Nachrichten-Archiv

LENAS GEHEIMNIS - VON MENSCHEN, MÄUSEN, ZAUBERWESEN

13.03.2018

für Kinder, Jugendliche und Erwachsene.


Franziska Reichenbacher bringt LENAS GEHEIMNIS - VON MENSCHEN, MÄUSEN, ZAUBERWESEN in die Stiftsruine. Eine zauberhafte Geschichte, die in der realen Theaterwelt der Bad Hersfelder Festspiele und dem „geheimen Stiftsruinen-Universums“, der Mäusen spielt. Auf der Bühne werden prominente Festspiel-Schauspieler, Mitgliedern des Bad Hersfelder HAIR-Ensembles mit Kindern und Jugendlichen aus Bad Hersfeld und Umgebung stehen.

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Christian Nickel spielt PEER GYNT - Robert Schuster inszeniert

16.03.2018

den gleichnamigen Klassiker in der Stiftsruine.

Der renommierte Regisseur Robert Schuster wird PEER GYNT von Henrik Ibsen im Sommer in Bad Hersfeld inszenieren. Der geborene Meißener studierte 1996 in Berlin Schauspielregie an der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“. Dort lernte er Tom Kühnel kennen, mit dem er über acht Jahre lang ein Regie-Team bildete. Bereits mit ihren frühen Inszenierungen machten die beiden überregional auf sich aufmerksam, wurden schnell zu den Newcomern des deutschen Theaters gezählt und mit Preisen ausgezeichnet. Gemeinsam leiteten sie auch das TAT in Frankfurt. Robert Schuster inszeniert an renommierten Häusern wie beispielsweise das Deutsche Theater Berlin und Theater Basel. Er ist Mitglied der deutschen Akademie der Darstellenden Künste und wurde 2004 als Professor für Regie an die Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ berufen.

Christian Nickel erhielt bereits zwei mal er den Großen Hersfeldpreis. Im vergangenen Jahr bekam er die Auszeichnung für seine Darstellung als Reformator und Wutbürger Luther in Dieter Wedels Inszenierung MARTIN LUTHER – DER ANSCHLAG, ein Jahr zuvor wurde er für die Rolle des John Proctor in Dieter Wedels Inszenierung HEXENJAGD geehrt.

Für den Festspiel-Intendanten Joern Hinkel ist damit seine Wunschbesetzung in Erfüllung gegangen. Denn Nickel und Schuster kennen sich aus mit PEER GYNT. Vor 20 Jahren brachten sie das Stück sehr erfolgreich auf die Bühne des Schauspiels Frankfurt. „Christian Nickel erzählte mir davon, wie er vor langer Zeit zusammen mit dem jungen Regisseur Robert Schuster auf einer Berghütte in den Alpen saß und sie glühend über PEER GYNT diskutierten. Wie sie, beide ganz am Anfang ihrer beruflichen Laufbahn, die wildesten Ideen wälzten und schließlich mit der umjubelten Aufführung in Frankfurt beide den Grundstein für ihre weitere Laufbahn legten“, sagt Intendant Joern Hinkel und betont: „Mir gefiel die Vorstellung, dass die beiden, die inzwischen auf allen großen deutschsprachigen Bühnen erfolgreich spielen und inszenieren, den gleichen Stoff noch einmal in Angriff nehmen, jeder mit neuen Erfahrungen im Gepäck.“ Denn PEER GYNT sei eine Geschichte, die immer mehr wachse, je länger man sich mit ihr beschäftige, wie ein Haus, im dem man immer neue Zimmer hinter Türen entdecke, die einem bisher nicht aufgefallen seien. Tatsächlich haben Christian Nickel und Robert Schuster - nicht absichtlich, sondern zufällig - seitdem nicht wieder zusammen gearbeitet.

Regisseur Robert Schuster möchte die Stiftsruine in ein Lichtspielhaus des PEER GYNT verwandeln, „dessen Geschichten immer wilder werden.“ Der Regisseur weiter: „Die Stiftsruine bietet eine atemberaubende Kulisse, die wie gemacht zu sein scheint, für all die, die gerne träumen, zaubern und verzaubert werden wollen.“ Für Robert Schuster ist die Geschichte von PEER GYNT auch eine temporeiche Reise in die Gegenwart, „eine Biografie als Erzählung alternativer Fakten, in deren Spiel sich die anderen verwickeln in der Gier nach Likes.“ Der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt. Dafür lässt der Regisseur buchstäblich die Puppen tanzen. Schuster konnte für seine Inszenierung Suse Wächter gewinnen, eine der bekanntesten Puppenmacherinnen Europas. Ihre Puppen waren unter anderem bei den Salzburger Festspielen, auf der Berliner Volksbühne, im Hamburger Thalia Theater und in der Filminstallation „Manifesto“ mit Cate Blanchett zu sehen. Intendant Joern Hinkel verspricht: „Das Publikum darf sich auf ein außergewöhnliches Ensemble namhafter Schauspieler freuen, die wir in Kürze bekanntgegeben werden.“


Bild: Christian Nickel während der Verleihung der Hersfeld-Pfreise 2017  (c) BHF/Sennewald

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Magistrat schließt Intendantenvertrag mit Joern Hinkel

26.01.2018

Der Magistrat der Kreisstadt hat den bisherigen künstlerischen Leiter der Bad Hersfelder Festspiele, Joern Hinkel, zum Intendanten berufen. Der Vertrag hat eine Laufzeit bis zum 30.09.2019.

Die Entscheidung kam nicht unerwartet, war doch Hinkel bereits seit Januar kommissarisch mit den Gesamtleitung der Bad Hersfelder Festspiele betraut. Anlass war der Rücktritt des seinerzeitigen Intendanten Dieter Wedel.

Bürgermeister Thomas Fehling bekräftigt die Entscheidung des städtischen Gremiums: „Joern Hinkel genießt das Vertrauen des Magistrates und hat in den letzten Jahren in Bad Hersfeld hervorragende Arbeit geleistet. Wir sind sicher, dass wir mit ihm ein hohes Maß an Kontinuität auf dem erfolgreichen Weg der Festspiele erreichen werden. Er ist zudem voll in die festspielrelevanten Vorbereitungen zum Hessentag 2019 eingebunden.“

Fehlings Blick auf die letzten Wochen: „Die Bad Hersfelder Festspiele ohne Intendant – es gab am Jahresanfang großen Anlass zur Sorge. Es ist gerade auch Joern Hinkel zu verdanken, dass es nicht so kam - sondern wir zügig, ruhig und geordnet die Entscheidungen für eine tolle Festspiel-Saison 2018 treffen konnten.“


Gregor Meyle und danach DIE PRINZEN in der Stiftsruine

09.03.2018

Zwei weitere Konzerte im Rahmen der 68. Bad Hersfelder Festspiele.

GREGOR MEYLES SOMMERKONZERT 2018 am 22. August in der Stiftsruine. Gemeinsam mit seiner Band wird er mit Klassikern wie „Keine ist wie du“ oder „Niemand“und vielen neuen Songs ein Feuerwerk voller starker Gefühle und Rock’n Roll zünden.

Der Vorverkauf beginnt am kommenden Dienstag, den 13.3. um 9:00 Uhr.

Am 3. September: DIE PRINZEN IN DER STIFTSRUINE „Alles nur geklaut“, „Küssen verboten“ oder „Du musst ein Schwein sein“ – sie haben einen Hit nach dem anderen produziert. Ihr letztes Album “ Familienalbum“ stieg auf Platz 9 der deutschen Charts ein. Mit einem „best of“ und ihrer Band kommen sie nun endlich in die Siftsruine in Bad Hersfeld.

Der Vorverkauf beginnt am kommenden Montag, den 12.3. um 9:00 Uhr.

Karten online, in allen EVENTIM-Vorverkaufsstellen und in der Ticket-Zentrale in Bad Hersfeld. Vorbestellungen vor dem Beginn des Vorverkaufs sind nicht möglich. Auch nach Beginn des Vorverkaufs sind keine Reservierungen möglich, Karten können nur direkt gekauft werden.

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PEER GYNT zur Eröffnung - Fragen und Antworten zum aktuellen Spielplan

29.01.2018

Was wird als neues Schauspiel gezeigt?

Die Bad Hersfelder Festspiele 2018 werden mit dem Stück PEER GYNT von Henrik Ibsen eröffnet. Dazu Intendant Joern Hinkel: „PEER GYNT ist ein zeitloses, sinnliches, von Phantasie und schillernden Figuren überbordendes Stück, ein Theaterfeuerwerk voller Wärme und Humor, in dessen Mittelpunkt ein charmantester Lügner steht, ein Verführer und Aufschneider. Es ist ein Stück über Selbstüberschätzung und mangelnde Verantwortung, aber auch über Welt- und Wirklichkeitsflucht. Warum sitzen wir heute so gerne stundenlang vor dem Fernseher und lassen uns in fremde Welten entführen? Warum kennen manche die Familienprobleme aus der Daily-Soap besser als die eigenen? Oder verbringen mehr Zeit am Computer als mit Freunden? PEER GYNT beschreibt die  Furcht, sich mit sich selbst beschäftigen zu müssen, mit dem eigenen Unvermögen. Vielleicht haben viele Menschen Angst davor, bei der Suche nach dem eigenen inneren Kern - wie beim Auseinanderpflücken einer Zwiebel - schließlich darauf zu stoßen, dass womöglich gar kein Kern zu finden ist, und lassen sich deshalb lieber ablenken und zerstreuen. Sie sind - wie es in PEER GYNT heißt - "sich selbst genug".“

Die Stiftsruine – ein idealer Ort für PEER GYNT

„Die riesige, verschachtelte Bühne der Bad Hersfelder Stiftsruine mit ihren verschiedenen Spielebenen, der Vorderbühne, dem Mittelschiff und der erhöhten Schräge in der Apsis, ist ein idealer Raum für Ibsens Reise rund um die Welt.“

Warum wird DAS KARLOS-KOMPLOTT nicht aufgeführt?

Intendant Joern Hinkel betont: „Nach reiflichen Überlegungen und langen Gesprächen haben wir uns im Team dazu entschlossen, das Stück DAS KARLOS-KOMPLOTT, das Dieter Wedel nach Friedrich Schiller neu gelesen und bearbeitet hat, in diesem Sommer nicht aufzuführen.

Zwei ausschlaggebende, sehr gewichtige Gründe gibt es dafür: Das Stück galt als der „neue Wedel“, das ist die Marke. Ein Wedel-Stück ohne Wedel ist in der kurzen Zeit einfach nicht organisatorisch umsetzbar.  Und: Das Stück hätte nach all den Ereignissen der letzten Wochen wohl kaum die Chance einer objektiven und rein künstlerischen Betrachtung. Und diese Tatsache allein, hätte das Stück um Don Karlos bereits vor der Aufführung beschädigt. Das wäre dem Werk nicht angemessen. 

Es hat also nichts damit zu tun, dass wir, wie vielleicht manche jetzt vorschnell denken, die Arbeit von Dieter Wedel nun nicht mehr wertschätzen.

Alle angefragten Schauspieler für die Besetzung des KARLOS-KOMPLOTT haben Verständnis für die Absage des Stückes gehabt. Sie wollen auf jeden Fall gerne in Bad Hersfeld dabei sein und bei den Festspielen mitmachen. Dazu zählt auch Andreas Schmidt-Schaller. Wir werden jetzt sehen, wer welche Rolle in den verschiedenen Inszenierungen übernehmen kann.“

Was steht nun insgesamt auf dem Spielplan?

Neben PEER GYNT führen die Bad Hersfelder Festspiele die Komödie SHAKESPEARE IN LOVE, die Deutsche Erstaufführung nach dem Drehbuch von Marc Norman & Tom Stoppard in einer Bühnenfassung von Lee Hall, mit Musik von Paddy Cunneen auf.  Premiere: 20. Juli 2018 um 21:00 Uhr in der Stiftsruine. Das neue Musical der Festspiele, HAIR wird von Gil Mehmert inszeniert. Ab dem 03. August 2018 wird es in der Siftsruine gezeigt. Auch die Wiederaufnahme des Musicals TITANIC wird umgesetzt – ab dem 13. Juli 2018  können die Fans das Musical (noch einmal) sehen.

Es wird außerdem eine Inszenierung für Kinder von Franziska Reichenbacher in der Stiftsruine geben. Auch im Schloss Eichhof sind wieder Aufführungen geplant. Ebenso laufen die Vorbereitungen für die Konzerte in der Stiftsruine weiter. Die Details dazu geben wir baldmöglichst bekannt.

Was passiert mit den Tickets, die bereits für DAS KARLOS-KOMPLOTT verkauft wurden?

Allen Kunden, die sich früh am ersten Tag des Vorverkaufs anstellen, weil sie ganz bestimmte Plätze haben wollen, haben wir angeboten, diese bis zum 10. Februar gegen Karten in der gleichen Kategorie und Sitzplatzreihe für eine Vorstellung von PEER GYNT umzutauschen. Danach begann der Vorverkauf für PEER GYNT für alle. Grundsätzlich gilt: Wir tauschen erworbene Karten um, falls jemand nun lieber ein Musical sehen oder in SHAKESPEARE IN LOVE gehen möchte, dann ist das auch kein Problem. Wir nehmen aber auch einfach Karten zurück.

Wir bitten Sie also, auf jeden Fall Kontakt mit der Ticket-Service aufzunehmen, um Ihre Karten umzutauschen oder eine andere Lösung zu besprechen. Die Telefonnummer ist  06621 640200.

Natürlich können Sie auch eine Mail schicken an ticket-service@bad-hersfelder-festspiele.de und so Ihren Wunsch übermitteln.

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Michael Patrick Kelly in der Stiftsruine war schnell ausverkauft

09.02.2018

 


Er feiert einen Erfolg nach dem anderen, sein aktuelles Album iD ist sofort hoch in die Charts eingestiegen und hält sich seit Monaten, seine Konzerte waren und sind schnell ausverkauft. Den Bad Hersfelder Festspielen ist es gelungen, ihn für einen Auftritt am 6. August in Bad Hersfeld zu gewinnen. Er gastiert im Rahmen seiner „iD-Tour 2018“ in der großartigen Stiftsruine. Die Veranstaltung war ganz schnell ausverkauft - wir freuen uns, dass Ihnen unsere Angebote gefallen.Vielen Dank für das große Interesse.

(c) Andreas H. Bitesnich

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Die Highlights der Bad Hersfelder Festspiele jetzt auch im TV

Digitale Eventbühne der Stadt Bad Hersfeld zeigt MARTIN LUTHER-DER ANSCHLAG

Die Kreisstadt Bad Hersfeld hat ab sofort ein eigenes Fernsehangebot. Das neue Angebot auf der IPTV-Plattform waipu.tv ist ein Baustein der Stadt Bad Hersfeld im Rahmen der Smart-City-Projekte, die von Bürgermeister Thomas Fehling initiiert und vorangetrieben werden.

Fehling zum Start des städtischen Digital-Kanals: „Wir beginnen mit Inhalten zu den Festspielen und zur Wissens- und Erlebniswelt „wortreich“, die beide eine große Bedeutung für Bad Hersfeld haben.“

Die Bad Hersfelder Festspiele werden ihr Angebot um eine neue „digitale Eventbühne“ erweitern, die über waipu.tv kostenlos empfangen werden kann. Den Auftakt macht Dieter Wedels hochgelobte Inszenierung zum Jahr der Reformation MARTIN LUTHER-DER ANSCHLAG, die exklusiv in voller Länge und hoher Qualität zu sehen ist. Dazu Hintergründe und Einspielfilme zur Entstehung der Produktion, die bei Kritikern und Publikum gleich gut ankam und ständig ausverkauft war.

In einem Jahresrückblick kann man die eindrucksvollsten Bilder aus allen Festspiel-Inszenierungen des Sommers 2017 anschauen: Ob TITANIC, HEXENJAGD oder MY FAIR LADY – Schauspiel und Musical vor der beeindruckenden Kulisse der Stiftsruine wird noch einmal zum Erlebnis. Auch Besucher, Förderer und Sponsoren sollen auf der neuen digitalen Bühne einen Platz finden.

„Mit den digitalen Inhalten der Festspiele gehen wir ganz neue Wege.“ erläutert Thomas Fehling auch in seinem Grußwort zum neuen TV-Angebot. „Wir wollen Bad Hersfeld mit diesem Meilenstein zur „Smart City“ attraktiver machen, mit unserem Intendanten Dieter Wedel neue Formen der Kunst ermöglichen und Kultur für alle erlebbar machen.“

Mehr unter https://www.waipu.tv/hersfeld/


Auszeichnungen für Nickel, Wohlleben und Bartl

23.07.2017

Robert Joseph Bartl bekommt den begehrten Zuschauerpreis der Bad Hersfelder Festspiele in diesem Jahr für seine Rolle  Thomas Cajetan in MARTIN LUTHER-DER ANSCHLAG.

Den undotierten Preis, einen Ring, den der Bad Hersfelder Juwelier Matthias Laufer-Klitsch herstellt und stiftet, erhielt Robert Joseph Bartl im Rahmen der Abschluss-Gala der 67. Bad Hersfelder Festspiele in der Stiftsruine.

Die Hersfeld-Preise gingen an Christian Nickel und Christoph Wohlleben.

Die Jury aus Kritikern begründet die Wahl so:

Mit dem Großen Hersfeldpreis 2017 wird Christian Nickel ausgezeichnet für seine herausragende Darstellung des Martin Luther in Dieter Wedels Stück „Martin Luther – Der Anschlag“. Nickel übernimmt zwei der ursprünglich vier Lutherrollen, den Reformator und den Wutbürger. Mit seinem ausgereiften, facettenreichen Spiel lotet er die äußerst widersprüchliche Persönlichkeit des Reformators aus. Dank seiner souveränen Darstellung zeichnet Nickel das präzise Bild eines charismatischen und zerrissenen Gottsuchers und Machtmenschen. Christian Nickel prägt das kühne, unkonventionelle und provokante Projekt des Autors und Regisseurs Dieter Wedel, der damit im Lutherjahr die Bad Hersfelder Festspiele bundesweit in den kulturellen Fokus rückt.

Mit dem Hersfeldpreis 2017 wird Christoph Wohlleben ausgezeichnet. Er ist der Dirigent und musikalische Leiter des Musicals „Titanic“ in der Inszenierung von Stefan Huber. Wohlleben hält das 25-köpfige Orchester im Graben und das fast 40-köpfige Ensemble auf der Bühne vom ersten bis zum letzten Ton zusammen und führt das gesamte Team fokussiert und mit äußerster Konzentration. Durch sein herausragendes Dirigat wertet Wohlleben die Komposition auf und überzeugt mit seiner differenzierten, pointierten Interpretation des Arrangements. Wohlleben erweist sich erneut als Garant für die hochkarätige Umsetzung der Live-Musik bei den Bad Hersfelder Festspielen.

Der Preis wird alljährlich von der Gesellschaft der Freunde der Stiftsruine und der Stadt Bad Hersfeld verliehen.

Christian Nickel bekam den Preis zum zweiten Mal - bereits für seine Rolle in HEXENJAGD wurde er ausgezeichnet.


Wir gratulieren allen herzlich!


Petra Roth erneut Vorsitzende der Freunde der Festspiele

24.02.2018

Die Frankfurter Oberbürgermeisterin a.D., Petra Roth , steht für weitere zwei Jahre an der Spitze der „Freunde der Bad Hersfelder Festspiele“ e.V. . Die Mitgliederversammlung bestätigte sie einstimmig im Amt. „Es ist mir eine Freude, den Vorsitz auch in den nächsten beiden Jahren zu übernehmen. Meine Solidarität zu den Festspielen und zu Bad Hersfeld ist ungebrochen.“


Petra Roth hob erneut die große Bedeutung der Bad Hersfelder Festspiele für Hessens Kulturlandschaft hervor, mit ihrer einmaligen Spielstätte, der Stiftsruine. Sie freue sich bereits jetzt auf die Eröffnungspremiere mit Ibsens PEER GYNT am 6. Juli 2018 und wünscht den Festspielen mit ihrem kommissarischen Intendanten und Freundeskreismitglied, Joern Hinkel, eine großartige Saison. Der Dank des gesamten Vorstandes galt dem zurückgetretenen Intendanten Dieter Wedel, der den Bad Hersfelder Festspielen durch seine Inszenierungen aber auch durch die permanente Weiterentwicklung der Infrastruktur zu bundesweiter Bedeutung verholfen hat.


Neu im Vorstand des Freundeskreises hinzugekommen ist Moderatorin Franziska Reichenbacher (Wiesbaden). Sie nimmt das Amt der stellvertretenden Vorsitzenden ein und löst damit Sonja Fuhrmann ab. Bankerin Sonja Fuhrmann (Dreieich) wird Schatzmeisterin, Redakteurin Kerstin Kleine (Korbach) wurde als Schriftführerin bei den „Freunden der Bad Hersfelder Festspiele“ bestätigt. Holger Röder (bisheriger Schatzmeister) scheidet aus dem Vorstand aus. Beisitzer sind Ursula Bouffier (Wiesbaden), Helgo Hahn (Bad Hersfeld), Kornelia Müller (Sontra) .


Der Freundeskreis wurde im Jahr 2016 auf Anregung des hessischen Ministerpräsidenten, Volker Bouffier, gegründet. Ziel ist es, die Bad Hersfelder Festspiele auch im überregionalen Bewusstsein fest zu verankern, ein Netzwerk zu schaffen und prominente Mitglieder zu werben, die mit ihrem Namen für dieses hochkarätige Theaterfestival stehen. Zu den Gründungsmitgliedern gehören unter anderem der ehemalige rheinland-pfälzische Ministerpräsident, Kurt Beck; Landgraf Donatus von Hessen; die Gattin des hessischen Ministerpräsidenten, Ursula Bouffier; der ehemalige Verteidigungsminister, Franz-Josef Jung; Moderatorin Jule Gölsdorf; Kunstprofessor Ottmar Hörl und der ehemalige ZDF-Intendant, Markus Schächter. Derzeit haben die Freunde der Bad Hersfelder Festspiele 45 Mitglieder. Exklusive Abende mit Schauspielerinnen und Schauspielern, Informationen rund um die Festspiele und besondere Events zeichnen eine Mitgliedschaft im Freundeskreis aus. Sämtliche Mitgliedsbeiträge und Spenden kommen in vollem Umfang den Festspielen zugute. 


Auf dem Foto v.l. die beiden Beisitzer Helgo Hahn und Kornelia Müller, Vorsitzende Petra Roth, Schriftfüherin Kerstin Kleine, vorne sitzend, Intendant Joern Hinkel und die stellvertretende Vorsitzende der „Freunde der Bad Hersfelder Festspiele“ e. V. Franziska Reichenbacher. 

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FilamentFactory sponsort Dach für die Stiftsruine

07.12.2017

Mit der neuen Spielzeit 2018 feiern die Bad Hersfelder Festspiele ein besonders Jubiläum: 1968, vor 50 Jahren, wurde das großartige Zeltdach des Star-Architekten Frei Otto über dem Zuschauerraum der Stiftruine installiert und schützt seitdem die Besucher vor Regen und Witterung.

Anlässlich dieses Jubiläums gibt es vom Bad Hersfelder Unternehmen The FilamentFactory ein ganz besonderes Geschenk: Ein neues Dach über den Zuschauerbereich der Stiftsruine. Möglich gemacht hat das Ralph Van Loo, Geschäftsführer des Unternehmens: „The FilamentFactory ist stolz ein Teil der Festspielstadt zu sein.“  Und weiter: „Diese Festspiele sind von unschätzbaren Wert für die Stadt. Nicht nur im Kampf um qualifizierte Arbeitskräfte ist es wichtig, den Sitz in einer Stadt zu haben, die ein solches Image und einen solchen kulturellen Freizeitwert hat. Wir bekennen uns zu der Stadt und der Region und wir wollen die Festspiele fördern und unterstützen.“

Bereits vor 25 Jahren wurde die Bespannung über der Stiftsruine zum ersten Mal ausgewechselt und hat seitdem gute Dienste geleistet. Nun ist es an der Zeit für eine Erneuerung, selbstverständlich originalgetreu und der Konstruktion von Frei Otto entsprechend.  Andrea Jung, die kaufmännische Leiterin der Bad Hersfelder Festspiele: „Allein, dass das Dach so lange gehalten hat, zeigt, dass The FilamentFactory erstklassige Qualität liefert. Wenn man bedenkt, dass das Material viel aushalten muss. Das Dach wird jedes Jahr ein- und ausgebaut, muss kurzfristig zu öffnen und zu schließen sein und muss bei jedem Wetter stand halten. Dass The FilamentFactory nun ein neues Dach spendet, ist unglaublich großzügig und unterstützt die Festspiele, die Stadt und die Kultur in der Stadt mehr als nachhaltig.“

Das Dach über dem Zuschauerraum der Stiftsruine ist eine einmalige Konstruktion und war architektonisches Vorbild für eine Vielzahl moderner Zeltbauten und Überdachungen. Es wird bei Bedarf von 21 Motoren geöffnet und geschlossen. Ralph Van Loo: „Die Konstruktion ist eine Meisterleistung. Die Stiftsruine ist einmalig. Das passt zu uns und unseren Produkten.“

700 verschiedene Garne, die sich zum Beispiel in der Festigkeit, der Dicke oder der Farbe unterscheiden, werden in Bad Hersfeld von The FilamentFactory hergestellt. Verwendet werden die Garne vor allem in der Automobilbranche, zum Beispiel für die Sicherheits-Gurte der Mercedes S-Klasse. Darunter auch hochwertige Garne, die in Elektro-Fahrzeugen zum Einsatz kommen. Aber auch Sonnensegel entstehen aus den Garnen aus Hersfeld – wie die Überdachung der Stiftsruine  oder die des Schalke-Stadions.

Gemeinsam mit seinen Partnern Low&Bonar (Gewebe) in Fulda und Velabran (Konfektionierung) in München wird The FilamentFactory die fast 1500 qm große Bespannung herstellen.

Das neue Dach wird voraussichtlich schon zu den 68. Bad Hersfelder Festspielen im Jahr 2018 das erste Mal zum Einsatz kommen.               


Über 100.000 Zuschauer kamen 2017

23.08.2017

zu den 67. Bad Hersfelder Festspielen. MARTIN LUTHER - DER ANSCHLAG und TITANIC erreichten fast 100 Prozent Auslastung!

Erstmals in der Geschichte der Festspiele waren sowohl das Schauspiel als auch das Musical vier Monate vor der Premiere ausverkauft.  Festspiel-Intendant Dieter Wedel: „In diesem Jahr haben die Festspiele noch einmal an Bedeutung und überregionaler Wahrnehmung gewonnen, wir haben einen kräftigen Sprung nach oben gemacht. Dass wir beim Schauspiel schon lange vor der Premiere ausverkauft waren, liegt sicherlich am Thema Luther, aber auch an dem Vertrauen in die Qualität der Aufführungen, das uns die Zuschauer mittlerweile entgegenbringen.“ Es sei gelungen, mit anspruchsvollen Produktionen ein volles Haus zu haben. Die Festspiele seien keine „Vergnügungsbude“, man müsse sich über Qualität definieren.

Mit MARTIN LUTHER – DER ANSCHLAG, TITANIC, HEXENJAGD und MY FAIR  LADY  waren vier Großproduktionen in der historischen Stiftsruine mit 1325 Plätzen während der Festspiele zu sehen. MARTIN LUTHER – DER ANSCHLAG, TITANIC UND MY FAIR LADY  waren mit fast 100 Prozent überwältigend ausgelastet.   

29.587 Zuschauer kamen zu MARTIN LUTHER – DER ANSCHLAG, das entspricht einer Auslastung von fast 100 Prozent. Insgesamt gab es 23 Aufführungen, darunter fünf Zusatzvorstellungen.  Dieter Wedel hat das Stück MARTIN LUTHER – DER ANSCHLAG  unter Verwendung der Luther-Dramen von John Osborn und John von Düffel sowie Motiven und Texten von August Strindberg, Stefan Zweig und G.B Shaw und Original-Texten  von Martin Luther geschrieben und inszeniert.  Ein Stück, das auch hinter den Kulissen Rekorde bricht: 32 Schauspieler, 68 Kleindarsteller, 186 Kostüme, Filmeinspieler auf zwei neuen LED-Wänden, ein aufwendiges Bühnenbild mit Hub-Technik.

Der Regisseur engagierte ein wunderbares Ensemble aus renommierten Theater- und Filmschauspielern.  Dabei haben ihn namhafte Theater-Intendanten unterstützt. So hatte Christian Nickel, er verkörperte den Reformator Luther und den „Wutbürger“, seine Freigabe für Bad Hersfeld von Herbert Föttinger erhalten, dem Künstlerischen Leiter des Theaters in der Josefstadt in Wien.  Maximilian Pulst, er spielte den jungen Luther, bekam seine Freigabe von Uwe Eric Laufenberg, dem Intendanten des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden und Marcel Heuperman, er war als Ulrich von Hutten auf der Bühne zu sehen, von Martin Kušej, dem Intendanten des Residenztheaters München.

Christian Nickel, Maximilian Pulst, Janina Stopper, Robert Joseph Bartl, Claude Oliver Rudolph, Corinna Pohlmann, Marcel Heuperman, Rudolf Krause, Hans Diehl, Elisabeth Lanz, Erol Sander,  Uwe Dag Berlin, Tilo Keiner, Christian Schmidt, Bettina Hauenschild und viele mehr begeisterten das Publikum.  In den Filmeinspielern  waren erstmals die prominenten Fernseh-Moderatoren Mareile Höppner (ARD/BRISANT) und Jan Hofer (Chefsprecher der TAGESSCHAU/ARD) engagiert.

Die Medienresonanz zu MARTIN LUTHER- DER ANSCHLAG war deutschlandweit riesig, es gab fast nur positive Kritiken. Christian Nickel wurde für seine Rollen in der Inszenierung mit dem großen Hersfeld-Preis der Kritiker ausgezeichnet.

Die 22 Vorstellungen (darunter vier Zusatzvorstellungen) des Musicals TITANIC waren mit einer Auslastung von fast 99 Prozent durchgehend ausverkauft. Auch hier spielte ein Ensemble, das deutlich größer war als die der vorherigen Musicalproduktionen der Bad Hersfelder Festspiele. 37 Darstellerinnen und Darsteller traten in detailgetreu gestalteten und gefertigten Kostümen und einem Bühnenbild aus großen und schweren Stahlkonstruktionen auf. Auch das Orchester wurde vergrößert. Christoph Wohlleben dirigierte 25 Musiker. Für seine und die Leistung des Orchesters erhielt er den Hersfeld-Preis der Kritik in diesem Jahr.

„Ein starkes Stück, jetzt noch eindringlicher ... befand nicht nur die Hersfelder Zeitung zur Premiere von HEXENJAGD. Dieter Wedel hat seine Erfolgs-Inszenierung nach Arthur Miller angesichts der politischen Ereignisse des letzten Jahres überarbeitet und noch einmal aktualisiert. Das Publikum der acht Vorstellungen belohnte das Ensemble, in dem unter anderem Christian Nickel, Elisabeth Lanz, Richy Müller, Horst Janson, Brigitte Grothum und André Hennicke zu sehen waren, Abend für Abend mit frenetischem Applaus und vielen positiven Kommentaren in den sozialen Netzwerken. Rund 8000 Zuschauer kamen zu den Aufführungen (Auslastung: fast 76 Prozent).

Das Musical MY FAIR LADY wurde mit zwölf Vorstellungen wieder aufgenommen. Sandy Mölling, Cusch Jung, Gunther Emmerlich, Ilja Richter und das gesamte Ensemble begeisterten erneut und die Auslastung lag bei fast 98 Prozent.

Traditionell wird im Hof des  Schlosses Eichhof  mit rund 230 Plätzen eine Komödie gezeigt. In 24 Vorstellungen von DIE 39 STUFEN von John Buchan und Alfred Hitchcock amüsierten Stefan Kaminsky, Martin Semmelrogge, Markus Majowski und Sarah Timpe unter der Regie von Patrick Schimansky 5866 Zuschauer (Auslastung: 99 Prozent).

Auch die ITALIENISCHE NACHT wurde von Publikum und Kritik gefeiert. Gelobt wurde vor allem Christian Schullers Konzept einer Opern-Revue, durch die Corinna Pohlmann charmant führte.  Gemeinsam mit den drei Solisten Nadja Stefanoff (Sopran), Zurab Zurabishvili (Tenor), Kwang-keun Lee (Bariton), dem Hessischen Konzert- und Festspielchor und dem Orchester Virtuosi Brunenses unter der Musikalischen Leitung von Ulrich Manfred Metzger wurden zwei einzigartige Abende (rund 75 Prozent Auslastung) in der Stiftsruine aufgeführt.

In 2017 schrieb und inszenierte Franziska Reichenbacher ein Märchen nach den Gebrüdern Grimm für das Theater-Zelt vor der Stiftsruine. DAS TAPFERE SCHNEIDELEIN  wurde 25 Mal (plus eine Sonderveranstaltung auf Einladung von AMAZON) aufgeführt. Die Vorstellungen an Vor- und Nachmittagen sahen 3168 Kinder und Erwachsene. Damit wurden fast 98 Prozent Auslastung erreicht.

,,Die Festspiele haben eine neue Dimension erreicht“, sagt Dieter Wedel. Jetzt müsse das hohe Niveau der Bad Hersfelder Festspiele gehalten und diese weiterentwickelt werden. „Die anspruchsvollen Großproduktionen in diesem Jahr haben die Mitarbeiter der Bühnentechnik, der Schneider- und Maskenwerkstätten, der Requisite, die Kleindarsteller und die Bediensteten in der Verwaltung an die Grenze ihrer Belastbarkeit gebracht. Sie waren buchstäblich am Anschlag“, so der Intendant weiter.  „In einigen Bereichen müssen wir die Mitarbeiterzahl künftig erhöhen, um Festspiele einer solchen Größenordnung überhaupt stemmen zu können.“ 

„Die Festspiele sind noch erfolgreicher als letztes Jahr. Über 100.000 Besucher in einer Saison und ein gewaltiges überregionales Medieninteresse sind ein entscheidender Image- und Wirtschaftsfaktor für die Stadt Bad Hersfeld“, erklärt Bürgermeister Thomas Fehling. Es müssen alle Anstrengungen unternommen werden, die Festspiele in dieser Größenordnung in die Zukunft zu führen. Die Bad Hersfelder Festspiele sind die beste Investition für die Attraktivität und die Wirtschaftskraft der Stadt Bad Hersfeld. „Ich bin zuversichtlich, dass das Ergebnis der Studie, die wir in Auftrag gegeben haben, um die Umwegrentabilität der Festspiele zu berechnen, den hohen wirtschaftlichen Faktor des Theater-Ereignisses für die Stadt Bad Hersfeld belegen wird“, betont Thomas Fehling. Mit den Ergebnissen der wissenschaftlichen Studie der Hochschule Worms, Fachbereich Touristik und Verkehrswesen, wird in diesem Winter gerechnet.

Festspiel-Intendant Dieter Wedel plädiert für ein „überparteiliches Projekt Festspiele“. „Wenigstens dabei sollten alle an einem Strang ziehen. Die nächsten Wahlen sind doch erst in fünf Jahren. Ich glaube, die Leute wissen es zu schätzen, dass im Moment mal Ruhe an der Festspielfront ist.“  Er wünscht sich einen festen Zuschuss, „dass das jährliche Gezerre um den Etat aufhört und wir Planungssicherheit haben.“ In Worms gibt es 1,5 Millionen Euro Zuschuss für zwei Wochen Spielzeit bei einem Schauspiel – „und darüber waren sich die Politiker über die Parteigrenzen hinweg einig“, so Wedel.

Für Dieter Wedel ist Kultur mehr als ein Wirtschaftsfaktor oder Imagesteigerung, sie sei unabdingbar für den Zusammenhalt einer Gesellschaft. „Kultur kostet Geld, da darf man nicht nur nach dem Preis, sondern muss auch nach dem Wert fragen. Man muss sie sich leisten, sonst besteht die Gefahr, dass eine Gesellschaft die Fähigkeit verlernt, sich selbst zu definieren, kurzum ihre Mitte verliert!“ 

Zum zweiten Mal gab es in diesem Jahr ein Sommerfest im Park der Stiftsruine, im GRÜNEN FOYER. In diesem Jahr kamen noch mehr Besucher aller Altersgruppen aus Bad Hersfeld und Umgebung und verbrachten mit Schauspielern und Festspielmitarbeitern einen schönen Sonntag. Mit Unterstützung von AMAZON gab es erstmals Spielangebote für Kinder, die Firma Bücking versorgte die Gäste gewohnt gut und zuverlässig mit Speisen und Getränken.

Bei Diskussionsrunden im Park begegneten die Besucher z.B. Gästen wie Prof. Dr. Margot Käßmann, Mathias Matussek und Prof. Dr. Heinz-Walter Große, die in einer Podiumsdiskussion mit Elisabeth Lanz und Joern Hinkel unter der Leitung von Manfred Otzelberger fragten, was Luther heute für uns bedeutet.

Die beiden Konzerte  in der Stiftsruine von Laith Al Deen und  Max Giesinger waren bis auf den letzten Platz besetzt und ganz schnell ausverkauft. 

Neu in dieser Saison ist, dass die Bad Hersfelder Festspiele mit einer glanzvollen Gala abschließen. HELEN SCHNEIDER AND FRIENDS feiern heute Abend (Mittwoch, 23. August/ 20:00 Uhr) mit dem Publikum die Saison 2017 in der Stiftsruine. Helen Schneider, Gunther Emmerlich, Rasmus Borkowski und Kristin Hölck werden gemeinsam mit dem großartigen Orchester der Bad Hersfelder Festspiele unter der Leitung von Christoph Wohlleben eine Reise durch die großen Musical-Erfolge der Bad Hersfelder Festspiele antreten.

 


Souvenirs für Festspiel-Freunde und Fans

09.07.2017

und die, die es werden wollen, bekommt man auch ausserhalb der Spielzeit.

Zum Beispiel: Die Stiftsruine als Postkarte. Klappt man die Karte auf, klappt auch das Modell der Stiftsruine auf.

Ob Schirm, Decke, Schlüsselanhänger, Kugelschreiber oder Tassen - alle Produkte sind hochwertig, sehen gut aus und erinnern an eine gute Zeit in der Stiftsruine. 

Lassen Sie sich in der Ticket-Zentrale am Markt beraten.

Foto: (c) BHF/ S.Sennewald


Geschenk zu MARTIN LUTHER - DER ANSCHLAG

10.07.2017

oder eine schöne Erinnerung für alle, die die Inszenierung gesehen haben. Das  Buch zur Inszenierung: Darin findet man den Text des Stückes und viele Fotos, die den Produktionsprozess mit der prominenten Besetzung dokumentieren.

Für die Bad Hersfelder Festspiele hat Intendant Dieter Wedel das Werk geschrieben - unter Verwendung der Luther-Dramen von John Osborne und John von Düffel sowie nach Motiven und Textauszügen von August Strindberg, Stefan Zweig und G.B. Shaw. Und natürlich mit Originaltexten von Martin Luther. Das reich bebilderte Werkbuch ist im Ott-Verlag erschienen und für 10 Euro erhältlich. Auch nach den Fetspielen zu bekommen an den Hoehlschen Buchhandlungen, bei der Hersfelder Zeitung am Schilde-Park, in den Hotels der Familie Kniese und natürlich in der Kartenzentrale am Markt.

Die Luther-Figuren sind leider ausverkauft.

Ottmar Hörl, einer der bekanntesten deutschen Künstler hatte begleitend zu Dieter Wedels MARTIN LUTHER-DER ANSCHLAG Luther-Skulpturen im Festspielpark installiert.

 


Persönliche Stellungnahme von Dieter Wedel

22.01.2018

Seit mehr als zwei Wochen sehe ich mich einer nicht enden wollenden Flut schwerster, öffentlich in den Medien erhobener Anschuldigen und Vorwürfen ausgesetzt. Der Umfang und die Art und Weise dieser Beschuldigungen haben mich zutiefst verstört und erschüttert. – Und auch die Tatsache, dass es nicht aufhört.

Die Vorwürfe liegen teilweise über 20 Jahre und mehr zurück, für mich wichtige Zeugen, die zu meiner Entlastung beitragen könnten, sind tot. Wer die Verjährung abwartet, dem muss doch klar sein, dass mit hoher Wahrscheinlichkeit vieles im Ungefähren bleibt und erhebliche Erinnerungslücken nicht auszuschließen sind.  

Als außenstehender Zeitungsleser würde ich angesichts der schweren Vorwürfe auch an meiner Person zweifeln.  Die Tatsache, dass die Anschuldigungen sich so sehr ähneln, scheint für ihren Wahrheitsgehalt zu sprechen. Aber diese Ähnlichkeiten müssen sich aufdrängen, wenn die Befragten vorher über die Anschuldigungen gegen mich informiert und auch entsprechend befragt werden.

Das Thema „Machtmissbrauch“ halte ich für überaus relevant und habe begrüßt, dass es in der Öffentlichkeit diskutiert wird. Ich habe mir aber niemals vorstellen können, dass die Debatte auch irgendwann mich einmal betreffen könnte.

Ich verabscheue jede Form von Gewalt, gegen Frauen ebenso wie gegen Männer.

Stets habe ich versucht, die Leistung von Schauspielern zu verbessern, denn es ist meine Überzeugung, dass das auch in ihrem Interesse ist. Viele sind mir dafür dankbar und haben mir das auch jetzt noch bestätigt. Andere habe ich offenbar zu sehr strapaziert oder gar seelisch verletzt, was mir sehr leid tut.

Ich höre von Menschen, denen fünfstellige Beträge für Aussagen gegen mich angeboten wurden. Sie haben den Eindruck, dass mit enormem Aufwand Recherchen durchgeführt werden, deren Ergebnis aber von vornherein feststeht, denn als sie sich positiv über mich geäußert haben, wurden sie nicht zitiert. Andere vermeintliche Zeuginnen haben in den letzten Tagen versucht, mich zu erpressen. Wenn ich ihnen nicht eine noch höhere Summe anböte als Verlage oder Zeitungen, von denen sie angesprochen wurden, würden sie mich sofort  –  unabhängig vom Wahrheitsgehalt – belasten.

Wieder andere berichten mir, wie ihnen von den recherchierenden Journalisten Sätze in den Mund gelegt wurden, die sie so nicht erklärt und gemeint haben.

In diesem Klima der Vorverurteilung, der sogenannten „Verdachtsberichterstattung“, die auf keine erwiesenen Fakten gestützt sein muss, kann ich den Kampf um meine Reputation nicht gewinnen – weder mit juristischen Mitteln noch mit medialen Stellungnahmen. Es gibt belastende Hinweise, die die Glaubwürdigkeit vermeintlicher Zeugen erschüttern. Es haben sich bei mir und meinem Anwalt Menschen gemeldet, die dafür einstehen wollen, um dem Gemisch aus Gerüchten, Unterstellungen, Vermutungen und Anschuldigungen Substanzielles entgegenzusetzen. Doch was bringt es am Ende? Außer vielleicht der Erkenntnis, dass inzwischen auch nach Eintritt der Verjährung allein schon der Verdacht genügt, um jedermann zu jedem beliebigen Zeitpunkt an den medialen Pranger zu stellen.

Der Umfang, die Art und Weise der Darstellung, die Anfeindungen haben für mich in meinem 76sten Lebensjahr ein für meine Gesundheit und natürlich auch für meine Familie erträgliches Maß weit überschritten.

Deswegen werde ich mich von jetzt an nicht mehr öffentlich äußern.

Ich bitte darum, dies zu respektieren und künftig von Rückfragen bei mir und in meinem privaten Umfeld abzusehen.

Da ich die Bad Hersfelder Festspiele aus der diffamierenden Diskussion um meine Person heraushalten möchte, möchte ich nun über Bürgermeister Thomas Fehling dem Magistrat vorschlagen, die Aufgaben des Intendanten an meinen bisherigen Stellvertreter Joern Hinkel kommissarisch zu übertragen, bis ein neuer Intendant gefunden ist. 

Die 68. Bad Hersfelder Festspiele finden statt. 

Dieter Wedel hört als Festspiel-Intendant auf - Stellungnahme von Bürgermeister Thomas Fehling

Bad Hersfeld. Dr. Dieter Wedel hat dem Magistrat der Kreisstadt angeboten, seine Position als Intendant der Bad Hersfelder Festspiele mit sofortiger Wirkung niederzulegen (siehe unten).

Dazu äußert sich Bad Hersfelds Bürgermeister Thomas Fehling in einer Stellungnahme:

„Heute ist ein trauriger Tag für die Bad Hersfelder Festspiele.

Die Entscheidung von Dieter Wedel, die Leitung der Bad Hersfelder Festspiele abzugeben, ist ein schmerzlicher Schritt für die Festspiele und die Stadt.

Die Bad Hersfelder Festspiele und die Stadt verdanken Dieter Wedel sehr viel. Er hat es geschafft, innerhalb von drei Jahren die künstlerische Qualität der Festspiele zu steigern und das Theaterereignis in der Stiftsruine mit namhaften und renommierten Schauspielern wieder bundesweit als Marke zu etablieren.

Mit seiner Hilfe konnte auch die Infrastruktur der Bad Hersfelder Festspiele so ausgebaut werden, dass sie die Ansprüche eines modernen Theaterbetriebes auch für die kommenden Jahre erfüllt. Er hat ein sehr gut funktionierendes Festspiel-Team geformt, das sich als Einheit versteht und die Herausforderung - erfolgreiche und attraktive Festspiele zu veranstalten - annehmen und erfolgreich umsetzen wird.

Heute Abend wird sich der Magistrat mit der Situation befassen und die Weichen für die aktuelle Spielzeit und darüber hinaus stellen. Für die kommissarische Leitung der Bad Hersfelder Festspiele stünde mit dem bisherigen künstlerischen Leiter Joern Hinkel ein erfahrener und anerkannter Theatermann zur Verfügung. Das gäbe uns die notwendige Zeit, alle weiteren Schritte zu planen.

Es stimmt mich traurig, dass Herr Wedel durch die Ereignisse der letzten Tage derart gesundheitlich angegriffen ist und sich in ärztliche Behandlung begeben musste. Ich habe großen Respekt vor seinem Entschluss, weil ich weiß, dass Dieter Wedel damit auch einen möglichen Schaden von den Festspielen fernhalten will.

Ich danke Dieter Wedel für seine herausragende Leistung und sein unermüdliches Engagement für die Stadt Bad Hersfeld und wünsche ihm alles Gute und eine rasche Genesung. Wir bleiben ihm verbunden und halten weiterhin Kontakt!“


Dieter Wedel inszeniert DAS KARLOS-KOMPLOTT

19.11.2017

Die Komödie SHAKESPEARE IN LOVE zum ersten Mal in Deutschland/ HAIR ist das neue Musical/ TITANIC noch einmal in der Stiftsruine

So hat noch keiner Don Karlos jemals gesehen. Der „neue Wedel“ in der Bad Hersfelder Stiftsruine ist ein Polit-Thriller über einen Überwachungsstaat, eine Geschichte über unerfüllte Liebe, über nicht erfüllbare Liebe, über Sehnsüchte, verbotene Träume, über Misstrauen, verräterische Gefolgsleute, eine erkaltete Ehe und nicht zuletzt ein großes Vater-Sohn-Drama.“ Das Stück heißt: DAS KARLOS-KOMPLOTT.
Dieter Wedel, der Intendant der Bad Hersfelder Festspiele, hat sich für Schillers DON KARLOS entschieden, weil das Stück aktueller denn je ist.  Wie in den vergangenen Jahren wird er auch diesmal eine eigene Fassung schreiben.

Bezaubernd und genauso temporeich wird das zweite Schauspiel des Sommers 2018 in der Stiftsruine. Es ist eine Komödie! In der Deutschen Erstaufführung wird die Bühnenfassung von Lee Hall von SHAKESPEARE IN LOVE nach dem Drehbuch von Marc Norman und Tom Stoppard gezeigt.

Das neue Musical der Bad Hersfelder Festspiele war und ist Kult: HAIR. Genau 50 Jahre nach der skandalumwitterten deutschen Erstaufführung 1968 in München kommt HAIR, ein „Meilenstein des Musiktheaters“ auf die Bühne der Hersfelder Stiftsruine. In einer neuen Fassung setzt Erfolgsregisseur Gil Mehmert HAIR in Szene.

Nach dem großen Erfolg im letzten Sommer haben sich viele gewünscht, TITANIC (noch einmal) zu sehen. Der Wunsch wird erfüllt!  

Mehr Informationen und alle Termine finden Sie unter Programm hier auf der Homepage.

Neben diesen vier Inszenierungen in der Stiftsruine wird es eine Komödie im Schloss Eichhof und ein Angebot für Kinder geben. Beide werden im Frühjahr 2018 vorgestellt.

Den Flyer findet man hier zum Download:

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Andreas Schmidt-Schaller in DAS KARLOS-KOMPLOTT

14.12.2017

Die Bad Hersfelder Festspiele freuen sich, den ersten prominenten Namen des Ensembles der Inszenierung DAS KARLOS-KOMPLOTT  bekannt zu geben: Andreas Schmidt-Schaller wird im Sommer 2018 eine der Hauptrollen des packenden Polit-Thrillers, den Festspiel-Intendant Dieter Wedel inszeniert,  übernehmen.

Als Hauptkommissar Hajo Trautzschke in der ZDF-Krimiserie SOKO Leipzig ist er einem Millionen-Publikum bekannt.  Der Schauspieler wuchs in Weimar und Gera auf und war bereits zu DDR-Zeiten populär. Er begann seine Karriere am Theater  und spielte in den 80er Jahren in der Krimi-Reihe „Polizeiruf 110“ des DDR-Fernsehens, nach Wiedervereinigung wurde die Reihe im gesamtdeutschen Fernsehen fortgesetzt.

„Ich freue mich sehr auf die erneute Zusammenarbeit mit Dieter Wedel. Mir gefällt seine Arbeit sehr, sowohl seine Filme, als auch seine Inszenierungen auf der Bühne. Ein solches Stück wie LUTHER im vergangenen Sommer ist alles andere als alltäglich, es war eine ganz besondere Aufführung. Ein so geschlossenes Ensemble habe ich selten gesehen“, sagt Andreas Schmidt-Schaller, der schon mit Dieter Wedel  bei den Dreharbeiten zur „Affäre Semmeling“ zusammenarbeitete. „Ich habe bei den Proben seine unglaubliche Genauigkeit und Einfühlsamkeit geschätzt.“

Andreas Schmidt-Schaller absolvierte sein Schauspielstudium an der Theaterhochschule Leipzig und erhielt ein Engagement am Städtischen Theater Karl-Marx-Stadt.  Von 1975 bis 1980 arbeitete er an den Bühnen der Stadt Magdeburg, wo er auch Regie führte.

Dieter Wedel  ist glücklich über die Besetzung von Andreas Schmidt-Schaller. „Er ist ein exzellenter Schauspieler und sehr kraftvoll. Er kann auch eine große Gefährlichkeit ausstrahlen.“ Der Festspiel-Intendant wird DON KARLOS nach Friedrich Schiller  in der Stiftsruine bei den 68. Bad Hersfelder Festspielen zeigen. Er wird eine eigene Fassung des Stückes präsentieren, an der er gerade schreibt. „Das Stück ist aktueller denn je“, erklärt Dieter Wedel.

 

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