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"LUTHER GEGLÜCKT" ERSTE KRITIKEN

zur Uraufführung von  MARTIN LUTHER-DER ANSCHLAG

„Wedels Luther-Uraufführung geglückt“ (dpa)

„“Martin Luther – Der Anschlag“: Kulturelle Großtat zur Festspieleröffnung... lieferte Wedel gestern auf der Bühne ziemlich großes Kino...  minutenlange(r) Beifall und stehende Ovationen.“ (osthessennews)

„Mit der Uraufführung des Theaterstücks „Martin Luther – Der Anschlag“ haben die 67. Bad Hersfelder Festspiele ihren ersten Höhepunkt erlebt. Die etwa 1200 Zuschauer in der Stiftsruine bedachten das Stück über den Kirchen-Reformer am Freitagabend mit viel Applaus.“ (Fuldaer Zeitung)

„Trotz des öffentlichen Streits um den gefeuerten Schauspieler Paulus Manker war das Publikum am Premierenabend der Bad Hersfelder Festspiele begeistert.“ (hessenschau.de und HR-Hörfunkprogramme)

„Lutherstück von Dieter Wedel: Die Sprengkraft neuer Ideen“ (HNA)

HZ über Christian Nickel: „Ihm gebührt das höchste Lob für seine Schauspielkunst. Er ist charismatisch, furchtsam, leidend, zerquält, pöbelnd und tobend in einer Person.“ und weiter: „ ... ragt Nickel hervor, doch auch die anderen Darsteller des durchweg hochkarätigen Ensembles prägen das Stück: Allen voran Corinna Pohlmann als lasziv, verführerische Teufelin und Robert Joseph Bartl als salbungsvoller, um Mäßigung bemühter Kardinal Cajetan. Stark auch Claude Oliver Rudolph, der als Ablasshändler Tetzel in einer Art „Papa-Mobil“ auf die Bühne rollt und im Stile eines Markthändlers auf dem Dippenmarkt Gnade und Vergebung verkauft. Herrlich verschroben spielt Uwe Dag Berlin Lucas Cranach als hippiehaften Künstler. Kraftvoll agiert auch Marcel Heupmann als rockender Ritter Ulrich von Hutten, der die Gitarrre ebenso sicher beherrscht wie das Schwert.“

Amazon spendiert Sondervorstellung

Amazon unterstützt auch in diesem Jahr wieder das Kinder- und Jugendprojekt der Bad Hersfelder Festspiele Sommernachtsträumer e.V. und organisiert mit den Bad Hersfelder Festspielen eine Sondervorführung des TAPFEREN SCHNEIDERLEINS.  150 Plätze stehen für Bad Hersfelder Kinder sowie für Mitarbeiterkinder zur Verfügung. Für die Vergabe der externen Karten wird Amazon auf lokale gemeinnützige Organisationen zugehen, die Kinder- und Jugendliche unterstützen.

Intendant Dieter Wedel: „Ich freue mich, dass Amazon unsere Bemühungen, junge Menschen für die Bad Hersfelder Festspiele zu begeistern, fördert. Gemeinsam können wir viel bewegen. Ohne die tatkräftige Unterstützung unserer  Sponsoren wären die Bad Hersfelder Festspiele nicht möglich.“

Stephanie Schreiber, stellvertretende Standortleiterin von Amazon Bad Hersfeld (im Bild mit Bürgermeister Thomas Fehling während eines Pressetermins in der Stiftsruine/(c) Karsten Socher) : „Dieter Wedel und sein Team haben aus den Festspielen ein großartiges kulturelles Ereignis gemacht, für das Bad Hersfeld weit über seine Grenzen hinaus bekannt ist. Wir möchten diese Arbeit unterstützen. Dabei liegen uns besonders Kinder und Jugendliche am Herzen. So kam die Idee der Sondervorführung von DAS TAPFERE SCHNEIDERLEIN zustande.“

Glanzvolle Eröffnung

der Bad Hersfelder Festspiele mit vielen prominenten Gästen. Ministerpräsident Volker Bouffier hat die Bad Hersfelder Festspiele eröffnet. Im Rahmen des Festaktes sprachen auch Bürgermeister Thomas Fehling und als Festredner der erste Vizepräsident der EU-Kommission, Frans Timmermans.

Auf dem roten Teppich dann viel Prominenz: Mareile Höppner (im Bild) mit Arne Schönfeld, Jan Hofer, Diana Körner, Peter Weck, Susanne Uhlen, Sky Dumont, Ursula und Volker Bouffier, Wolfgang Bosbach, Jule Gölsdorf, Franz Josef Jung, Martin Semmelrogge, Helen Schneider und viele viele andere.


Viele schöne Bilder finden Sie z.B. auf unserer facebook-Seite.

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Wichtige Hinweise zu Ihrer Sicherheit

und für Ihr Wohlbefinden.

 

 

Liebe Besucher der 67. Bad Hersfelder Festspiele,

bitte bringen Sie keine großen Taschen mit, wenn Sie zu unseren Vorstellungen kommen. Und bitte haben Sie Verständnis, wenn Taschen am Eingang kontrolliert werden. Es geschieht zu unser aller Sicherheit.

Wir spielen bei jedem Wetter, denn im Zuschauerbereich der Stiftsruine sitzen Sie immer trocken. Wenn es regnet, dann wird das „Faltdach“ von Frei Otto ausgefahren.

Auch wenn es sehr heiß ist, empfehlen wir Ihnen, eine Jacke mit zu bringen. In der Stiftsruine kann es am Abend trotzdem sehr kühl werden.

Wir wünschen Ihnen schöne Erlebnisse und Begegnungen.

Weitere Informationen

Aktuelle Bekleidungsempfehlung für Ihren Besuch bei den Bad Hersfelder Festspielen Zur Website der Stadt Bad Hersfeld Zur Website 10 Deutsche Festspielorte Zur Website der Sommernachtsträumer

Intendant Dr. Dieter Wedel

Vorwort des Intendanten Dr. Dieter Wedel

Die Attraktion der Bad Hersfelder Festspiele ist und bleibt ihr atemberaubender Spielort:
die gewaltige, unvergleichliche Stiftsruine.

Hier sollte Theaterspielen nie bloß Versunkenheit sein, Entrücktheit, sondern immer zugleich auch Spiegel gesellschaftlicher, ökonomischer und politischer Entwicklungen.

Wenn ein Zeitalter zu Ende geht und die Gesellschaft sich wieder einmal verändert, sollte das Theater mit unbestechlichem Blick auf die Zeitläufe und die Sturmfluten der immer wiederkehrenden Krisen diese Veränderungen reflektieren.

Vermutlich sind wir alle – Autoren, Schauspieler, Regisseure – in diesem Beruf, weil wir uns nach etwas Unerfülltem sehnen; weil wir an einem kaum gedachten, nie ausgesprochenen Heimweh kranken nach einer anderen Welt, in der Schönheit, Gerechtigkeit und Toleranz neben Aufgeschlossenheit und Nächstenliebe ihren Platz haben. Nicht nach anderen Menschen! Nur die ideologisch Festgefahrenen, die strammen Parteigänger und Fundamentalisten, die ihre Umgebung lediglich durch eine Schießscharte zu sehen vermögen, maßen sich an zu wissen, wie Menschen zu sein haben. Nein, ich meine ein Heimweh nach einem veränderten Klima, das die Seelen berührt, einer besseren Luft, in der die Menschen verständnisvoller miteinander umgehen. [Weiterlesen]

Ob die Aufführungen nun von Liebe und Heldentum erzählen, von Krieg und Unrecht, vom Kampf gegen das Böse oder dem Schlaf der Welt, sie zeigen das wirkliche Leben, aber wenn sie gelingen, exemplarisches Leben.

Es gibt kein richtiges oder falsches Theater.

Es gibt nur lebendiges oder totes Theater.

Tagestheater oder Museumstheater.

Das zutreffende und das unsachliche.

Das ehrliche und das effekthascherische.

Die aufrichtige Bereitschaft zu verstehen.

Die unvoreingenommene Berührung mit der Welt, mit der leibhaftigen Wirklichkeit.

Sich in diesem Jahr an Luther zu wagen, setzt Kühnheit voraus.

Man hat bei einer schwierigen Herausforderung wohl immer das Empfinden, dass das, was er erzählen möchte, eigentlich nicht zu erzählen ist. Dass das Begonnene unvollendbar bleibt, dass allein schon das Beginnen Vermessenheit bedeutet.

Aber soll man nicht lieber den Mut haben, Fehler zu machen, als sich dem Vorwurf auszusetzen, sich vor einer Herausforderung davonzustehlen?

Bei der Arbeit an einem dramatischen Text hat mich etwas immer überrascht: ich fand es merkwürdig, dass zwei völlig gegensätzliche Meinungen zur selben Zeit richtig und zutreffend sein können. Und dass man auf diese Weise näher an die Wahrheit herankommen kann, wie auf keine andere Art.

Wir bauen Sandburgen. Wir kommen zusammen und basteln daran mit all unserer Kraft. Dann schauen wir sie uns an, eine Spielzeit lang, selten zwei. Und dann kommt die Flut und spült alles weg.

Aber manchmal bleibt die Erinnerung an ein paar Momente, Einsichten über Menschen und ihr Handeln; der Theaterabend wird Teil des Erinnerungsschatzes unseres Lebens.

Ich hoffe, dass Sie sich auch in diesem Jahr wieder an Ihren Besuch in der Stiftsruine lange und gern zurückerinnern werden.

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Dreharbeiten zu MARTIN LUTHER - DER ANSCHLAG

Das sagt die Presse

  • „... Publikum am Premierenabend der Bad Hersfelder Festspiele begeistert.“ — hessenschau.de —
  • Mit der Uraufführung des Theaterstücks „Martin Luther – Der Anschlag“ haben die 67. Bad Hersfelder Festspiele ihren ersten Höhepunkt erlebt... viel Applaus.“ — Fuldaer Zeitung —
  • Martin Luther – Der Anschlag: Kulturelle Großtat zur Festspieleröffnung ... auf der Bühne ziemlich großes Kino. — osthessennews —
  • Wedels Luther-Uraufführung geglückt — dpa —
  • Arthur Millers „Hexenjagd“ passt leider in jedes Jahr auf Erden, so lange die Menschheit noch besteht ... — Frankfurter Rundschau —
  • Bedrückend wie beeindruckend: Wedels „Hexenjagd” Kein leichtes Sommertheater, sondern ein starkes Bühnenstück mit Aussage und Relevanz. ... — dpa, bundesweit —
  • Wedels Hexenjagd bejubelt und gefeiert ... — Bild am Sonntag —
  • Fernsehstars als Bühnenkoryphäen (in Hexenjagd) ... Nach dieser ansprechenden und an vielen Stellen packenden Inszenierung heißt es für die traditionsreichen Festspiele: Die Strahlen des Wedel vertreiben die Nacht. — FAZ —

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