ist Leena Alam als SHEEREN im gleichnamigen TV-Drama um eine starke Frau im Kampf gegen gesellschaftliche Tabus berühmt geworden - nicht nur für ihre Rolle, sondern auch für den Mut, sie überhaupt zu spielen. Denn sie engagiert sich in ihren Arbeiten zum Missfallen von Ultrakonservativen gegen Kinder-Heirat, für Frauenrechte und gegen soziale Ungerechtigkeit. Leena Alam wird in Bad Hersfeld in Robert Schusters PEER GYNT (Premiere: 6. Juli 2018/21:00 Uhr) die Solveig spielen. Ihr Landsmann und Kollege Nasir Formuli tritt als einer ihrer Begleiter auf, Solveig stellt ihn als ihren Vater vor.

Den jungen Peer und den Knopfgießer spielt Gloria Iberl-Thieme, Simone Kabst und Ute Reiber treten u.a. als Krankenschwestern auf, Tilo Keiner als Monsieur Ballon, Maximilian Wigger als Herr Trumpeterstrale und Torsten Kublank ist als Mads Moen dabei.

Brigitte Grothum wird in der deutschen Erstaufführung von SHAKESPEARE IN LOVE als Königin Elisabeth auf der Bühne der Stiftsruine stehen. In rund 20 Film-Rollen und 200 TV-Rollen war sie in jedem Genre, vom Charakterfach bis zum Boulevard, erfolgreich. Besondere Popularität erlangte sie in DREI DAMEN VOM GRILL, der Vorabend-Serie der ARD, die 16 Jahre lang lief. Auch am Theater war sie von Beginn an mehr als überzeugend, nicht nur als Schauspielerin, sondern auch als Regisseurin. Außerdem wird sie in LENAS GEHEIMNIS, dem Theaterstück von Franziska Reichenbacher für Kinder, Jugendliche und Erwachsene in der Stiftsruine zu sehen sein: “Ich mag sehr gern Märchen, und die Oma von Lena ist das ganze Gegenteil von der Queen; ich liebe es, zwei so verschiedene Rollen zu verkörpern und freue mich auf mein Bad Hersfelder Festspieljahr“.
Dennis Herrmann spielt William Shakespeare. Ihn kennt das Fernsehpublikum zum Beispiel aus SOKO LEIPZIG oder NOTRUF HAFENKANTE. Der Schwerpunkt des facettenreichen Schauspielers aber liegt im Theater, derzeit ist er am Schauspiel Bochum engagiert. Zuvor war er u.a. an den Wuppertaler Bühnen, am Bayrischen Staatsschauspiel und am Hans Otto Theater in Potsdam.
Viola, die nicht nur die Bretter, die die Welt bedeuten, sondern auch Shakespeares Herz im Sturm erobert, wird von Natalja Joselewitsch dargestellt. Natalja Joselewitsch ist derzeit am Theater Münster engagiert. Sie war dort unter anderem als Mariedl in PRÄSIDENTINNEN, als Lena in LEONCE UND LENA oder als Barblin in ANDORRA zu sehen. Auch sie spielte bereits Fernsehrollen, zum Beispiel in SOKO Leipzig/ZDF oder TATVERDACHT-TEAM FRANKFURT ERMITTELT/RTL.

Martin Semmelrogge spielt in SHAKESPEARE IN LOVE Wabash, einen stotternden Handwerker, der das erste Mal in seinem Leben auf der Bühne steht. Von seinem Eingangsmonolog hängt der ganze Erfolg von Wills Aufführung ab – ob er allerdings im entscheidenden Augenblick die Nerven bewahrt, ist mehr als ungewiss. Außerdem wird Semmelrogge in LENAS GEHEIMNIS - VON MENSCHEN, MÄUSEN, ZAUBERWESEN, dem Theaterstück von Franziska Reichenbacher für Kinder, Jugendliche und Erwachsene in der Stiftsruine als „Mäusekönig“ zu sehen sein.
Mit seiner unverwechselbaren Stimme und seinem verschmitzten Charme ist er Erzkomödiant und Tragiker gleichzeitig, und das macht ihn zu einem der glaubwürdigsten deutschen Bühnen- und TV-Darsteller – das zeigte er auch im letzten Jahr in DIE 39 STUFEN. DAS BOOT und BANG BOOM BANG sind Filme, die Martin Semmelrogge auch international bekannt machten.

Außerdem können sich große und kleine Besucher von LENAS GEHEIMNIS für Kinder, Jugendliche und Erwachsene auf Horst Janson als grimmigen Hausmeister freuen. Als BASTIAN in der gleichnamigen TV-Serie wurde Horst Janson zu einer TV-Ikone, die er bis heute geblieben ist. Dem jüngeren Publikum wurde er vor allem durch seine Mitwirkung bei der SESAMSTRASSE bekannt. Horst Janson wird ab dem 26. August auch in DER ALTE MANN UND DAS MEER im Schloss Eichhof zu sehen sein.

Robert Joseph Bartl hat im letzten Sommer den Zuschauerpreis der Bad Hersfelder Festspiele für seine Rolle in MARTIN LUTHER - DER ANSCHLAG bekommen. In Joern Hinkels KRABAT-Inszenierung spielte er den Meister, das Ensemble erhielt dafür den Hersfeld-Preis der Kritiker 2016. Der beliebte Schauspieler, den das Fernsehpublikum auch als Gerichtsmediziner Dr. Steinbrecher im München TATORT kennt, wird in SHAKESPEARE IN LOVE als Fennyman Schulden eintreiben und in INDIEN im Schloss Eichhof als Kurt Fellner von Indien träumen. Sein Gegen- und Mitspieler in INDIEN ist Mathias Znidarec als Bösel. Nach vielen anderen Stationen, unter anderem als Mitglied am Berliner Ensemble, ist er seit der Spielzeit 2014/15 am Staatstheater Darmstadt engagiert. Dort kann man derzeit die hessische Fassung von INDIEN sehen. Regie führte Mathias Znidarec!

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Hessisches Staatsorchester Wiesbaden - Konzertabend ROMEO & JULIA

15.05.2018

exklusiv für die Bad Hersfelder Festspiele am 24. und 25. August in der Stiftsruine.

Das renommierte Hessische Staatsorchester der Stadt Wiesbaden und des Landes Hessen unter der Leitung seines Generalmusikdirektors Patrick Lange hat eigens für die Bad Hersfelder Festspiele ein Programm zusammengestellt, das die beiden großen Schauspiele dieser Spielzeit reflektiert. Die Orchesterwerke gehören zu den bekanntesten und beliebtesten des russischen Repertoires: Prokofjews Ballett-Suite und Tchaikowskys Ouvertüre zu ROMEO UND JULIA sind Referenzen an SHAKESPEARE IN LOVE, Rimsky-Korsakows sinfonische Suite SCHEHERAZADE nimmt Bezug auf PEER GYNT, der wie die Prinzessin aus TAUSENDUNDEINER NACHT im Orient unterwegs ist und wie sie ein großer Geschichtenerzähler.

Kunst- und Kulturminister Boris Rhein zeigt sich erfreut darüber, dass das Hessische Staatsorchester Wiesbaden am 24. und 25. August in zwei Konzerten erstmals zu Gast bei den Bad Hersfelder Festspielen ist: „Die erstmalige Zusammenarbeit eines hessischen Staatstheaters mit den größten hessischen Sommerfestspielen sind ein Meilenstein in der Weiterentwicklung der Bad Hersfelder Festspiele. Ich bin sehr glücklich über das Zustandekommen der beiden Konzerte und danke allen Beteiligten sehr herzlich. Ich freue mich besonders darüber, dass Generalmusikdirektor Patrick Lange am Pult stehen und diese Konzerte dirigieren wird. Für unser Hessisches Staatsorchester Wiesbaden ist das Gastspiel eine hervorragende Gelegenheit, seine herausragende Arbeit auch in anderen Landesteilen bekannt zu machen. Diese Kooperation ist nicht nur das Signal für die neue Gestaltung des Musikprogramms bei den Bad Hersfelder Festspielen, sie ist darüber hinaus der Start eines Netzwerks, das sich auch in den kommenden Jahren im Festspiel-Programm wiederfinden soll.“

„Das Hessische Staatsorchester und ich freuen uns sehr auf die zwei Sommerkonzerte bei den Bad Hersfelder Festspielen und auf das besondere Ambiente der Stiftsruine – open air unter Sternen an diesem stimmungsvollen Ort zu spielen, wird uns ein Vergnügen sein,“ sagt Patrick Lange.

„Ich freue mich außerordentlich, dass es in diesem Jahr zu einer Zusammenarbeit zwischen dem Hessischen Staatsorchester und den Bad Hersfelder Festspielen kommt – für mich ein Zeichen dafür, dass die Festspiele in der Stiftsruine zu den renommiertesten Bühnen des Landes gehören, wenn sie ein so wundervolles und anerkanntes Orchester bei sich zu Gast begrüßen dürfen“, betont Intendant Joern Hinkel. – „Darüber hinaus bin ich Patrick Lange besonders dankbar, dass er trotz Saisonstart und großer anstehender Premieren in Wiesbaden ein eigenes Programm für die Festspiele entworfen hat, mit drei virtuosen, beeindruckenden Kompositionen, die für jedes Orchester eine besondere Herausforderung darstellen, sei es durch Prokofjews rhythmische Komplexität und seine brillante, vielschichtige Instrumentierung, sei es durch den überbordenden und fantasievollen Einsatz von Solisten in Rimsky-Korsakows zauberhafter, farbiger Orchester-Träumerei oder Tchaikowskys sehnsüchtige Cello-Kantilenen mit dem weltberühmten ROMEO UND JULIA-Thema. – Ein schöneres Programm kann man sich in diesem Sommer für ein klassisches Konzert in der Stiftsruine vor dem aufgehenden Mond in der Apsis kaum wünschen!“

(c) Anna Meuer

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Brigitte Grothum, Martin Semmelrogge, Horst Janson, Bettina Mönch

18.04.2018

und viele andere in diesem Sommer in Bad Hersfeld.

Inzwischen stehen weitere Besetzungen unserer Inszenierungen in diesem Sommer fest und wir freuen uns, dass Brigitte Grothum in der deutschen Erstaufführung von SHAKESPEARE IN LOVE als Königin Elisabeth auf der Bühne der Stiftsruine stehen wird. Außerdem wird sie in LENAS GEHEIMNIS, dem Theaterstück von Franziska Reichenbacher für Kinder, Jugendliche und Erwachsene in der Stiftsruine zu sehen sein.

Dennis Herrmann spielt Will Shakespeare und Viola, die nicht nur die Bretter, die die Welt bedeuten, sondern auch Shakespeares Herz im Sturm erobert, wird von Natalja Joselewitsch dargestellt.

Martin Semmelrogge spielt in SHAKESPEARE IN LOVE Wabash, einen stotternden Handwerker, der das erste Mal in seinem Leben auf der Bühne steht. Von seinem Eingangsmonolog hängt der ganze Erfolg von Wills Aufführung ab – ob er allerdings im entscheidenden Augenblick die Nerven bewahrt, ist mehr als ungewiss. Zudem wird Martin Semmelrogge in LENAS GEHEIMNIS - VON MENSCHEN, MÄUSEN, ZAUBERWESEN als Mäusekönig zu sehen sein.

Außerdem können sich große und kleine Besucher von LENAS GEHEIMNIS für Kinder, Jugendliche und Erwachsene auf Horst Janson als grimmigen Hausmeister freuen.

Robert Joseph Bartl hat im letzten Sommer den Zuschauerpreis der Bad Hersfelder Festspiele für seine Rolle in MARTIN LUTHER - DER ANSCHLAG bekommen. Er wird in SHAKESPEARE IN LOVE als Fennyman Schulden eintreiben und in INDIEN im Schloss Eichhof als Kurt Fellner von Indien träumen. Sein Gegen- und Mitspieler in INDIEN ist Mathias Znidarec als Bösel.

In einer neuen Fassung setzt Erfolgsregisseur Gil Mehmert HAIR in der Stiftsruine in Szene. Zu seinem Ensemble gehört Bettina Mönch in der Rolle der Sheila, als Berger wird in Bad Hersfeld Riccardo Greco auftreten und Christof Messner spielt Claude.

© Enrico Verworner

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PEER GYNT mit Christian Nickel, Pierre Sanoussi-Bliss, Nina Petri, Anouschka Renzi,

06.04.2018

Claude-Oliver Rudolph, André Hennicke, Andreas Schmidt-Schaller, Corinna Pohlmann und vielen anderen.

Neben Christian Nickel als Peer spielt Corinna Pohlmann die reiche Bauerntochter Ingrid und die Trollprinzessin. Christian Nickel und Corinna Pohlmann haben sie sich in den letzten beiden Jahren in die Herzen der Besucher der Bad Hersfelder Festspiele gespielt. Sie bekamen für ihre Rollen in HEXENJAGD und in MARTIN LUTHER-DER ANSCHLAG nicht nur viel Applaus, sondern auch großes Kritikerlob.

Pierre Sanoussi-Bliss ist eines der bekanntesten Gesichter des deutschen Fernsehens - u.a. spielte er in DERRICK, TATORT und von 1997 bis 2015 war er in der ZDF-Serie DER ALTE der Assistent Axel Richter. Er arbeitete mehrfach mit Regisseurin Doris Dörrie zusammen, u.a. 1994 in einer Hauptrolle in ihrer Komödie KEINER LIEBT MICH. Er übernimmt in Bad Hersfeld unter anderem die Rolle des Herrn von Eberkopf in PEER GYNT und schöpft dafür auch aus großer Bühnenerfahrung. Er gehörte sechs Jahre lang zum Ensemble des Staatsschauspiels Dresden und war in Gastrollen am Deutsches Theater Berlin oder bei den Salzburger Festspielen unter der Regie von Thomas Langhoff und Peter Stein zu sehen.

Andreas Schmidt-Schaller spielt den Haegstadtbauer und den Trollkönig. Als Hauptkommissar Hajo Trautzschke in der ZDF-Krimiserie SOKO LEIPZIG ist er einem Millionen-Publikum bekannt. Der Schauspieler wuchs in Weimar und Gera auf und war bereits zu DDR-Zeiten populär. Er begann seine Karriere am Theater und spielte in den 80er Jahren in der Krimi-Reihe POLIZEIRUF 110 des DDR-Fernsehens, nach der Wiedervereinigung wurde die Reihe im gesamtdeutschen Fernsehen fortgesetzt.

Nina Petri steht als Dr. Begriffenfeldt, die Direktorin eines Irrenhauses, und Peers Mutter Aase auf der Bühne der Stiftsruine. Nina Petri trat an vielen großen Bühnen im deutschsprachigen Raum und in vielen Kino- und Fernsehproduktionen auf, für die sie auch zahlreiche Preise erhielt: Zum Beispiel den Hessischen Filmpreis für DIE KONFERENZ, den Deutschen Filmpreis für BIN ICH SCHÖN und LOLA RENNT oder den Bayrischer Filmpreis für TÖDLICHE MARIA. In Bad Hersfeld wurde sie 2015 in DER ZERBROCHNE KRUG als Gerichtsrat Walter in der Stiftsruine gefeiert.

Die Rolle der Anitra übernimmt Anouschka Renzi. Am Theater arbeitete die Schauspielerin zum Beispiel mit Peter Zadek zusammen. In seiner PEER-GYNT-Inszenierung 2004 in Berlin spielte sie ebenfalls die Anitra. Neben ihren TV-Rollen trat sie an vielen deutschen Theatern auf - zuletzt brillierte sie in einer gefeierten Inszenierung der KAMELIENDAME in Bonn und am Schlossparktheater Berlin.

Das markante Gesicht von André Hennicke kennt man aus sehr vielen TV- und Kinoproduktionen. Das Hersfelder Publikum bejubelte ihn 2016 und 2017 in HEXENJAGD. Er tritt in PEER GYNT als Master Cotton auf.

Nachdem Claude-Oliver Rudolph im Sommer 2017 in Dieter Wedels MARTIN LUTHER-DER ANSCHLAG als Ablasshändler Tetzel im Jeep stehend über die riesige Bühne der Stiftsruine fuhr, wird er in PEER GYNT das Ruder eines Schiffes übernehmen – er spielt in PEER GYNT den Kapitän.

Aus dem großartigen Ensemble 2017 sind außerdem Simone Kabst und Ute Reiber als Krankenschwestern, Tilo Keiner als Monsieur Ballon, Maximilian Wigger als Herr Trumpeterstrale und Torsten Kublank als Mads Moen dabei.

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Schloss Eichhof: Joern Hinkel inszeniert INDIEN

23.03.2018

der Kabarettisten und Autoren Josef Hader und Alfred Dorfer.

Das Erfolgs-Stück dreht sich um zwei Männer, die sich auf den ersten Biss hassen: Bösel und Fellner überprüfen in der Provinz die Einhaltung von Hygienevorschriften in Gasthöfen und kämpfen sich täglich vom labbrigen Schweinsbraten bis zur schimmeligen Dusche vor. Der wortkarge, verbitterte Bösel frisst (in Form von panierten Schnitzeln) alles in sich rein, Fellner ist ein hoffnungsloser Spießer, der glaubt, sein Glück irgendwann in Indien zu finden. Die beiden lassen keine Gelegenheit aus, einander auf die irrwitzigste Weise auf die Nerven zu gehen, bis Fellner aus heiterem Himmel von seiner Freundin verlassen wird. Bösel zeigt das erste Mal wieder menschliche Regungen ...

 

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Horst Janson in der alte Mann und das Meer

23.03.2018

im Schloss Eichhof. Der Vorverkauf hat begonnen.

Der wunderbare Horst Janson wird auch in diesem Sommer in Bad Hersfeld auftreten: in DER ALTE MANN UND DAS MEER nach der gleichnamigen Novelle von Ernest Hemingway.

„Mitreißende Bühnenbearbeitung ... Horst Janson glänzt in seiner Traumrolle“ so die Rheinische Post, „Hemingways große Novelle als beglückendes Musical“ schreibt die Neuburger Rundschau und im Hanauer Anzeiger konnte man lesen: „Tragendes Element der Inszenierung war neben der präsenten und überzeugenden Darstellung Jansons die Musik. Allen voran Marie-Luise Gunst als Erzählerin und singende Barfrau mit ihrer weichen leicht rauchigen Stimme.“


(c) Meike Böhm

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Antoine Uitdehaag inszeniert SHAKESPEARE IN LOVE in der Stiftsruine

19.03.2018

Der renommierte Regisseur Antoine Uitdehaag wird in Bad Hersfeld SHAKESPEARE IN LOVE inszenieren.

Intendant Joern Hinkel freut sich, den Holländer für diese Arbeit gewonnen zu haben: „Antoine Uitdehaag ist einer der renommiertesten Regisseure im deutschsprachigen Raum. Ich habe bereits in den 90ger Jahren seine früheren Arbeiten an den Münchener Kammerspielen gesehen, habe damals auch mitbekommen, dass er der erste Regisseur war, der Tankred Dorsts MERLIN nach Holland holte. Seine Stücke haben mir unglaublich gefallen. Zu der Zeit war er einer der wenigen, der die Geschichte, und nicht seinen eigenen unbedingten Stilwillen in den Vordergrund stellte. Später haben mir Schauspieler immer wieder von der Zusammenarbeit mit ihm vorgeschwärmt, und mit seiner humorvollen Phantasie, seiner präzisen, detaillierten Personenführung und seinem warmherzigen Blick auf die Figuren halte ich ihn für genau den richtigen Regisseur für SHAKESPEARE IN LOVE.“

Antoine Uitdehaag inszeniert seit 2007 am Renaissance Theater in Berlin. Zu seinen Regiearbeiten dort zählen u. a. Stoppards ROCK’N’ROLL, Goos’ DER LETZTE VORHANG und Maughams DIE IDEALE FRAU. Zuletzt brachte er in Berlin Stephens’ HEISENBERG auf die Bühne. Er arbeitete seit 1990 in ganz Deutschland, unter anderem an den Münchner Kammerspielen, am Schauspiel Bonn und am Schauspiel Leipzig. Zuvor war er Intendant am Ro Theater in Rotterdam und inszenierte auch in Den Haag und Amsterdam.

(c) Leo van Velzen

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LENAS GEHEIMNIS - VON MENSCHEN, MÄUSEN, ZAUBERWESEN

13.03.2018

für Kinder, Jugendliche und Erwachsene.


Franziska Reichenbacher bringt LENAS GEHEIMNIS - VON MENSCHEN, MÄUSEN, ZAUBERWESEN in die Stiftsruine. Eine zauberhafte Geschichte, die in der realen Theaterwelt der Bad Hersfelder Festspiele und dem „geheimen Stiftsruinen-Universums“, der Mäusen spielt. Auf der Bühne werden prominente Festspiel-Schauspieler, Mitgliedern des Bad Hersfelder HAIR-Ensembles mit Kindern und Jugendlichen aus Bad Hersfeld und Umgebung stehen.

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Christian Nickel spielt PEER GYNT - Robert Schuster inszeniert

16.03.2018

den gleichnamigen Klassiker in der Stiftsruine.

Der renommierte Regisseur Robert Schuster wird PEER GYNT von Henrik Ibsen im Sommer in Bad Hersfeld inszenieren. Der geborene Meißener studierte 1996 in Berlin Schauspielregie an der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“. Dort lernte er Tom Kühnel kennen, mit dem er über acht Jahre lang ein Regie-Team bildete. Bereits mit ihren frühen Inszenierungen machten die beiden überregional auf sich aufmerksam, wurden schnell zu den Newcomern des deutschen Theaters gezählt und mit Preisen ausgezeichnet. Gemeinsam leiteten sie auch das TAT in Frankfurt. Robert Schuster inszeniert an renommierten Häusern wie beispielsweise das Deutsche Theater Berlin und Theater Basel. Er ist Mitglied der deutschen Akademie der Darstellenden Künste und wurde 2004 als Professor für Regie an die Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ berufen.

Christian Nickel erhielt bereits zwei mal er den Großen Hersfeldpreis. Im vergangenen Jahr bekam er die Auszeichnung für seine Darstellung als Reformator und Wutbürger Luther in Dieter Wedels Inszenierung MARTIN LUTHER – DER ANSCHLAG, ein Jahr zuvor wurde er für die Rolle des John Proctor in Dieter Wedels Inszenierung HEXENJAGD geehrt.

Für den Festspiel-Intendanten Joern Hinkel ist damit seine Wunschbesetzung in Erfüllung gegangen. Denn Nickel und Schuster kennen sich aus mit PEER GYNT. Vor 20 Jahren brachten sie das Stück sehr erfolgreich auf die Bühne des Schauspiels Frankfurt. „Christian Nickel erzählte mir davon, wie er vor langer Zeit zusammen mit dem jungen Regisseur Robert Schuster auf einer Berghütte in den Alpen saß und sie glühend über PEER GYNT diskutierten. Wie sie, beide ganz am Anfang ihrer beruflichen Laufbahn, die wildesten Ideen wälzten und schließlich mit der umjubelten Aufführung in Frankfurt beide den Grundstein für ihre weitere Laufbahn legten“, sagt Intendant Joern Hinkel und betont: „Mir gefiel die Vorstellung, dass die beiden, die inzwischen auf allen großen deutschsprachigen Bühnen erfolgreich spielen und inszenieren, den gleichen Stoff noch einmal in Angriff nehmen, jeder mit neuen Erfahrungen im Gepäck.“ Denn PEER GYNT sei eine Geschichte, die immer mehr wachse, je länger man sich mit ihr beschäftige, wie ein Haus, im dem man immer neue Zimmer hinter Türen entdecke, die einem bisher nicht aufgefallen seien. Tatsächlich haben Christian Nickel und Robert Schuster - nicht absichtlich, sondern zufällig - seitdem nicht wieder zusammen gearbeitet.

Regisseur Robert Schuster möchte die Stiftsruine in ein Lichtspielhaus des PEER GYNT verwandeln, „dessen Geschichten immer wilder werden.“ Der Regisseur weiter: „Die Stiftsruine bietet eine atemberaubende Kulisse, die wie gemacht zu sein scheint, für all die, die gerne träumen, zaubern und verzaubert werden wollen.“ Für Robert Schuster ist die Geschichte von PEER GYNT auch eine temporeiche Reise in die Gegenwart, „eine Biografie als Erzählung alternativer Fakten, in deren Spiel sich die anderen verwickeln in der Gier nach Likes.“ Der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt. Dafür lässt der Regisseur buchstäblich die Puppen tanzen. Schuster konnte für seine Inszenierung Suse Wächter gewinnen, eine der bekanntesten Puppenmacherinnen Europas. Ihre Puppen waren unter anderem bei den Salzburger Festspielen, auf der Berliner Volksbühne, im Hamburger Thalia Theater und in der Filminstallation „Manifesto“ mit Cate Blanchett zu sehen. Intendant Joern Hinkel verspricht: „Das Publikum darf sich auf ein außergewöhnliches Ensemble namhafter Schauspieler freuen, die wir in Kürze bekanntgegeben werden.“


Bild: Christian Nickel während der Verleihung der Hersfeld-Pfreise 2017  (c) BHF/Sennewald

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Magistrat schließt Intendantenvertrag mit Joern Hinkel

26.01.2018

Der Magistrat der Kreisstadt hat den bisherigen künstlerischen Leiter der Bad Hersfelder Festspiele, Joern Hinkel, zum Intendanten berufen. Der Vertrag hat eine Laufzeit bis zum 30.09.2019.

Die Entscheidung kam nicht unerwartet, war doch Hinkel bereits seit Januar kommissarisch mit den Gesamtleitung der Bad Hersfelder Festspiele betraut. Anlass war der Rücktritt des seinerzeitigen Intendanten Dieter Wedel.

Bürgermeister Thomas Fehling bekräftigt die Entscheidung des städtischen Gremiums: „Joern Hinkel genießt das Vertrauen des Magistrates und hat in den letzten Jahren in Bad Hersfeld hervorragende Arbeit geleistet. Wir sind sicher, dass wir mit ihm ein hohes Maß an Kontinuität auf dem erfolgreichen Weg der Festspiele erreichen werden. Er ist zudem voll in die festspielrelevanten Vorbereitungen zum Hessentag 2019 eingebunden.“

Fehlings Blick auf die letzten Wochen: „Die Bad Hersfelder Festspiele ohne Intendant – es gab am Jahresanfang großen Anlass zur Sorge. Es ist gerade auch Joern Hinkel zu verdanken, dass es nicht so kam - sondern wir zügig, ruhig und geordnet die Entscheidungen für eine tolle Festspiel-Saison 2018 treffen konnten.“


Gregor Meyle und danach DIE PRINZEN in der Stiftsruine

09.03.2018

Zwei weitere Konzerte im Rahmen der 68. Bad Hersfelder Festspiele.

GREGOR MEYLES SOMMERKONZERT 2018 am 22. August in der Stiftsruine. Gemeinsam mit seiner Band wird er mit Klassikern wie „Keine ist wie du“ oder „Niemand“und vielen neuen Songs ein Feuerwerk voller starker Gefühle und Rock’n Roll zünden.

Der Vorverkauf beginnt am kommenden Dienstag, den 13.3. um 9:00 Uhr.

Am 3. September: DIE PRINZEN IN DER STIFTSRUINE „Alles nur geklaut“, „Küssen verboten“ oder „Du musst ein Schwein sein“ – sie haben einen Hit nach dem anderen produziert. Ihr letztes Album “ Familienalbum“ stieg auf Platz 9 der deutschen Charts ein. Mit einem „best of“ und ihrer Band kommen sie nun endlich in die Siftsruine in Bad Hersfeld.

Der Vorverkauf beginnt am kommenden Montag, den 12.3. um 9:00 Uhr.

Karten online, in allen EVENTIM-Vorverkaufsstellen und in der Ticket-Zentrale in Bad Hersfeld. Vorbestellungen vor dem Beginn des Vorverkaufs sind nicht möglich. Auch nach Beginn des Vorverkaufs sind keine Reservierungen möglich, Karten können nur direkt gekauft werden.

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PEER GYNT zur Eröffnung - Fragen und Antworten zum aktuellen Spielplan

29.01.2018

Was wird als neues Schauspiel gezeigt?

Die Bad Hersfelder Festspiele 2018 werden mit dem Stück PEER GYNT von Henrik Ibsen eröffnet. Dazu Intendant Joern Hinkel: „PEER GYNT ist ein zeitloses, sinnliches, von Phantasie und schillernden Figuren überbordendes Stück, ein Theaterfeuerwerk voller Wärme und Humor, in dessen Mittelpunkt ein charmantester Lügner steht, ein Verführer und Aufschneider. Es ist ein Stück über Selbstüberschätzung und mangelnde Verantwortung, aber auch über Welt- und Wirklichkeitsflucht. Warum sitzen wir heute so gerne stundenlang vor dem Fernseher und lassen uns in fremde Welten entführen? Warum kennen manche die Familienprobleme aus der Daily-Soap besser als die eigenen? Oder verbringen mehr Zeit am Computer als mit Freunden? PEER GYNT beschreibt die  Furcht, sich mit sich selbst beschäftigen zu müssen, mit dem eigenen Unvermögen. Vielleicht haben viele Menschen Angst davor, bei der Suche nach dem eigenen inneren Kern - wie beim Auseinanderpflücken einer Zwiebel - schließlich darauf zu stoßen, dass womöglich gar kein Kern zu finden ist, und lassen sich deshalb lieber ablenken und zerstreuen. Sie sind - wie es in PEER GYNT heißt - "sich selbst genug".“

Die Stiftsruine – ein idealer Ort für PEER GYNT

„Die riesige, verschachtelte Bühne der Bad Hersfelder Stiftsruine mit ihren verschiedenen Spielebenen, der Vorderbühne, dem Mittelschiff und der erhöhten Schräge in der Apsis, ist ein idealer Raum für Ibsens Reise rund um die Welt.“

Warum wird DAS KARLOS-KOMPLOTT nicht aufgeführt?

Intendant Joern Hinkel betont: „Nach reiflichen Überlegungen und langen Gesprächen haben wir uns im Team dazu entschlossen, das Stück DAS KARLOS-KOMPLOTT, das Dieter Wedel nach Friedrich Schiller neu gelesen und bearbeitet hat, in diesem Sommer nicht aufzuführen.

Zwei ausschlaggebende, sehr gewichtige Gründe gibt es dafür: Das Stück galt als der „neue Wedel“, das ist die Marke. Ein Wedel-Stück ohne Wedel ist in der kurzen Zeit einfach nicht organisatorisch umsetzbar.  Und: Das Stück hätte nach all den Ereignissen der letzten Wochen wohl kaum die Chance einer objektiven und rein künstlerischen Betrachtung. Und diese Tatsache allein, hätte das Stück um Don Karlos bereits vor der Aufführung beschädigt. Das wäre dem Werk nicht angemessen. 

Es hat also nichts damit zu tun, dass wir, wie vielleicht manche jetzt vorschnell denken, die Arbeit von Dieter Wedel nun nicht mehr wertschätzen.

Alle angefragten Schauspieler für die Besetzung des KARLOS-KOMPLOTT haben Verständnis für die Absage des Stückes gehabt. Sie wollen auf jeden Fall gerne in Bad Hersfeld dabei sein und bei den Festspielen mitmachen. Dazu zählt auch Andreas Schmidt-Schaller. Wir werden jetzt sehen, wer welche Rolle in den verschiedenen Inszenierungen übernehmen kann.“

Was steht nun insgesamt auf dem Spielplan?

Neben PEER GYNT führen die Bad Hersfelder Festspiele die Komödie SHAKESPEARE IN LOVE, die Deutsche Erstaufführung nach dem Drehbuch von Marc Norman & Tom Stoppard in einer Bühnenfassung von Lee Hall, mit Musik von Paddy Cunneen auf.  Premiere: 20. Juli 2018 um 21:00 Uhr in der Stiftsruine. Das neue Musical der Festspiele, HAIR wird von Gil Mehmert inszeniert. Ab dem 03. August 2018 wird es in der Siftsruine gezeigt. Auch die Wiederaufnahme des Musicals TITANIC wird umgesetzt – ab dem 13. Juli 2018  können die Fans das Musical (noch einmal) sehen.

Es wird außerdem eine Inszenierung für Kinder von Franziska Reichenbacher in der Stiftsruine geben. Auch im Schloss Eichhof sind wieder Aufführungen geplant. Ebenso laufen die Vorbereitungen für die Konzerte in der Stiftsruine weiter. Die Details dazu geben wir baldmöglichst bekannt.

Was passiert mit den Tickets, die bereits für DAS KARLOS-KOMPLOTT verkauft wurden?

Allen Kunden, die sich früh am ersten Tag des Vorverkaufs anstellen, weil sie ganz bestimmte Plätze haben wollen, haben wir angeboten, diese bis zum 10. Februar gegen Karten in der gleichen Kategorie und Sitzplatzreihe für eine Vorstellung von PEER GYNT umzutauschen. Danach begann der Vorverkauf für PEER GYNT für alle. Grundsätzlich gilt: Wir tauschen erworbene Karten um, falls jemand nun lieber ein Musical sehen oder in SHAKESPEARE IN LOVE gehen möchte, dann ist das auch kein Problem. Wir nehmen aber auch einfach Karten zurück.

Wir bitten Sie also, auf jeden Fall Kontakt mit der Ticket-Service aufzunehmen, um Ihre Karten umzutauschen oder eine andere Lösung zu besprechen. Die Telefonnummer ist  06621 640200.

Natürlich können Sie auch eine Mail schicken an ticket-service@bad-hersfelder-festspiele.de und so Ihren Wunsch übermitteln.

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Michael Patrick Kelly in der Stiftsruine war schnell ausverkauft

09.02.2018

 


Er feiert einen Erfolg nach dem anderen, sein aktuelles Album iD ist sofort hoch in die Charts eingestiegen und hält sich seit Monaten, seine Konzerte waren und sind schnell ausverkauft. Den Bad Hersfelder Festspielen ist es gelungen, ihn für einen Auftritt am 6. August in Bad Hersfeld zu gewinnen. Er gastiert im Rahmen seiner „iD-Tour 2018“ in der großartigen Stiftsruine. Die Veranstaltung war ganz schnell ausverkauft - wir freuen uns, dass Ihnen unsere Angebote gefallen.Vielen Dank für das große Interesse.

(c) Andreas H. Bitesnich

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Die Highlights der Bad Hersfelder Festspiele jetzt auch im TV

Digitale Eventbühne der Stadt Bad Hersfeld zeigt MARTIN LUTHER-DER ANSCHLAG

Die Kreisstadt Bad Hersfeld hat ab sofort ein eigenes Fernsehangebot. Das neue Angebot auf der IPTV-Plattform waipu.tv ist ein Baustein der Stadt Bad Hersfeld im Rahmen der Smart-City-Projekte, die von Bürgermeister Thomas Fehling initiiert und vorangetrieben werden.

Fehling zum Start des städtischen Digital-Kanals: „Wir beginnen mit Inhalten zu den Festspielen und zur Wissens- und Erlebniswelt „wortreich“, die beide eine große Bedeutung für Bad Hersfeld haben.“

Die Bad Hersfelder Festspiele werden ihr Angebot um eine neue „digitale Eventbühne“ erweitern, die über waipu.tv kostenlos empfangen werden kann. Den Auftakt macht Dieter Wedels hochgelobte Inszenierung zum Jahr der Reformation MARTIN LUTHER-DER ANSCHLAG, die exklusiv in voller Länge und hoher Qualität zu sehen ist. Dazu Hintergründe und Einspielfilme zur Entstehung der Produktion, die bei Kritikern und Publikum gleich gut ankam und ständig ausverkauft war.

In einem Jahresrückblick kann man die eindrucksvollsten Bilder aus allen Festspiel-Inszenierungen des Sommers 2017 anschauen: Ob TITANIC, HEXENJAGD oder MY FAIR LADY – Schauspiel und Musical vor der beeindruckenden Kulisse der Stiftsruine wird noch einmal zum Erlebnis. Auch Besucher, Förderer und Sponsoren sollen auf der neuen digitalen Bühne einen Platz finden.

„Mit den digitalen Inhalten der Festspiele gehen wir ganz neue Wege.“ erläutert Thomas Fehling auch in seinem Grußwort zum neuen TV-Angebot. „Wir wollen Bad Hersfeld mit diesem Meilenstein zur „Smart City“ attraktiver machen, mit unserem Intendanten Dieter Wedel neue Formen der Kunst ermöglichen und Kultur für alle erlebbar machen.“

Mehr unter https://www.waipu.tv/hersfeld/


Auszeichnungen für Nickel, Wohlleben und Bartl

23.07.2017

Robert Joseph Bartl bekommt den begehrten Zuschauerpreis der Bad Hersfelder Festspiele in diesem Jahr für seine Rolle  Thomas Cajetan in MARTIN LUTHER-DER ANSCHLAG.

Den undotierten Preis, einen Ring, den der Bad Hersfelder Juwelier Matthias Laufer-Klitsch herstellt und stiftet, erhielt Robert Joseph Bartl im Rahmen der Abschluss-Gala der 67. Bad Hersfelder Festspiele in der Stiftsruine.

Die Hersfeld-Preise gingen an Christian Nickel und Christoph Wohlleben.

Die Jury aus Kritikern begründet die Wahl so:

Mit dem Großen Hersfeldpreis 2017 wird Christian Nickel ausgezeichnet für seine herausragende Darstellung des Martin Luther in Dieter Wedels Stück „Martin Luther – Der Anschlag“. Nickel übernimmt zwei der ursprünglich vier Lutherrollen, den Reformator und den Wutbürger. Mit seinem ausgereiften, facettenreichen Spiel lotet er die äußerst widersprüchliche Persönlichkeit des Reformators aus. Dank seiner souveränen Darstellung zeichnet Nickel das präzise Bild eines charismatischen und zerrissenen Gottsuchers und Machtmenschen. Christian Nickel prägt das kühne, unkonventionelle und provokante Projekt des Autors und Regisseurs Dieter Wedel, der damit im Lutherjahr die Bad Hersfelder Festspiele bundesweit in den kulturellen Fokus rückt.

Mit dem Hersfeldpreis 2017 wird Christoph Wohlleben ausgezeichnet. Er ist der Dirigent und musikalische Leiter des Musicals „Titanic“ in der Inszenierung von Stefan Huber. Wohlleben hält das 25-köpfige Orchester im Graben und das fast 40-köpfige Ensemble auf der Bühne vom ersten bis zum letzten Ton zusammen und führt das gesamte Team fokussiert und mit äußerster Konzentration. Durch sein herausragendes Dirigat wertet Wohlleben die Komposition auf und überzeugt mit seiner differenzierten, pointierten Interpretation des Arrangements. Wohlleben erweist sich erneut als Garant für die hochkarätige Umsetzung der Live-Musik bei den Bad Hersfelder Festspielen.

Der Preis wird alljährlich von der Gesellschaft der Freunde der Stiftsruine und der Stadt Bad Hersfeld verliehen.

Christian Nickel bekam den Preis zum zweiten Mal - bereits für seine Rolle in HEXENJAGD wurde er ausgezeichnet.


Wir gratulieren allen herzlich!


Petra Roth erneut Vorsitzende der Freunde der Festspiele

24.02.2018

Die Frankfurter Oberbürgermeisterin a.D., Petra Roth , steht für weitere zwei Jahre an der Spitze der „Freunde der Bad Hersfelder Festspiele“ e.V. . Die Mitgliederversammlung bestätigte sie einstimmig im Amt. „Es ist mir eine Freude, den Vorsitz auch in den nächsten beiden Jahren zu übernehmen. Meine Solidarität zu den Festspielen und zu Bad Hersfeld ist ungebrochen.“


Petra Roth hob erneut die große Bedeutung der Bad Hersfelder Festspiele für Hessens Kulturlandschaft hervor, mit ihrer einmaligen Spielstätte, der Stiftsruine. Sie freue sich bereits jetzt auf die Eröffnungspremiere mit Ibsens PEER GYNT am 6. Juli 2018 und wünscht den Festspielen mit ihrem kommissarischen Intendanten und Freundeskreismitglied, Joern Hinkel, eine großartige Saison. Der Dank des gesamten Vorstandes galt dem zurückgetretenen Intendanten Dieter Wedel, der den Bad Hersfelder Festspielen durch seine Inszenierungen aber auch durch die permanente Weiterentwicklung der Infrastruktur zu bundesweiter Bedeutung verholfen hat.


Neu im Vorstand des Freundeskreises hinzugekommen ist Moderatorin Franziska Reichenbacher (Wiesbaden). Sie nimmt das Amt der stellvertretenden Vorsitzenden ein und löst damit Sonja Fuhrmann ab. Bankerin Sonja Fuhrmann (Dreieich) wird Schatzmeisterin, Redakteurin Kerstin Kleine (Korbach) wurde als Schriftführerin bei den „Freunden der Bad Hersfelder Festspiele“ bestätigt. Holger Röder (bisheriger Schatzmeister) scheidet aus dem Vorstand aus. Beisitzer sind Ursula Bouffier (Wiesbaden), Helgo Hahn (Bad Hersfeld), Kornelia Müller (Sontra) .


Der Freundeskreis wurde im Jahr 2016 auf Anregung des hessischen Ministerpräsidenten, Volker Bouffier, gegründet. Ziel ist es, die Bad Hersfelder Festspiele auch im überregionalen Bewusstsein fest zu verankern, ein Netzwerk zu schaffen und prominente Mitglieder zu werben, die mit ihrem Namen für dieses hochkarätige Theaterfestival stehen. Zu den Gründungsmitgliedern gehören unter anderem der ehemalige rheinland-pfälzische Ministerpräsident, Kurt Beck; Landgraf Donatus von Hessen; die Gattin des hessischen Ministerpräsidenten, Ursula Bouffier; der ehemalige Verteidigungsminister, Franz-Josef Jung; Moderatorin Jule Gölsdorf; Kunstprofessor Ottmar Hörl und der ehemalige ZDF-Intendant, Markus Schächter. Derzeit haben die Freunde der Bad Hersfelder Festspiele 45 Mitglieder. Exklusive Abende mit Schauspielerinnen und Schauspielern, Informationen rund um die Festspiele und besondere Events zeichnen eine Mitgliedschaft im Freundeskreis aus. Sämtliche Mitgliedsbeiträge und Spenden kommen in vollem Umfang den Festspielen zugute. 


Auf dem Foto v.l. die beiden Beisitzer Helgo Hahn und Kornelia Müller, Vorsitzende Petra Roth, Schriftfüherin Kerstin Kleine, vorne sitzend, Intendant Joern Hinkel und die stellvertretende Vorsitzende der „Freunde der Bad Hersfelder Festspiele“ e. V. Franziska Reichenbacher. 

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FilamentFactory sponsort Dach für die Stiftsruine

07.12.2017

Mit der neuen Spielzeit 2018 feiern die Bad Hersfelder Festspiele ein besonders Jubiläum: 1968, vor 50 Jahren, wurde das großartige Zeltdach des Star-Architekten Frei Otto über dem Zuschauerraum der Stiftruine installiert und schützt seitdem die Besucher vor Regen und Witterung.

Anlässlich dieses Jubiläums gibt es vom Bad Hersfelder Unternehmen The FilamentFactory ein ganz besonderes Geschenk: Ein neues Dach über den Zuschauerbereich der Stiftsruine. Möglich gemacht hat das Ralph Van Loo, Geschäftsführer des Unternehmens: „The FilamentFactory ist stolz ein Teil der Festspielstadt zu sein.“  Und weiter: „Diese Festspiele sind von unschätzbaren Wert für die Stadt. Nicht nur im Kampf um qualifizierte Arbeitskräfte ist es wichtig, den Sitz in einer Stadt zu haben, die ein solches Image und einen solchen kulturellen Freizeitwert hat. Wir bekennen uns zu der Stadt und der Region und wir wollen die Festspiele fördern und unterstützen.“

Bereits vor 25 Jahren wurde die Bespannung über der Stiftsruine zum ersten Mal ausgewechselt und hat seitdem gute Dienste geleistet. Nun ist es an der Zeit für eine Erneuerung, selbstverständlich originalgetreu und der Konstruktion von Frei Otto entsprechend.  Andrea Jung, die kaufmännische Leiterin der Bad Hersfelder Festspiele: „Allein, dass das Dach so lange gehalten hat, zeigt, dass The FilamentFactory erstklassige Qualität liefert. Wenn man bedenkt, dass das Material viel aushalten muss. Das Dach wird jedes Jahr ein- und ausgebaut, muss kurzfristig zu öffnen und zu schließen sein und muss bei jedem Wetter stand halten. Dass The FilamentFactory nun ein neues Dach spendet, ist unglaublich großzügig und unterstützt die Festspiele, die Stadt und die Kultur in der Stadt mehr als nachhaltig.“

Das Dach über dem Zuschauerraum der Stiftsruine ist eine einmalige Konstruktion und war architektonisches Vorbild für eine Vielzahl moderner Zeltbauten und Überdachungen. Es wird bei Bedarf von 21 Motoren geöffnet und geschlossen. Ralph Van Loo: „Die Konstruktion ist eine Meisterleistung. Die Stiftsruine ist einmalig. Das passt zu uns und unseren Produkten.“

700 verschiedene Garne, die sich zum Beispiel in der Festigkeit, der Dicke oder der Farbe unterscheiden, werden in Bad Hersfeld von The FilamentFactory hergestellt. Verwendet werden die Garne vor allem in der Automobilbranche, zum Beispiel für die Sicherheits-Gurte der Mercedes S-Klasse. Darunter auch hochwertige Garne, die in Elektro-Fahrzeugen zum Einsatz kommen. Aber auch Sonnensegel entstehen aus den Garnen aus Hersfeld – wie die Überdachung der Stiftsruine  oder die des Schalke-Stadions.

Gemeinsam mit seinen Partnern Low&Bonar (Gewebe) in Fulda und Velabran (Konfektionierung) in München wird The FilamentFactory die fast 1500 qm große Bespannung herstellen.

Das neue Dach wird voraussichtlich schon zu den 68. Bad Hersfelder Festspielen im Jahr 2018 das erste Mal zum Einsatz kommen.               


Über 100.000 Zuschauer kamen 2017

23.08.2017

zu den 67. Bad Hersfelder Festspielen. MARTIN LUTHER - DER ANSCHLAG und TITANIC erreichten fast 100 Prozent Auslastung!

Erstmals in der Geschichte der Festspiele waren sowohl das Schauspiel als auch das Musical vier Monate vor der Premiere ausverkauft.  Festspiel-Intendant Dieter Wedel: „In diesem Jahr haben die Festspiele noch einmal an Bedeutung und überregionaler Wahrnehmung gewonnen, wir haben einen kräftigen Sprung nach oben gemacht. Dass wir beim Schauspiel schon lange vor der Premiere ausverkauft waren, liegt sicherlich am Thema Luther, aber auch an dem Vertrauen in die Qualität der Aufführungen, das uns die Zuschauer mittlerweile entgegenbringen.“ Es sei gelungen, mit anspruchsvollen Produktionen ein volles Haus zu haben. Die Festspiele seien keine „Vergnügungsbude“, man müsse sich über Qualität definieren.

Mit MARTIN LUTHER – DER ANSCHLAG, TITANIC, HEXENJAGD und MY FAIR  LADY  waren vier Großproduktionen in der historischen Stiftsruine mit 1325 Plätzen während der Festspiele zu sehen. MARTIN LUTHER – DER ANSCHLAG, TITANIC UND MY FAIR LADY  waren mit fast 100 Prozent überwältigend ausgelastet.   

29.587 Zuschauer kamen zu MARTIN LUTHER – DER ANSCHLAG, das entspricht einer Auslastung von fast 100 Prozent. Insgesamt gab es 23 Aufführungen, darunter fünf Zusatzvorstellungen.  Dieter Wedel hat das Stück MARTIN LUTHER – DER ANSCHLAG  unter Verwendung der Luther-Dramen von John Osborn und John von Düffel sowie Motiven und Texten von August Strindberg, Stefan Zweig und G.B Shaw und Original-Texten  von Martin Luther geschrieben und inszeniert.  Ein Stück, das auch hinter den Kulissen Rekorde bricht: 32 Schauspieler, 68 Kleindarsteller, 186 Kostüme, Filmeinspieler auf zwei neuen LED-Wänden, ein aufwendiges Bühnenbild mit Hub-Technik.

Der Regisseur engagierte ein wunderbares Ensemble aus renommierten Theater- und Filmschauspielern.  Dabei haben ihn namhafte Theater-Intendanten unterstützt. So hatte Christian Nickel, er verkörperte den Reformator Luther und den „Wutbürger“, seine Freigabe für Bad Hersfeld von Herbert Föttinger erhalten, dem Künstlerischen Leiter des Theaters in der Josefstadt in Wien.  Maximilian Pulst, er spielte den jungen Luther, bekam seine Freigabe von Uwe Eric Laufenberg, dem Intendanten des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden und Marcel Heuperman, er war als Ulrich von Hutten auf der Bühne zu sehen, von Martin Kušej, dem Intendanten des Residenztheaters München.

Christian Nickel, Maximilian Pulst, Janina Stopper, Robert Joseph Bartl, Claude Oliver Rudolph, Corinna Pohlmann, Marcel Heuperman, Rudolf Krause, Hans Diehl, Elisabeth Lanz, Erol Sander,  Uwe Dag Berlin, Tilo Keiner, Christian Schmidt, Bettina Hauenschild und viele mehr begeisterten das Publikum.  In den Filmeinspielern  waren erstmals die prominenten Fernseh-Moderatoren Mareile Höppner (ARD/BRISANT) und Jan Hofer (Chefsprecher der TAGESSCHAU/ARD) engagiert.

Die Medienresonanz zu MARTIN LUTHER- DER ANSCHLAG war deutschlandweit riesig, es gab fast nur positive Kritiken. Christian Nickel wurde für seine Rollen in der Inszenierung mit dem großen Hersfeld-Preis der Kritiker ausgezeichnet.

Die 22 Vorstellungen (darunter vier Zusatzvorstellungen) des Musicals TITANIC waren mit einer Auslastung von fast 99 Prozent durchgehend ausverkauft. Auch hier spielte ein Ensemble, das deutlich größer war als die der vorherigen Musicalproduktionen der Bad Hersfelder Festspiele. 37 Darstellerinnen und Darsteller traten in detailgetreu gestalteten und gefertigten Kostümen und einem Bühnenbild aus großen und schweren Stahlkonstruktionen auf. Auch das Orchester wurde vergrößert. Christoph Wohlleben dirigierte 25 Musiker. Für seine und die Leistung des Orchesters erhielt er den Hersfeld-Preis der Kritik in diesem Jahr.

„Ein starkes Stück, jetzt noch eindringlicher ... befand nicht nur die Hersfelder Zeitung zur Premiere von HEXENJAGD. Dieter Wedel hat seine Erfolgs-Inszenierung nach Arthur Miller angesichts der politischen Ereignisse des letzten Jahres überarbeitet und noch einmal aktualisiert. Das Publikum der acht Vorstellungen belohnte das Ensemble, in dem unter anderem Christian Nickel, Elisabeth Lanz, Richy Müller, Horst Janson, Brigitte Grothum und André Hennicke zu sehen waren, Abend für Abend mit frenetischem Applaus und vielen positiven Kommentaren in den sozialen Netzwerken. Rund 8000 Zuschauer kamen zu den Aufführungen (Auslastung: fast 76 Prozent).

Das Musical MY FAIR LADY wurde mit zwölf Vorstellungen wieder aufgenommen. Sandy Mölling, Cusch Jung, Gunther Emmerlich, Ilja Richter und das gesamte Ensemble begeisterten erneut und die Auslastung lag bei fast 98 Prozent.

Traditionell wird im Hof des  Schlosses Eichhof  mit rund 230 Plätzen eine Komödie gezeigt. In 24 Vorstellungen von DIE 39 STUFEN von John Buchan und Alfred Hitchcock amüsierten Stefan Kaminsky, Martin Semmelrogge, Markus Majowski und Sarah Timpe unter der Regie von Patrick Schimansky 5866 Zuschauer (Auslastung: 99 Prozent).

Auch die ITALIENISCHE NACHT wurde von Publikum und Kritik gefeiert. Gelobt wurde vor allem Christian Schullers Konzept einer Opern-Revue, durch die Corinna Pohlmann charmant führte.  Gemeinsam mit den drei Solisten Nadja Stefanoff (Sopran), Zurab Zurabishvili (Tenor), Kwang-keun Lee (Bariton), dem Hessischen Konzert- und Festspielchor und dem Orchester Virtuosi Brunenses unter der Musikalischen Leitung von Ulrich Manfred Metzger wurden zwei einzigartige Abende (rund 75 Prozent Auslastung) in der Stiftsruine aufgeführt.

In 2017 schrieb und inszenierte Franziska Reichenbacher ein Märchen nach den Gebrüdern Grimm für das Theater-Zelt vor der Stiftsruine. DAS TAPFERE SCHNEIDELEIN  wurde 25 Mal (plus eine Sonderveranstaltung auf Einladung von AMAZON) aufgeführt. Die Vorstellungen an Vor- und Nachmittagen sahen 3168 Kinder und Erwachsene. Damit wurden fast 98 Prozent Auslastung erreicht.

,,Die Festspiele haben eine neue Dimension erreicht“, sagt Dieter Wedel. Jetzt müsse das hohe Niveau der Bad Hersfelder Festspiele gehalten und diese weiterentwickelt werden. „Die anspruchsvollen Großproduktionen in diesem Jahr haben die Mitarbeiter der Bühnentechnik, der Schneider- und Maskenwerkstätten, der Requisite, die Kleindarsteller und die Bediensteten in der Verwaltung an die Grenze ihrer Belastbarkeit gebracht. Sie waren buchstäblich am Anschlag“, so der Intendant weiter.  „In einigen Bereichen müssen wir die Mitarbeiterzahl künftig erhöhen, um Festspiele einer solchen Größenordnung überhaupt stemmen zu können.“ 

„Die Festspiele sind noch erfolgreicher als letztes Jahr. Über 100.000 Besucher in einer Saison und ein gewaltiges überregionales Medieninteresse sind ein entscheidender Image- und Wirtschaftsfaktor für die Stadt Bad Hersfeld“, erklärt Bürgermeister Thomas Fehling. Es müssen alle Anstrengungen unternommen werden, die Festspiele in dieser Größenordnung in die Zukunft zu führen. Die Bad Hersfelder Festspiele sind die beste Investition für die Attraktivität und die Wirtschaftskraft der Stadt Bad Hersfeld. „Ich bin zuversichtlich, dass das Ergebnis der Studie, die wir in Auftrag gegeben haben, um die Umwegrentabilität der Festspiele zu berechnen, den hohen wirtschaftlichen Faktor des Theater-Ereignisses für die Stadt Bad Hersfeld belegen wird“, betont Thomas Fehling. Mit den Ergebnissen der wissenschaftlichen Studie der Hochschule Worms, Fachbereich Touristik und Verkehrswesen, wird in diesem Winter gerechnet.

Festspiel-Intendant Dieter Wedel plädiert für ein „überparteiliches Projekt Festspiele“. „Wenigstens dabei sollten alle an einem Strang ziehen. Die nächsten Wahlen sind doch erst in fünf Jahren. Ich glaube, die Leute wissen es zu schätzen, dass im Moment mal Ruhe an der Festspielfront ist.“  Er wünscht sich einen festen Zuschuss, „dass das jährliche Gezerre um den Etat aufhört und wir Planungssicherheit haben.“ In Worms gibt es 1,5 Millionen Euro Zuschuss für zwei Wochen Spielzeit bei einem Schauspiel – „und darüber waren sich die Politiker über die Parteigrenzen hinweg einig“, so Wedel.

Für Dieter Wedel ist Kultur mehr als ein Wirtschaftsfaktor oder Imagesteigerung, sie sei unabdingbar für den Zusammenhalt einer Gesellschaft. „Kultur kostet Geld, da darf man nicht nur nach dem Preis, sondern muss auch nach dem Wert fragen. Man muss sie sich leisten, sonst besteht die Gefahr, dass eine Gesellschaft die Fähigkeit verlernt, sich selbst zu definieren, kurzum ihre Mitte verliert!“ 

Zum zweiten Mal gab es in diesem Jahr ein Sommerfest im Park der Stiftsruine, im GRÜNEN FOYER. In diesem Jahr kamen noch mehr Besucher aller Altersgruppen aus Bad Hersfeld und Umgebung und verbrachten mit Schauspielern und Festspielmitarbeitern einen schönen Sonntag. Mit Unterstützung von AMAZON gab es erstmals Spielangebote für Kinder, die Firma Bücking versorgte die Gäste gewohnt gut und zuverlässig mit Speisen und Getränken.

Bei Diskussionsrunden im Park begegneten die Besucher z.B. Gästen wie Prof. Dr. Margot Käßmann, Mathias Matussek und Prof. Dr. Heinz-Walter Große, die in einer Podiumsdiskussion mit Elisabeth Lanz und Joern Hinkel unter der Leitung von Manfred Otzelberger fragten, was Luther heute für uns bedeutet.

Die beiden Konzerte  in der Stiftsruine von Laith Al Deen und  Max Giesinger waren bis auf den letzten Platz besetzt und ganz schnell ausverkauft. 

Neu in dieser Saison ist, dass die Bad Hersfelder Festspiele mit einer glanzvollen Gala abschließen. HELEN SCHNEIDER AND FRIENDS feiern heute Abend (Mittwoch, 23. August/ 20:00 Uhr) mit dem Publikum die Saison 2017 in der Stiftsruine. Helen Schneider, Gunther Emmerlich, Rasmus Borkowski und Kristin Hölck werden gemeinsam mit dem großartigen Orchester der Bad Hersfelder Festspiele unter der Leitung von Christoph Wohlleben eine Reise durch die großen Musical-Erfolge der Bad Hersfelder Festspiele antreten.

 


Souvenirs für Festspiel-Freunde und Fans

09.07.2017

und die, die es werden wollen, bekommt man auch ausserhalb der Spielzeit.

Zum Beispiel: Die Stiftsruine als Postkarte. Klappt man die Karte auf, klappt auch das Modell der Stiftsruine auf.

Ob Schirm, Decke, Schlüsselanhänger, Kugelschreiber oder Tassen - alle Produkte sind hochwertig, sehen gut aus und erinnern an eine gute Zeit in der Stiftsruine. 

Lassen Sie sich in der Ticket-Zentrale am Markt beraten.

Foto: (c) BHF/ S.Sennewald


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