MOMO

Ein poetisches Theatererlebnis für Kinder (ab 6 Jahre) und Erwachsene
nach dem Roman von Michael Ende
Musik von Wilfried Hiller
Inszenierung Georg Büttel
Premiere 2. Juli 2021/ Letzte Vorstellung 18. Juli 2021
Stiftsruine Bad Hersfeld

Ein Hohelied auf die Freundschaft und deren unbesiegbare Kraft wurde in der Stiftsruine treffsicher gesungen und begeistert genossen: Dieses allseitige Vergnügen bescherte die zweite Festspielpremiere mit dem Schauspiel „Momo“. ... Die Premiere bestätigt zweierlei: Zum einen löst sie das Versprechen ein, dem Publikum ein „bezauberndes Theatererlebnis“ zu offerieren. Zum anderen geht die ungebrochene Aktualität des 1973 erschienenen Meisterwerks von Michael Ende unter die Haut, das mit weltweit sieben Millionen verkauften Exemplaren eine schier unendliche Erfolgsstory schreibt. (Christoph A. Brandner/ Fuldaer Zeitung)

Verkörpert wird Momo von Janina Stopper. Ihre glaubwürdige Darstellung gerät angesichts des starken Ensembles beinahe in den Hintergrund. Denn wie schnell und sicher die zwölfköpfige Darsteller-Auswahl in diverse Rollen schlüpft, ist beachtlich. Beeindruckend ist auch, mit welcher Kreativität die Herausforderungen gemeistert werden beim Nachstellen der Filmszenen. Die Schildkröte Kassiopeia etwa wird von Nadine Germann gespielt, die sich in einem Wagen mit Kröten-Look sitzend über die Bühne schiebt. Bühnen- und Kostümbild leisten insgesamt gute Arbeit. Eindrucksvoll sind auch die Zeitdiebe der grauen Herren. Eine Klasse für sich ist dabei Pia Kolb als deren kaltherzige Chefin. Kolb hat auch einen tollen Auftritt als Puppe mit besonderem Bewegungsrepertoire. (Joern Perske/hessenschau.de)

„Momo“ hat Witz und hält einige Überraschungen sowie kreative Einfälle bereit, etwa wenn Aki Tougiannidis als grauer Herr den Karton mit Bibi-Girl schweben lässt, die Stufen des Amphitheaters kurzerhand zum SUV werden oder Pia Kolb als Chefin der grauen Zeitdiebe sich regelrecht in Rage redet und den Blazer aufreißt. Klasse umgesetzt ist auch Ninos neuer Schnellimbiss, in dem scheinbar immer wieder neue Kunden von den Bestellsäulen zu den Tischen hetzen. Eine eigene Erwähnung verdient in jedem Fall Puppenbauerin Pauline Späte. Ihre Schildkröte Kassiopeia und ihr Meister Hora in gleich zweifacher Ausführung sind echte Hingucker. Vor allem Kassiopeia, der von Nadine Germann Leben eingehaucht wird, ist wahrlich keine 0815-Anfertigung. Die zwei Stunden „Momo“ sind definitiv keine Zeitverschwendung! Ende gut, alles gut, heißt es zum Schluss, so viel darf verraten werden. (Nadine Maaz/ Hersfelder Zeitung)

Mit unglaublicher Intensität fesselt Georg Büttels Inszenierung das Publikum. "Drive" beschert dem Stück zudem, dass die meisten Akteure gleich in mehrere Rollen schlüpfen: mal in die der Erwachsenen, mal in die der Kinder und mal in die der garstigen Zeitdiebe. Grandios umgesetzt von der Band der Bad Hersfelder Festspiele: die wunderschöne Musik von Wilfried Hiller, die jeder Szene noch mehr Tiefgang verleiht.
"Schweigt vor dem Ticken der Unendlichkeit. Hört auf die Zeit", rät Meister Horas. Aktueller denn je kommt Momo daher. "Hört auf die Zeit…" Langanhaltender, tosender Applaus und stehende Ovationen. "Das war einfach nur cool", sagt ein junger Theatergänger zu seinen Eltern, als das Publikum beseelt aus der Ruine strömt. (Stefanie Harth/osthessen-news)

Die Kritiken sind sehr positiv: Ge­lobt wurden unter anderem das schnell wandelbare Büh­nenbild, die Puppenfiguren und die Darsteller. ... Günter Alt als liebenswerter Beppo Straßenkehrer ist der ruhige Freund Momos, Sebastian Brummer als Gigi Fremdenführer der exaltierte. Und da sind noch viele andere Personen in Momos Welt, die das Ensemble aus Otto Beckmann, Aki Tougiannidis, Andreas Bittl, Nadine Germann, Thomas Pfertner, Veronika Hörmann, Anna Knott und Kiara Bunken in immer wieder wechselnden Rollen stets eindrucksvoll darstellt. (Christopher Göbel/ Kreisanzeiger)


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