News rund um die Festspiele


Aktuelles

Dieter Wedel inszeniert MARTIN LUTHER - DER ANSCHLAG

Die Uraufführung findet zur Eröffnung  der 67. Bad Hersfelder Festspiele am 23. Juni 2017 statt.

Dieter Wedel zu seinen Plänen: „Die Besucher erwartet ein großes Spektakel über eine der widersprüchlichsten Figuren der deutschen Geschichte: ein Wut-Bürger, ein sprachgewaltiger Übersetzer, ein unflätiger Pöbler, ein Rassist, einer, der auf der Schwelle zur Neuzeit steht. Große LED-Wände erweitern die Erzählmöglichkeiten in der Stiftsruine. Mehrere Darsteller spielen Luther, viele Schauspieler, Musiker, Tänzer bevölkern die Bühne. Die Zuschauer glauben, den Ausgang der Geschichte zu kennen, aber vielleicht endet sie diesmal doch ganz anders.“

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HEXENJAGD und MY FAIR LADY auch in 2017

Nach dem riesigen Erfolg im letzten Sommer zeigen wir beide Inszenierungen in 2017 noch einmal in der Stiftsruine. Das Besondere an der Stiftsruine in Bad Hersfeld: Das Publikum sitzt zwischen den historischen Mauern auch immer trocken und geschützt, denn bei Regen wird das „Faltdach“ von Frei Otto über dem Zuschauerraum ausgefahren.


Man kann also ohne Bedenken frühzeitig Lieblingsplätze sichern und muss keine Sorge haben, nass zu werden.

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Das Musical TITANIC - Schiff im Kirchenschiff

- zum ersten Mal ab 14. Juli 2017 in der Stiftsruine!        

Stefan Huber wieder in Bad Hersfeld: Stefan Huber ist einer der renommiertesten Regisseure im deutschsprachigen Raum und kennt die Stiftsruine in Bad Hersfeld gut. Er inszenierte hier zuletzt ANATEVKA. Für ihn passt das Musical TITANIC perfekt in das monumentale Gebäude. „Erinnert das Kirchenschiff nicht ohnehin an ein Schiff?“ – so  seine Frage zum Spielort.

TITANIC ist großes Musiktheater von mitreißenden Solonummern bis hin zu bombastischen Ensemblestücken. Auch TITANIC wird wie alle Musicals in Bad Hersfeld von einem großartigen Orchester unter der Leitung von Christoph Wohlleben gezeigt. Für die Choreografie wurde erneut Melissa King gewonnen.

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Das TAPFERE SCHNEIDERLEIN ab dem 13. Juni 2017

Man muss es in Bad Hersfeld sehen: Das Märchen nach den Gebrüdern Grimm bearbeitet von Franzisk Reichenbacher im Theaterzelt an der Stiftsruine.

Vielleicht lebte das tapfere Schneiderlein sogar wirklich in Bad Hersfeld und seine Schneiderwerkstatt war in einem der kleinen Fachwerkhäuser in einer Gasse der verwinkelten Altstadt, gleich hinter der Stiftsruine. Im späten Mittelalter waren die Weber und Tuchmacher die führenden Zünfte in Hersfeld und diese Webereien bildeten die Grundlage für die blühende Textilwirtschaft der Stadt Hersfeld bis ins 19. Jahrhundert hinein. Bad Hersfeld - als einer der Orte der sogenannten "Grimmheimat Nordhessen" - könnte also gut die Heimat des tapferen Schneiderleins gewesen sein. Wissenschaftlich belegen lässt sich das allerdings nicht. Die Märchen der Brüder Grimm sind nicht an einen bestimmten Ort oder an eine Landschaft gebunden, denn sie erzählen allgemeingültig über das, was Menschen bewegt, berührt, beflügelt und antreibt.

Das tapfere Schneiderlein wird im Theaterzelt vor der Stiftsruine gespielt. So dass die Kinder auch in 2017 mittendrin im Festspielgeschehen sind. Es gibt Vorstellungen am Vormittag und am Nachmittag.

 

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Aktuelle Bekleidungsempfehlung für Ihren Besuch bei den Bad Hersfelder Festspielen Zur Website der Stadt Bad Hersfeld Zur Website 10 Deutsche Festspielorte Zur Website der Sommernachtsträumer

Intendant Dr. Dieter Wedel

Vorwort des Intendanten Dr. Dieter Wedel

Die Attraktion der Bad Hersfelder Festspiele ist und bleibt ihr atemberaubender Spielort:
die gewaltige, unvergleichliche Stiftsruine.

Hier sollte Theaterspielen nie bloß Versunkenheit sein, Entrücktheit, sondern immer zugleich auch Spiegel gesellschaftlicher, ökonomischer und politischer Entwicklungen.

Wenn ein Zeitalter zu Ende geht und die Gesellschaft sich wieder einmal verändert, sollte das Theater mit unbestechlichem Blick auf die Zeitläufe und die Sturmfluten der immer wiederkehrenden Krisen diese Veränderungen reflektieren.

Vermutlich sind wir alle – Autoren, Schauspieler, Regisseure – in diesem Beruf, weil wir uns nach etwas Unerfülltem sehnen; weil wir an einem kaum gedachten, nie ausgesprochenen Heimweh kranken nach einer anderen Welt, in der Schönheit, Gerechtigkeit und Toleranz neben Aufgeschlossenheit und Nächstenliebe ihren Platz haben. Nicht nach anderen Menschen! Nur die ideologisch Festgefahrenen, die strammen Parteigänger und Fundamentalisten, die ihre Umgebung lediglich durch eine Schießscharte zu sehen vermögen, maßen sich an zu wissen, wie Menschen zu sein haben. Nein, ich meine ein Heimweh nach einem veränderten Klima, das die Seelen berührt, einer besseren Luft, in der die Menschen verständnisvoller miteinander umgehen. [Weiterlesen]

Ob die Aufführungen nun von Liebe und Heldentum erzählen, von Krieg und Unrecht, vom Kampf gegen das Böse oder dem Schlaf der Welt, sie zeigen das wirkliche Leben, aber wenn sie gelingen, exemplarisches Leben.

Es gibt kein richtiges oder falsches Theater.

Es gibt nur lebendiges oder totes Theater.

Tagestheater oder Museumstheater.

Das zutreffende und das unsachliche.

Das ehrliche und das effekthascherische.

Die aufrichtige Bereitschaft zu verstehen.

Die unvoreingenommene Berührung mit der Welt, mit der leibhaftigen Wirklichkeit.

Sich in diesem Jahr an Luther zu wagen, setzt Kühnheit voraus.

Man hat bei einer schwierigen Herausforderung wohl immer das Empfinden, dass das, was er erzählen möchte, eigentlich nicht zu erzählen ist. Dass das Begonnene unvollendbar bleibt, dass allein schon das Beginnen Vermessenheit bedeutet.

Aber soll man nicht lieber den Mut haben, Fehler zu machen, als sich dem Vorwurf auszusetzen, sich vor einer Herausforderung davonzustehlen?

Bei der Arbeit an einem dramatischen Text hat mich etwas immer überrascht: ich fand es merkwürdig, dass zwei völlig gegensätzliche Meinungen zur selben Zeit richtig und zutreffend sein können. Und dass man auf diese Weise näher an die Wahrheit herankommen kann, wie auf keine andere Art.

Wir bauen Sandburgen. Wir kommen zusammen und basteln daran mit all unserer Kraft. Dann schauen wir sie uns an, eine Spielzeit lang, selten zwei. Und dann kommt die Flut und spült alles weg.

Aber manchmal bleibt die Erinnerung an ein paar Momente, Einsichten über Menschen und ihr Handeln; der Theaterabend wird Teil des Erinnerungsschatzes unseres Lebens.

Ich hoffe, dass Sie sich auch in diesem Jahr wieder an Ihren Besuch in der Stiftsruine lange und gern zurückerinnern werden.

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Rückblick

Das sagt die Presse

  • Sandy Mölling machte mit der Girlgroup No-Angel Karriere. Dass die Popsängerin mehr kann, beweist sie in einer Musical-Hauptrolle bei den Bad Hersfelder Festspielen. — dpa zu MY FAIR LADY —
  • Zum Niederknien schön Mit Liebe zum Detail ... — osthessennews zu MY FAIR LADY —
  • Fug und Recht dürfen die Festspiele behaupten: Alles richtig gemacht! — Musicals zu MY FAIR LADY —
  • "WIE WUNDERSCHEEN!" MY FAIR LADY mit No Angel Sandy begeistert in Bad Hersfeld — lokalo24 —
  • Arthur Millers „Hexenjagd“ passt leider in jedes Jahr auf Erden, so lange die Menschheit noch besteht ... — Frankfurter Rundschau —
  • Bedrückend wie beeindruckend: Wedels „Hexenjagd” Kein leichtes Sommertheater, sondern ein starkes Bühnenstück mit Aussage und Relevanz. ... — dpa, bundesweit —
  • Wedels Hexenjagd bejubelt und gefeiert ... — Bild am Sonntag —
  • Fernsehstars als Bühnenkoryphäen (in Hexenjagd) ... Nach dieser ansprechenden und an vielen Stellen packenden Inszenierung heißt es für die traditionsreichen Festspiele: Die Strahlen des Wedel vertreiben die Nacht. — FAZ —

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