News rund um die Festspiele


Aktuelles

Das TITANIC- Ensemble

Alen Hodzovic, Arnsperger, Andreas Bongard, Michael Flöth, Kristin Hölck und viele andere renommierte Musical-Darstellern in der Stiftsruine!

Fast 40 Sänger und Tänzer hat der renommierte Musicalregisseur Stefan Huber für das Ensemble-Musical TITANIC zu besetzen und freut sich über die gelungene Mischung: „Wir haben das große Glück, in Bad Hersfeld ein schauspielerisch und gesanglich hochkarätiges Musicalensemble versammeln zu können, in dem zahlreiche gestandene Persönlichkeiten, erfolgreiche Protagonisten und verheißungsvolle Newcomer des Genres in spannenden Spiel-Szenen, berührenden Songs, Duetten, Tanzszenen sowie monumentalen Tableaus aufeinander treffen“.

Unter ihnen so renommierte Darstellerinnen und Darsteller wie Michael Flöth als Captain E.J. Smith, die Rolle spielte er bereits in der deutschen Erstaufführung von TITANIC in Hamburg.

Frank Winkels ist der Reeder J. Bruce Ismay. Er gehört seit 2013 zum festen Ensemble des Schmidts Tivoli Hamburg. Im Düsseldorfer Capitol Theater begeisterte er in der Rolle des SHREK in der deutschen Uraufführung des gleichnamigen Musicals. Zuletzt war Frank Winkels in der Uraufführung von DON CAMILLO & PEPPONE der Bürgermeisters Peppone im Theater St. Gallen und an den Vereinigten Bühnen Wien im Theater Ronacher.

Alen Hodzovic wird als Schiffs-Konstrukteur Thomas Adrews zu sehen sein. Viele erlebten ihn zum Beispiel als Raoul in PHANTOM DER OPER in Stuttgart. 2009 gewann er den 1. Preis bei der Lotte Lenya Competition der Kurt Weill Foundation New York. Zuletzt war er festes Ensemble-Mitglied der renommierten Musicalsparte am Landestheater Linz und spielte dort u.a. in LES MISERABLES, THE WHO’S TOMMY, INTO THE WOODS und in der Uraufführung von IN 80 TAGEN UM DIE WELT.

David Arnsperger glänzte gerade in Hauptrollen in DAS PHANTOM DER OPER im Metronom Theater Oberhausen und in DRACULA am Theater Nordhausen. Er wird in Bad Hersfeld den Heizer Frederick Barrett verkörpern.

Andreas Bongard trat gerade noch als Tony in WEST SIDE STORY in St. Gallen und in DIE BRÜCKE AM FLUSS in Chemnitz auf und reist dann zu den Proben nach Bad Hersfeld - er ist der Funker Harold Bride auf der TITANIC. Ihn kennt der Theaterzuschauer aus vielen europäischen Produktionen -  z.B. DAS WUNDER VON BERN, Hamburg

Mathias Schlung kennt man aus der Kult-Comedy-Serie DIE DREISTEN DREI auf SAT 1. 2009 übernahm Mathias Schlung während der Nibelungenfestspiele in Worms unter der Intendanz von Dieter Wedel die Hauptrolle in DAS LEBEN DES SIEGFRIED. Auch im Musiktheaterbereich hat er sich einen Namen gemacht. So holte ihn Roman Polanski 2006 für seine Inszenierung von DER TANZ DER VAMPIRE ans Theater des Westens in Berlin. Dort spielte er auch den Abahachi in der Welturaufführung des Musicals DER SCHUH DES MANITU (2008-2010). Und nun hat er als Steward der 1. Klasse Henry Etches auf der TITANIC in Bad Hersfeld angeheuert.

Kristin Hölck kommt wieder nach Bad Hersfeld. Sie war hier zum Beispiel als wunderbare Schlange Kaa in DAS DSCHUNGEBUCH und als Cordelia in KÖNIG LEAR zu sehen und erhielt den Hersfeldpreis 2010 für Ihre Rolle Marie in CARMEN-EIN DEUTSCHES MUSICAL. Sie wird im Sommer als Alice Beane auf der Bühne der Stiftsruine stehen.

Rolf Sommer wird ihren Mann, den Passagier Edgar Beane spielen. Er trat 2012 als Schneider Mottel in ANATEVKA (Regie: Stefan Huber) während der Bad Hersfelder Festspiele auf.

Auch Annette Lubosch kennt das Publikum der Bad Hersfelder Festspiele. Sie überzeugte hier in ANATEVKA, DIE WANDERHURE und DIE SEKRETÄRINNEN.

Christine Rothacker spielt die Millionärsgattin Ida Strauss. Seit über 30 Jahren ist sie als Schauspielerin, Sängerin, Kabarettistin, Choreografin, Regisseurin und Theaterpädagogin im deutschsprachigen Raum unterwegs. Sie spielte Hauptrollen in CABARET, WEST SIDE STORY, DREIGROSCHENOPER, LES MISERABLES, LOLA BLAU, LINIE 1, NATHAN DER WEISE, GESCHLOSSENE GESELLSCHAFT, DIE PHYSIKER und wirkte in vielen Uraufführungen mit, darunter DAS WUNDER VON NEUKÖLLN und ELTERNABEND an der Neuköllner Oper Berlin.

Stefan Huber sagt zu seiner Besetzung: „In diesen und vielen weiteren, ebenfalls hervorragend besetzten Rollen, werden die unterschiedlichsten Schicksale erzählt: von jung- und altverliebten Millionären über die kleinen und großen Sorgen des einfachen Bürgers bis zum Traum der arbeitenden Klasse auf eine bessere Zukunft. Und natürlich von der freudigen Aufregung der Besatzung bei der Abfahrt bis zu ihrem verzweifelten Kampf gegen den Untergang ihres Schiffes.“


In TITANIC dem Musical gibt es viele Paare und Geschichten - auch Liebesgeschichten. Im Musical steht allerdings nicht - wie im Film - eine im Mittelpunkt.


Alle Namen finden Sie unter "Ensemble":

 

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Klassik in der Stiftsruine

Die Italienische Nacht, ein szenisches Konzert mit Musik von Guiseppe Verdi u.a. mit dem Hessischen Konzert- und Festspielchor e.V. unter der musikalische Leitung von Ulrich Manfred Metzger am 1. und 2. August ab 20:00 Uhr.

Freuen Sie sich auf Sommerabende mit namhaften Solisten und einem exzellenten Orchester, mit Szenen von Liebe, Eifersucht und Verrat, Geschichten vom Ringen um den wahren Glauben, von Auflehnung gegen die Obrigkeit und Revolutionen gegen die Tyrannei.


Karten schon ab 29 Euro.

 

 

 

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Das Märchen des Sommers

mit Elisabeth Degen, Sarah Elena Timpe, Sasha Bornemann, Neele Pettig, Roland Schreglmann, Yorik Tortochaux, Andrés Mendez und Marcel Bartsch. 

Man muss es in Bad Hersfeld sehen: Das Märchen nach den Gebrüdern Grimm bearbeitet von Franzisk Reichenbacher im Theaterzelt an der Stiftsruine.

Vielleicht lebte das tapfere Schneiderlein sogar wirklich in Bad Hersfeld und seine Schneiderwerkstatt war in einem der kleinen Fachwerkhäuser in einer Gasse der verwinkelten Altstadt, gleich hinter der Stiftsruine. Im späten Mittelalter waren die Weber und Tuchmacher die führenden Zünfte in Hersfeld und diese Webereien bildeten die Grundlage für die blühende Textilwirtschaft der Stadt Hersfeld bis ins 19. Jahrhundert hinein. Bad Hersfeld - als einer der Orte der sogenannten "Grimmheimat Nordhessen" - könnte also gut die Heimat des tapferen Schneiderleins gewesen sein. Wissenschaftlich belegen lässt sich das allerdings nicht. Die Märchen der Brüder Grimm sind nicht an einen bestimmten Ort oder an eine Landschaft gebunden, denn sie erzählen allgemeingültig über das, was Menschen bewegt, berührt, beflügelt und antreibt.

Das tapfere Schneiderlein wird im Theaterzelt vor der Stiftsruine gespielt. So dass Kinder (ab 6 Jahren) auch in 2017 mittendrin im Festspielgeschehen sind. Es gibt Vorstellungen am Vormittag und am Nachmittag.




 

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Rest-Karten für Martin Luther

Zum ersten Mal in der Geschichte der Bad Hersfelder Festspiele  war ein Schauspiel bereits im Februar und damit schon vier Monate vor Eröffnung der Bad Hersfelder Festspiele so gut wie ausverkauft. Deshalb wurden bereits im Februar Zusatztermine geplant. Das Interesse an Dieter Wedels MARTIN LUTHER - DER ANSCHLAG ist weiterhin so enorm, dass es derzeit schon wieder nur noch Rest-Karten gibt.

Deshalb werden weitere Zusatzvorstellungen angeboten:

MARTIN LUTHER – DER ANSCHLAG

Freitag,  04. August, 15 Uhr

Freitag,  18. August , 15 Uhr

Die Proben laufen bereits und Erol Sander, Elisabeth Lanz, Claude Oliver Rudolph, Janina Stopper, Maximilian Pulst, Paulus Manker und alle anderen Schauspieler arbeiten täglich mit Dieter Wedel an der Inszenierung von MARTIN LUTHER-DER ANSCHLAG von Dieter Wedel.

Die Proben begannen mit einem Pressetermin, zu dem fast 60 Medienvertreter nach Bad Hersfeld kamen.

Dieter Wedel hat ein goßartiges Ensemble nach Bad Hersfeld geholt und inszeniert mit renommierten Theaterschauspielern und bekannten Medienstars MARTIN LUTHER-DER ANSCHLAG (Uraufführung: 23. Juni 2017) in der Stiftsruine.

Die Hauptrolle besetzt er mit gleich vier Darstellern, die Luther nicht nur in verschiedenen Lebensphasen, sondern auch Charaktereigenschaften verkörpern. Denn Dieter Wedel wird nicht einfach das Leben Martin Luthers nacherzählen: „Widersprüchlichkeit macht bekanntlich einen Charakter interessant, aber bei Luther sind die Widersprüche so gewaltig, so scheinbar unvereinbar, dass man den Eindruck hat, immer wieder verschiedenen Luthers zu begegnen.“

Vier LUTHER-Darsteller

Burgschauspieler Paulus Manker, wird als der „Wutbürger“ Luther auf der Bühne der Stiftsruine stehen. Er wird in einer Doppelrolle zu sehen sein, Dieter Wedel besetzt auch Luthers Vater mit dem Theaterstar. Paulus Manker ist einer der ganz großen Theaterschauspieler des deutschsprachigen Raumes und man kann ihn ohne zu übertreiben einen „Theatergiganten“ nennen. Peter Zadek holte ihn 1986 in das Ensemble des Deutschen Schauspielhauses in Hamburg. Hier sah man ihn in der Hauptrolle des antisemitischen jüdischen Philosophen Otto Weininger in dem Furore machenden Stück WEININGERS NACHT von Joshua Sobol. Auch als Mädchenhändler Casti-Piani in Zadeks legendärer Inszenierung von Frank Wedekinds LULU schrieb er Theatergeschichte. Zurück in Wien arbeitete er am Burgtheater u.a. mit Claus Peymann  zusammen und inszenierte hier auch selbst. 2000 schuf Paulus Manker mit Joshua Sobol mit der Cyber-Show F@LCO am Wiener Revuetheater Ronacher das multimediale Musical über den österreichischen Popstar Falco. Dem breiteren Kinopublikum ist er z.B. durch seine Rolle in der Verfilmung von SCHLAFES BRUDER bekannt geworden. 

Christian Nickel, der Träger des Großen Hersfeldpreises 2016, verliehen von einer Jury aus Kritikern für seine Hauptrolle in Wedels HEXENJAGD, spielt Luther, den Reformator. Dieser Luther glaubt fest, dass Gott dafür sorgen wird, dass er seinen Weg gehen kann. Christian Nickel hat bereits in Worms mit Dieter Wedel zusammen gearbeitet (2006/2014). Er debütierte während der Salzburger Festspiele und gehörte lange dem Ensemble des Bugtheaters an. Überregional bekannt wurde er als Goethes FAUST in der Inszenierung des Gesamtstoffes durch Peter Stein auf der Expo2000 in Hannover, in Berlin und in Wien.

Den überheblichen, jungen Luther hat Dieter Wedel mit Maximilian Pulst besetzt. Er gehört derzeit zum Ensemble des Staatstheaters Wiesbaden. Erste Festspielerfahrung hat er in Salzburg gesammelt. Während der Salzburger Festspiele 2016 spielte er in Deborah Warners DER STURM mit Peter Simonischek den Ferdinand. Er gilt als einer der interessantesten deutschen Nachwuchsschauspieler

Eine Überraschung ist mit Sicherheit, dass den „vierten Luther“ eine Frau spielt:  Janina Stopper ist der zweifelnde Luther. Als Mary Warren in HEXENJAGD hat das Publikum sie schon 2016 in Bad Hersfeld gefeiert. Dem Fernsehpublikum wurde sie zum Beispiel In Vivian Naefes Tragikomödie PAPA ALLEIN ZU HAUS an der Seite von Götz George oder in TANNÖD mit Monica Bleibtreu und Julia Jentsch bekannt.

Die Frau des Reformators

Elisabeth Lanz  spielt Katharina von Bora, die ehemalige Nonne, die Luthers Frau wurde. Sie glänzte 2016 als Elisabeth Proctor in HEXENJAGD und wird in dieser Rolle auch in diesem Sommer zu sehen sein. Einem Millionenpublikum ist sie als TIERÄRZTIN DR. MERTENS  (ARD) bekannt.

Die Gegner Luthers

Auch die Rollen der Widersacher des Reformators sind prominent besetzt. Da ist Papst Leo X., als „lässig, kultiviert“ beschreibt ihn Wedel in seinem Stück MARTIN LUTHER-DER ANSCHLAG. Er besetzt diese Rolle mit Erol Sander! Während der Nibelungenfestspiele in Worms glänzte er als Etzel in Dieter Wedels letzter Nibelungen-Inszenierung 2014. Seit 2008 begeistert er als Kommissar in MORDKOMISSION ISTANBUL (ARD) Millionen von Krimifans.

Johann Tetzel, Dominikaner, Inquisitor und berühmtester Ablassverkäufer seiner Zeit ist auch in Wedels Inszenierung kein sympathischer Mann. Claude Oliver Rudolph ist ein Theater- und Filmschauspieler, der schon viele „Bösewichte“ verkörpert hat.  Nach 20 Jahren werden Dieter Wedel und Claude Oliver Rudolph nach dem großen Erfolg von DER KÖNIG VON ST. PAULY, der zur Zeit erneut in allen Dritten Fernsehprogrammen gezeigt wird, das erste Mal wieder zusammen arbeiten.

Auf der Bühne stehen außerdem große Darsteller, die dem Hersfelder Publikum inzwischen ans Herz gewachsen sind. Zum Beispiel: Robert Joseph Bartl (KRABAT 2016), Christian Schmidt (Hersfeld-Preis 2015), Rudolf Krause, Bettina Hauenschild, Hans Diehl,  (HEXENJAGD 2016) oder Tilo Keiner (DIE GOLDENE GANS 2016). Viele werden sich auch auf Heike Kloss, bekannt z.B. aus ALLES ATZE/RTL und  Uwe Dag Berlin (z.B. SONNENLLEE) freuen.

Prominente Fernseh-Moderatoren - Mareile Höppner zum ersten Mal in einer Rolle

Wie in HEXENJAGD wird Dieter Wedel auch in MARTIN LUTHER-DER ANSCHLAG mit  Filmeinspielern auf großen Videowänden in der Stiftsruine arbeiten.  In diesen Filmen wird man nicht nur Darsteller sehen, die auch auf der Bühne stehen. Zu den Elementen der Inszenierung gehören auch Zeitsprünge und Perspektivwechsel. Sie schaffen, so Wedel, viele Möglichkeiten. Für diese Sequenzen wurden die prominenten Fernseh-Moderatoren Mareile Höppner (ARD/BRISANT) und Jan Hofer (Chefsprecher der TAGESSCHAU/ARD) engagiert. Mareile Höppner ist zum ersten Mal in einer Rolle zu sehen.

Foto: BHF/S.Sennewald

Weitere Informationen

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Intendant Dr. Dieter Wedel

Vorwort des Intendanten Dr. Dieter Wedel

Die Attraktion der Bad Hersfelder Festspiele ist und bleibt ihr atemberaubender Spielort:
die gewaltige, unvergleichliche Stiftsruine.

Hier sollte Theaterspielen nie bloß Versunkenheit sein, Entrücktheit, sondern immer zugleich auch Spiegel gesellschaftlicher, ökonomischer und politischer Entwicklungen.

Wenn ein Zeitalter zu Ende geht und die Gesellschaft sich wieder einmal verändert, sollte das Theater mit unbestechlichem Blick auf die Zeitläufe und die Sturmfluten der immer wiederkehrenden Krisen diese Veränderungen reflektieren.

Vermutlich sind wir alle – Autoren, Schauspieler, Regisseure – in diesem Beruf, weil wir uns nach etwas Unerfülltem sehnen; weil wir an einem kaum gedachten, nie ausgesprochenen Heimweh kranken nach einer anderen Welt, in der Schönheit, Gerechtigkeit und Toleranz neben Aufgeschlossenheit und Nächstenliebe ihren Platz haben. Nicht nach anderen Menschen! Nur die ideologisch Festgefahrenen, die strammen Parteigänger und Fundamentalisten, die ihre Umgebung lediglich durch eine Schießscharte zu sehen vermögen, maßen sich an zu wissen, wie Menschen zu sein haben. Nein, ich meine ein Heimweh nach einem veränderten Klima, das die Seelen berührt, einer besseren Luft, in der die Menschen verständnisvoller miteinander umgehen. [Weiterlesen]

Ob die Aufführungen nun von Liebe und Heldentum erzählen, von Krieg und Unrecht, vom Kampf gegen das Böse oder dem Schlaf der Welt, sie zeigen das wirkliche Leben, aber wenn sie gelingen, exemplarisches Leben.

Es gibt kein richtiges oder falsches Theater.

Es gibt nur lebendiges oder totes Theater.

Tagestheater oder Museumstheater.

Das zutreffende und das unsachliche.

Das ehrliche und das effekthascherische.

Die aufrichtige Bereitschaft zu verstehen.

Die unvoreingenommene Berührung mit der Welt, mit der leibhaftigen Wirklichkeit.

Sich in diesem Jahr an Luther zu wagen, setzt Kühnheit voraus.

Man hat bei einer schwierigen Herausforderung wohl immer das Empfinden, dass das, was er erzählen möchte, eigentlich nicht zu erzählen ist. Dass das Begonnene unvollendbar bleibt, dass allein schon das Beginnen Vermessenheit bedeutet.

Aber soll man nicht lieber den Mut haben, Fehler zu machen, als sich dem Vorwurf auszusetzen, sich vor einer Herausforderung davonzustehlen?

Bei der Arbeit an einem dramatischen Text hat mich etwas immer überrascht: ich fand es merkwürdig, dass zwei völlig gegensätzliche Meinungen zur selben Zeit richtig und zutreffend sein können. Und dass man auf diese Weise näher an die Wahrheit herankommen kann, wie auf keine andere Art.

Wir bauen Sandburgen. Wir kommen zusammen und basteln daran mit all unserer Kraft. Dann schauen wir sie uns an, eine Spielzeit lang, selten zwei. Und dann kommt die Flut und spült alles weg.

Aber manchmal bleibt die Erinnerung an ein paar Momente, Einsichten über Menschen und ihr Handeln; der Theaterabend wird Teil des Erinnerungsschatzes unseres Lebens.

Ich hoffe, dass Sie sich auch in diesem Jahr wieder an Ihren Besuch in der Stiftsruine lange und gern zurückerinnern werden.

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Dreharbeiten zu MARTIN LUTHER - DER ANSCHLAG

Das sagt die Presse

  • Sandy Mölling machte mit der Girlgroup No-Angel Karriere. Dass die Popsängerin mehr kann, beweist sie in einer Musical-Hauptrolle bei den Bad Hersfelder Festspielen. — dpa zu MY FAIR LADY —
  • Zum Niederknien schön Mit Liebe zum Detail ... — osthessennews zu MY FAIR LADY —
  • Fug und Recht dürfen die Festspiele behaupten: Alles richtig gemacht! — Musicals zu MY FAIR LADY —
  • "WIE WUNDERSCHEEN!" MY FAIR LADY mit No Angel Sandy begeistert in Bad Hersfeld — lokalo24 —
  • Arthur Millers „Hexenjagd“ passt leider in jedes Jahr auf Erden, so lange die Menschheit noch besteht ... — Frankfurter Rundschau —
  • Bedrückend wie beeindruckend: Wedels „Hexenjagd” Kein leichtes Sommertheater, sondern ein starkes Bühnenstück mit Aussage und Relevanz. ... — dpa, bundesweit —
  • Wedels Hexenjagd bejubelt und gefeiert ... — Bild am Sonntag —
  • Fernsehstars als Bühnenkoryphäen (in Hexenjagd) ... Nach dieser ansprechenden und an vielen Stellen packenden Inszenierung heißt es für die traditionsreichen Festspiele: Die Strahlen des Wedel vertreiben die Nacht. — FAZ —

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