Diese Website nutzt Cookies, um bestmögliche Funktionalität bieten zu können. Weitere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung. Akzeptieren

Termine & Tickets

Restkarten verfügbar
Keine Karten verfügbar

BRIEF AN DEN VATER

von Franz Kafka
mit Christian Nickel
am Klavier Joern Hinkel

Sonntag, 21. Juli 2019/ 21:00 Uhr
Kapitelsaal

Hersfelder Zeitung
„Christian Nickel verlieh dem Text durch eine sorgfältig ausbalancierte Mischung aus Sachlichkeit und Emotionalität mithilfe klarer Artikulation große Lebendigkeit und Plastizität. Ohne jede Neigung zu plakativer Vordergründigkeit zeichnete er das Drama eines hochsensiblen Sohnes und seinen Kampf gegen den „Übervater“ nach.

Festspiel-Intendant Joern Hinkel akzentuierte und gliederte die Lesung mit Musik von Dmitrij Schostakowitsch und Dmitrij Kabalewski, die nicht nur historisch, sondern auch atmosphärisch eine perfekte Ergänzung zum Text bildete. Die Lesung kann dabei nicht nur als eigenständige Produktion verstanden werden, sondern auch als Kontextualisierung und Kommentar zum „Prozess“, in dem ebenfalls die Auseinandersetzung mit innerpsychischen Vorgängen eine wesentliche Rolle spielt.“ (Ute Janßen)

lokalo24/ Kreisanzeiger/ Fulda Aktuell
„Franz Kafka, der zurückhaltende, in sich gekehrte und grüblerische Sohn, der sich dem „Übervater“ Hermann ausgeliefert sieht. Der dessen Erziehungsmethoden aufs Schärfste anprangert, der dessen ganzes Wesen in einem überaus negativen Licht darstellt, so dass Hermann, der Geschäftsmann, dem Leser – in diesem Fall Zuhörer – als wahres „Vater-Monstrum“ erscheinen muss. Kafka nennt ihn einen „Tyrannen“, der Regeln aufstelle, die aber für ihn selbst nicht gälten. Christian Nickel las die Anklageschrift Kafkas lebendig und klar, stets den Inhalt des Textes deutend und deutlich artikulierend.
Joern Hinkel setzte mit seinem ruhigen und akzentuierten Klavierspiel mit Stücken von Schostakowitsch und Kabalewski einen sanften Gegenpart zu den harten Worten Kafkas. Eine Antwort des Vaters gibt es leider nicht, doch wäre es durchaus interessant gewesen, dessen Sichtweise zu erfahren. Da der „Brief an den Vater“ jedoch diesen niemals erreichte, blieb den Zuhörenden nur das, was Franz dem Vater in den Mund gelegt hat. Und das eben auf seine eigene Art und Weise.“ (Christopher Göbel)


Termine und Tickets

Restkarten verfügbar     Keine Karten verfügbar

Unsere Hauptsponsoren

Alle Partner

BAD HERSFELDER FESTSPIELE

Am Markt 1
36251 Bad Hersfeld

 

TICKET SERVICE

E-Mail senden
(0 66 21) 64 02 00

© Bad Hersfelder Festspiele. Alle Rechte vorbehalten. // Layout & Design: roe-designz.com, Bad Hersfeld // Programmierung & CMS: mirumedia | die internetagentur, Ludwigsau