News rund um die Festspiele


Aktuelles

Es gibt wieder Karten für LUTHER und TITANIC

Jetzt Tickets für Zusatzvorstellungen zu bekommen.


Zum ersten Mal in der Geschichte der Bad Hersfelder Festspiele  sind ein Schauspiel und ein Musical schon vier Monate vor Eröffnung der Bad Hersfelder Festspiele so gut wie ausverkauft.
Das Interesse an Dieter Wedels MARTIN LUTHER - DER ANSCHLAG (Uraufführung: 23. Juni 2017/ Stiftsruine) und an dem Musical TITANIC unter der Regie von Stefan Huber (Premiere: 14. Juli/ Stiftsruine) ist so enorm, dass es derzeit nur noch Rest-Karten gibt. 

Deshalb werden Zusatzvorstellungen angeboten:

Zusatzvorstellungen MARTIN LUTHER – DER ANSCHLAG

Mittwoch, 26.07. 2017 / 20:30 Uhr

Montag,   07.08. 2017 / 20:30 Uhr

Sonntag,  20.08. 2017 / 15:00 Uhr

 

Zusatzvorstellungen TITANIC:

Montag,   24.07.2017 / 20:30 Uhr

Montag,   14.08.2017 / 20:30 Uhr         

Sonntag,   20.08.2017 / 20:30 Uhr

 

Karten können in der Ticketzentrale, Am Markt in Bad Hersfeld, in allen Eventim-Vorverkaufsstellen und hier online bestellt und gekauft werden.

Dieter Wedel schreibt derzeit MARTIN LUTHER – DER ANSCHLAG und inszeniert das Stück in der Stiftsruine. Er wird natürlich nicht einfach das Leben Martin Luthers nacherzählen: „Widersprüchlichkeit macht bekanntlich einen Charakter interessant, aber bei Luther sind die Widersprüche so gewaltig, so scheinbar unvereinbar, dass man den Eindruck hat, immer wieder verschiedenen Luthers zu begegnen.“ Wedel wird Luther deshalb mit fünf verschiedenen Schauspielern besetzen.

Auch das neue Musical des Sommers 2017, TITANIC, ist beim Publikum heiß begehrt.  Die Zuschauer erwartet eine beeindruckende Kulisse: Das Schiff im Kirchenschiff - TITANIC zum ersten Mal in der Stiftsruine. Das Stück ist großes Musiktheater von mitreißenden Solonummern bis hin zu Ensemblestücken. Auch TITANIC wird wie alle Musicals in Bad Hersfeld von einem Live-Orchester unter der Leitung von Christoph Wohlleben begleitet. Für die Choreografie wurde erneut Melissa King gewonnen.

Außerdem sehen die Besucher im Sommer HEXENJAGD. Das Stück begeisterte in 2016 Publikum sowie Kritiker: „Bedrückend und beeindruckend“ schrieb dpa. „Nach dieser ansprechenden und packenden Inszenierung heißt es für die traditionsreichen Festspiele: Das Strahlen des Wedel vertreibt die Nacht“ konnte man in der FAZ lesen. Das Drama nach Arthur Miller wird ab dem 21. Juli 2017 gezeigt.  

Ein Erfolg war auch das Musical MY FAIR LADY.  Es feiert am  30. Juni 2017 Premiere. Der Vorverkauf für diese beiden Inszenierungen entwickelt sich ebenfalls erfreulich.

Auch der Kartenvorverkauf für das Märchen für Kinder und die ganze Familie läuft sehr gut. DAS TAPFERE SCHNEIDERLEIN nach dem Märchen der Brüder Grimm ist für alle ab 5 Jahre gedacht. Das Buch schreibt Franziska Reichenbacher, gezeigt wird das Märchen im  Theaterzelt vor der Stiftsruine. Schon vor der Eröffnung der Festspiele gibt es ab dem 13. Juni Vorstellungen, damit auch Kindergartengruppen und Schulklassen das Märchen noch vor den Ferien sehen können.

 

Weitere Informationen

HEXENJAGD und MY FAIR LADY auch in 2017

Nach dem riesigen Erfolg im letzten Sommer zeigen wir beide Inszenierungen in 2017 noch einmal in der Stiftsruine. Das Besondere an der Stiftsruine in Bad Hersfeld: Das Publikum sitzt zwischen den historischen Mauern auch immer trocken und geschützt, denn bei Regen wird das „Faltdach“ von Frei Otto über dem Zuschauerraum ausgefahren.


Man kann also ohne Bedenken frühzeitig Lieblingsplätze sichern und muss keine Sorge haben, nass zu werden.

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Das Musical TITANIC - Schiff im Kirchenschiff

- zum ersten Mal ab 14. Juli 2017 in der Stiftsruine!        

Stefan Huber wieder in Bad Hersfeld: Stefan Huber ist einer der renommiertesten Regisseure im deutschsprachigen Raum und kennt die Stiftsruine in Bad Hersfeld gut. Er inszenierte hier zuletzt ANATEVKA. Für ihn passt das Musical TITANIC perfekt in das monumentale Gebäude. „Erinnert das Kirchenschiff nicht ohnehin an ein Schiff?“ – so  seine Frage zum Spielort.

TITANIC ist großes Musiktheater von mitreißenden Solonummern bis hin zu bombastischen Ensemblestücken. Auch TITANIC wird wie alle Musicals in Bad Hersfeld von einem großartigen Orchester unter der Leitung von Christoph Wohlleben gezeigt. Für die Choreografie wurde erneut Melissa King gewonnen.

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Das TAPFERE SCHNEIDERLEIN ab dem 13. Juni 2017

Man muss es in Bad Hersfeld sehen: Das Märchen nach den Gebrüdern Grimm bearbeitet von Franzisk Reichenbacher im Theaterzelt an der Stiftsruine.

Vielleicht lebte das tapfere Schneiderlein sogar wirklich in Bad Hersfeld und seine Schneiderwerkstatt war in einem der kleinen Fachwerkhäuser in einer Gasse der verwinkelten Altstadt, gleich hinter der Stiftsruine. Im späten Mittelalter waren die Weber und Tuchmacher die führenden Zünfte in Hersfeld und diese Webereien bildeten die Grundlage für die blühende Textilwirtschaft der Stadt Hersfeld bis ins 19. Jahrhundert hinein. Bad Hersfeld - als einer der Orte der sogenannten "Grimmheimat Nordhessen" - könnte also gut die Heimat des tapferen Schneiderleins gewesen sein. Wissenschaftlich belegen lässt sich das allerdings nicht. Die Märchen der Brüder Grimm sind nicht an einen bestimmten Ort oder an eine Landschaft gebunden, denn sie erzählen allgemeingültig über das, was Menschen bewegt, berührt, beflügelt und antreibt.

Das tapfere Schneiderlein wird im Theaterzelt vor der Stiftsruine gespielt. So dass die Kinder auch in 2017 mittendrin im Festspielgeschehen sind. Es gibt Vorstellungen am Vormittag und am Nachmittag.

 

Weitere Informationen

Aktuelle Bekleidungsempfehlung für Ihren Besuch bei den Bad Hersfelder Festspielen Zur Website der Stadt Bad Hersfeld Zur Website 10 Deutsche Festspielorte Zur Website der Sommernachtsträumer

Intendant Dr. Dieter Wedel

Vorwort des Intendanten Dr. Dieter Wedel

Die Attraktion der Bad Hersfelder Festspiele ist und bleibt ihr atemberaubender Spielort:
die gewaltige, unvergleichliche Stiftsruine.

Hier sollte Theaterspielen nie bloß Versunkenheit sein, Entrücktheit, sondern immer zugleich auch Spiegel gesellschaftlicher, ökonomischer und politischer Entwicklungen.

Wenn ein Zeitalter zu Ende geht und die Gesellschaft sich wieder einmal verändert, sollte das Theater mit unbestechlichem Blick auf die Zeitläufe und die Sturmfluten der immer wiederkehrenden Krisen diese Veränderungen reflektieren.

Vermutlich sind wir alle – Autoren, Schauspieler, Regisseure – in diesem Beruf, weil wir uns nach etwas Unerfülltem sehnen; weil wir an einem kaum gedachten, nie ausgesprochenen Heimweh kranken nach einer anderen Welt, in der Schönheit, Gerechtigkeit und Toleranz neben Aufgeschlossenheit und Nächstenliebe ihren Platz haben. Nicht nach anderen Menschen! Nur die ideologisch Festgefahrenen, die strammen Parteigänger und Fundamentalisten, die ihre Umgebung lediglich durch eine Schießscharte zu sehen vermögen, maßen sich an zu wissen, wie Menschen zu sein haben. Nein, ich meine ein Heimweh nach einem veränderten Klima, das die Seelen berührt, einer besseren Luft, in der die Menschen verständnisvoller miteinander umgehen. [Weiterlesen]

Ob die Aufführungen nun von Liebe und Heldentum erzählen, von Krieg und Unrecht, vom Kampf gegen das Böse oder dem Schlaf der Welt, sie zeigen das wirkliche Leben, aber wenn sie gelingen, exemplarisches Leben.

Es gibt kein richtiges oder falsches Theater.

Es gibt nur lebendiges oder totes Theater.

Tagestheater oder Museumstheater.

Das zutreffende und das unsachliche.

Das ehrliche und das effekthascherische.

Die aufrichtige Bereitschaft zu verstehen.

Die unvoreingenommene Berührung mit der Welt, mit der leibhaftigen Wirklichkeit.

Sich in diesem Jahr an Luther zu wagen, setzt Kühnheit voraus.

Man hat bei einer schwierigen Herausforderung wohl immer das Empfinden, dass das, was er erzählen möchte, eigentlich nicht zu erzählen ist. Dass das Begonnene unvollendbar bleibt, dass allein schon das Beginnen Vermessenheit bedeutet.

Aber soll man nicht lieber den Mut haben, Fehler zu machen, als sich dem Vorwurf auszusetzen, sich vor einer Herausforderung davonzustehlen?

Bei der Arbeit an einem dramatischen Text hat mich etwas immer überrascht: ich fand es merkwürdig, dass zwei völlig gegensätzliche Meinungen zur selben Zeit richtig und zutreffend sein können. Und dass man auf diese Weise näher an die Wahrheit herankommen kann, wie auf keine andere Art.

Wir bauen Sandburgen. Wir kommen zusammen und basteln daran mit all unserer Kraft. Dann schauen wir sie uns an, eine Spielzeit lang, selten zwei. Und dann kommt die Flut und spült alles weg.

Aber manchmal bleibt die Erinnerung an ein paar Momente, Einsichten über Menschen und ihr Handeln; der Theaterabend wird Teil des Erinnerungsschatzes unseres Lebens.

Ich hoffe, dass Sie sich auch in diesem Jahr wieder an Ihren Besuch in der Stiftsruine lange und gern zurückerinnern werden.

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Rückblick

Das sagt die Presse

  • Sandy Mölling machte mit der Girlgroup No-Angel Karriere. Dass die Popsängerin mehr kann, beweist sie in einer Musical-Hauptrolle bei den Bad Hersfelder Festspielen. — dpa zu MY FAIR LADY —
  • Zum Niederknien schön Mit Liebe zum Detail ... — osthessennews zu MY FAIR LADY —
  • Fug und Recht dürfen die Festspiele behaupten: Alles richtig gemacht! — Musicals zu MY FAIR LADY —
  • "WIE WUNDERSCHEEN!" MY FAIR LADY mit No Angel Sandy begeistert in Bad Hersfeld — lokalo24 —
  • Arthur Millers „Hexenjagd“ passt leider in jedes Jahr auf Erden, so lange die Menschheit noch besteht ... — Frankfurter Rundschau —
  • Bedrückend wie beeindruckend: Wedels „Hexenjagd” Kein leichtes Sommertheater, sondern ein starkes Bühnenstück mit Aussage und Relevanz. ... — dpa, bundesweit —
  • Wedels Hexenjagd bejubelt und gefeiert ... — Bild am Sonntag —
  • Fernsehstars als Bühnenkoryphäen (in Hexenjagd) ... Nach dieser ansprechenden und an vielen Stellen packenden Inszenierung heißt es für die traditionsreichen Festspiele: Die Strahlen des Wedel vertreiben die Nacht. — FAZ —

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