News rund um die Festspiele


Aktuelles

DIE 39 STUFEN - Nachmittagsvorstellungen

an diesem Wochenende. Jeweils auch um 16 Uhr sehen Sie an diesem Wochenende (Samstag und Sonntag) DIE 39 STUFEN. Damit kommen wir dem Wunsch vieler Besucher nach, die Nachmittagsvorstellungen bevorzugen.

Eine furiose Komödie mit großartiger Besetzung: 

Stefan Kaminsky ist Richard Hannay.  Martin Semmelrogge spielt wie Markus Majowski rund 20 Rollen in schnellem Wechsel und Sarah Elena Timpe, die in diesem Sommer bereits in DAS TAPFERE SCHNEIDERLEIN brillierte, übernimmt (fast) alle Frauenrollen und kann hier ihre ganze Vielfältigkeit zeigen. Mit den Schauspielern steht der Musiker Philipp Wiechert auf der Bühne. 

Ein riesiger Spaß, den man sich nicht entgehen lassen sollte.

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HEXENJAGD bis 11.8. in der Stiftsruine

Dieter Wedel hat HEXENJAGD aktualisiert und zum letzten Mal ist die Inszenierung zu sehen.

Das Kern-Thema der Inszenierung scheint jeden Tag aktueller zu werden: mit jedem Bericht über "fake news" und die Folgen und "postfaktischen" Grundlagen für manchen "shitstorm".

Sie sehen einen Thriller mit Top-Besetzung über die Kraft der Verleumdung mit Christian Nickel, Elisabeth Lanz, Richy Müller, Horst Janson, Brigitte Grothum, André Hennecke, Motsi Mabuse, Janina Stopper und vielen anderen großartigen Schauspielern.

In HEXENJAGD nach Arthur Miller tanzen junge Mädchen nachts im Wald. Die Beschwörung soll ihnen zu ihrem Liebesglück verhelfen. Pastor Parris wird Zeuge des nächtlichen Spuks. Eine harmlose Kinderei ist der Anlass für wuchernde Gerüchte, die Verfolgungshysterien anheizen. Salem wird zu einem Hexenkessel der Beschuldigungen und Unterstellungen – und Salem kann ganz schnell überall sein.

"Ein starkes Stück jetzt noch eindringlicher" (Hersfelder Zeitung 2017)

"Aktueller denn je kommt Dieter Wedels Inszenierung von Arthur Millers „Hexenjagd“ daher, die derzeit zum zweiten und letzten Mal in der Bad Hersfelder Stiftsruine dargeboten wird. Unter die Überschrift „Was Fake News anrichten“ hat der Festspielintendant den Politthriller gestellt. Unterschwellig lenkt das hochkarätig besetzte Ensemble den Blick auf gegenwärtige Phänomene. Was ist Sein? Was ist Schein? Die Wahrheit verschwimmt…" (osthessennews 2017)

„Bedrückend wie beeindruckend: Wedels „Hexenjagd”.  Kein leichtes Sommertheater, sondern ein starkes Bühnenstück mit Aussage und Relevanz. ... . „(dpa, bundesweit 2016)

„Arthur Millers „Hexenjagd“ passt leider in jedes Jahr auf Erden, so lange die Menschheit noch besteht. ... „ (Frankfurter Rundschau 2016)

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ITALIENISCHE NACHT exklusiv für die Stiftsruine

zusammengestellt: Für Opernliebhaber und die, die es werden wollen!

Es werden zwei ganz besondere Opernabende am 1. und 2. August in der Stiftsruine – mehr Revue als Oper – auf jeden Fall aber einmalig, denn der renommierte Opernregisseur Christian Schuller hat Szenen aus italienischen Opern zu einer neuen, eigenen Handlung verwoben.  Er spielt mit bekannten Figuren und Motiven und treibt sie auf die Spitze, etwa die Geschichte des gesellschaftlichen Außenseiters, der in unbeirrbarer Liebe einer Frau verfällt und dabei sich selbst verliert: Männer wie Giuseppe Verdis OTELLO, Don Alvaro aus seiner Oper DIE MACHT DES SCHICKSALS, Pollione aus Vincenzo Bellinis NORMA, Des Grieux aus Giacomo Puccinis MANON LESCAUT oder Mario Cavaradossi aus Puccinis TOSCA.

Auf der Opernbühne endet keine dieser Geschichten glücklich. „Oder ist es vielleicht doch möglich?“, fragt sich Christian Schuller – und liefert eine verblüffende Antwort in seiner ganz persönlichen, irrwitzigen, phantasievollen ITALIENISCHEN NACHT.

Corinna Pohlmann (auch HEXENJAGD/ MARTIN LUTHER-DER ANSCHLAG) hält als Erzählerin, als opern-allkundige Magierin, aber auch manchmal wie eine Zirkusdirektorin alle Fäden an diesem Abend zusammen. Sie ist gleichzeitig Spielleiterin und  Schicksalsgöttin,  Wegweiser  und  Fremdenführerin. Sie löst Handlung aus, unterbricht sie auch und lenkt sie in eine neue Richtung. Vom bewegten Beginn mit Giuseppe Verdis „Sturmchor“ aus OTELLO bis hin zum champagner-seligen „Brindisi“ aus LA TRAVIATA führt sie auch die Zuschauer über Irrwege, Abzweigungen und Umwege aus dem Labyrinth der Gefühle zu einem - in diesem einen Fall - glücklichen Ausgang.

Christian Schuller inszeniert diesen Abend mit großem Respekt vor der großen Musik aber auch mit einem Augenzwinkern: „Es wird ein unterhaltsamer Abend, Opernliebhaber werden ihren Spaß haben und auch staunen. Aber es ist auch ein Abend für alle, die Opernliebhaber werden wollen, denn es wird eine sehr zugängliche Aufbereitung oft schwerer Kost.“

Auch die Gastronomie im Park rund um die Stiftsruine wird die Besucher mit italienischen Köstlichkeiten verwöhnen und sorgt im FOYER IM GRÜNEN für südländisches Flair.

Karten schon ab 29 Euro.

 

 

 

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Wichtige Hinweise zu Ihrer Sicherheit

und für Ihr Wohlbefinden.

Liebe Besucher der 67. Bad Hersfelder Festspiele,

bitte bringen Sie keine großen Taschen mit, wenn Sie zu unseren Vorstellungen kommen. Und bitte haben Sie Verständnis, wenn Taschen am Eingang kontrolliert werden. Es geschieht zu unser aller Sicherheit.

Wir spielen bei jedem Wetter, denn im Zuschauerbereich der Stiftsruine sitzen Sie immer trocken. Wenn es regnet, dann wird das „Faltdach“ von Frei Otto ausgefahren.

Auch wenn es sehr heiß ist, empfehlen wir Ihnen, eine Jacke mit zu bringen. In der Stiftsruine kann es am Abend trotzdem sehr kühl werden.

Im Schloss Eichhof erhalten Sie bei leichtem Regen von uns Regenjacken. Bei Starkregen müssen wir dort leider die Vorstellung abbrechen.

In dem Fall können Sie Ihre Karten umtauschen und eine andere Vorstellung besuchen - oder erhalten Ihr Geld zurück.

Wir wünschen Ihnen schöne Erlebnisse und Begegnungen - und uns allen gutes Wetter!

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Aktuelle Bekleidungsempfehlung für Ihren Besuch bei den Bad Hersfelder Festspielen Zur Website der Stadt Bad Hersfeld Zur Website 10 Deutsche Festspielorte Zur Website der Sommernachtsträumer
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Intendant Dr. Dieter Wedel

Vorwort des Intendanten Dr. Dieter Wedel

Die Attraktion der Bad Hersfelder Festspiele ist und bleibt ihr atemberaubender Spielort:
die gewaltige, unvergleichliche Stiftsruine.

Hier sollte Theaterspielen nie bloß Versunkenheit sein, Entrücktheit, sondern immer zugleich auch Spiegel gesellschaftlicher, ökonomischer und politischer Entwicklungen.

Wenn ein Zeitalter zu Ende geht und die Gesellschaft sich wieder einmal verändert, sollte das Theater mit unbestechlichem Blick auf die Zeitläufe und die Sturmfluten der immer wiederkehrenden Krisen diese Veränderungen reflektieren.

Vermutlich sind wir alle – Autoren, Schauspieler, Regisseure – in diesem Beruf, weil wir uns nach etwas Unerfülltem sehnen; weil wir an einem kaum gedachten, nie ausgesprochenen Heimweh kranken nach einer anderen Welt, in der Schönheit, Gerechtigkeit und Toleranz neben Aufgeschlossenheit und Nächstenliebe ihren Platz haben. Nicht nach anderen Menschen! Nur die ideologisch Festgefahrenen, die strammen Parteigänger und Fundamentalisten, die ihre Umgebung lediglich durch eine Schießscharte zu sehen vermögen, maßen sich an zu wissen, wie Menschen zu sein haben. Nein, ich meine ein Heimweh nach einem veränderten Klima, das die Seelen berührt, einer besseren Luft, in der die Menschen verständnisvoller miteinander umgehen. [Weiterlesen]

Ob die Aufführungen nun von Liebe und Heldentum erzählen, von Krieg und Unrecht, vom Kampf gegen das Böse oder dem Schlaf der Welt, sie zeigen das wirkliche Leben, aber wenn sie gelingen, exemplarisches Leben.

Es gibt kein richtiges oder falsches Theater.

Es gibt nur lebendiges oder totes Theater.

Tagestheater oder Museumstheater.

Das zutreffende und das unsachliche.

Das ehrliche und das effekthascherische.

Die aufrichtige Bereitschaft zu verstehen.

Die unvoreingenommene Berührung mit der Welt, mit der leibhaftigen Wirklichkeit.

Sich in diesem Jahr an Luther zu wagen, setzt Kühnheit voraus.

Man hat bei einer schwierigen Herausforderung wohl immer das Empfinden, dass das, was er erzählen möchte, eigentlich nicht zu erzählen ist. Dass das Begonnene unvollendbar bleibt, dass allein schon das Beginnen Vermessenheit bedeutet.

Aber soll man nicht lieber den Mut haben, Fehler zu machen, als sich dem Vorwurf auszusetzen, sich vor einer Herausforderung davonzustehlen?

Bei der Arbeit an einem dramatischen Text hat mich etwas immer überrascht: ich fand es merkwürdig, dass zwei völlig gegensätzliche Meinungen zur selben Zeit richtig und zutreffend sein können. Und dass man auf diese Weise näher an die Wahrheit herankommen kann, wie auf keine andere Art.

Wir bauen Sandburgen. Wir kommen zusammen und basteln daran mit all unserer Kraft. Dann schauen wir sie uns an, eine Spielzeit lang, selten zwei. Und dann kommt die Flut und spült alles weg.

Aber manchmal bleibt die Erinnerung an ein paar Momente, Einsichten über Menschen und ihr Handeln; der Theaterabend wird Teil des Erinnerungsschatzes unseres Lebens.

Ich hoffe, dass Sie sich auch in diesem Jahr wieder an Ihren Besuch in der Stiftsruine lange und gern zurückerinnern werden.

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Dreharbeiten zu MARTIN LUTHER - DER ANSCHLAG

Das sagt die Presse

  • „... Publikum am Premierenabend der Bad Hersfelder Festspiele begeistert.“ — hessenschau.de —
  • Mit der Uraufführung des Theaterstücks „Martin Luther – Der Anschlag“ haben die 67. Bad Hersfelder Festspiele ihren ersten Höhepunkt erlebt... viel Applaus.“ — Fuldaer Zeitung —
  • Martin Luther – Der Anschlag: Kulturelle Großtat zur Festspieleröffnung ... auf der Bühne ziemlich großes Kino. — osthessennews —
  • Wedels Luther-Uraufführung geglückt — dpa —
  • Arthur Millers „Hexenjagd“ passt leider in jedes Jahr auf Erden, so lange die Menschheit noch besteht ... — Frankfurter Rundschau —
  • Bedrückend wie beeindruckend: Wedels „Hexenjagd” Kein leichtes Sommertheater, sondern ein starkes Bühnenstück mit Aussage und Relevanz. ... — dpa, bundesweit —
  • Wedels Hexenjagd bejubelt und gefeiert ... — Bild am Sonntag —
  • Fernsehstars als Bühnenkoryphäen (in Hexenjagd) ... Nach dieser ansprechenden und an vielen Stellen packenden Inszenierung heißt es für die traditionsreichen Festspiele: Die Strahlen des Wedel vertreiben die Nacht. — FAZ —

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