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EIN ANDERER SOMMER: Ergebnis übertrifft alle Erwartungen

15.000 Zuschauer an fünf Wochenenden - Gesamtauslastung in der Stiftsruine liegt bei 95 Prozent

Was für ein Sommer in Bad Hersfeld! EIN ANDERER SOMMER übertrifft alle Erwartungen: etwa 15.000 Zuschauer (3000 Besucher pro Wochenende) lockte das Festival mit rund 100 Terminen und vielen prominenten Künstler*innen an den fünf Wochenenden vom 17. Juli bis 16. August 2020 in die Stiftsruine, in den Stiftspark, das buchcafé, die Stadtkirche, in das Johann-Sebastian-Bach-Haus sowie an zahlreiche andere Veranstaltungsorte in der gesamten Innenstadt. 8000 Tickets betrug die Gesamtkapazität, davon 6500 Karten für Veranstaltungen der Festspiele, 1500 Tickets hatten die sonstigen Veranstalter im Angebot. Insgesamt wurden beim ANDEREN SOMMER 7400 Karten verkauft, das entspricht einer Gesamtauslastung von hervorragenden 92 Prozent. In der Stiftruine selbst lag die Auslastung bei 95 Prozent. Fast alle 26 Termine in der Stiftsruine (240 Plätze) und Krypta (70 Plätze) waren ausverkauft. Festspiel-Intendant Joern Hinkel und die Kaufmännische Leiterin Andrea Jung bewiesen Mut zum Risiko und eine große Kreativität, Neues zu wagen und dabei alle Aufführungen den „Corona“-bedingten Schutzmaßnahmen anzupassen. Sehr gut angenommen (schätzungsweise 7500 Besucher) wurden auch die kostenfreien Veranstaltungen, Lesungen, Ausstellungen und Konzerte, wie beispielsweise die Frühschoppenkonzerte auf dem Linggplatz.

Der Bad Hersfelder Bürgermeister Thomas Fehling ist glücklich über den ANDEREN SOMMER: „Es hat mich total beeindruckt, was da in so kurzer Zeit entstanden ist. Jeder, mit dem ich gesprochen habe, war begeistert. Für mich lagen der Reiz und der Charme des Festivals darin, dass vieles improvisiert war, wir erlebten Theater pur und konnten in der Stiftsruine noch magische Orte wie beispielsweise die Krypta entdecken, die normalerweise dem Publikum verborgen bleiben. Ich sage allen, die an diesem Kultur-Sommer mitgewirkt haben, meinen herzlichsten Dank!“

DER ANDERE SOMMER schreibt im 70sten Jahr der Festspiele tatsächlich eine andere Erfolgs-Geschichte! Alle zogen an einem Strang, um nach der „Corona“-bedingten Absage der Festspiele doch noch ein attraktives Kulturprogramm für diesen Sommer in Bad Hersfeld zu bieten, die Innenstadt an den Wochenenden zu beleben und gleichzeitig alle Hygiene-Regeln zu beachten. In nur sechs Wochen Vorbereitungszeit entwickelte der Fachbereich Stadtmarketing in enger Abstimmung mit Vereinen, Institutionen, Bürger*innen und den Bad Hersfelder Festspielen, die einen Großteil der Veranstaltungen organisiert haben, ein prächtiges Programm mit Konzerten, Schauspiel, Kabarett, Lesungen, Malaktionen, Gastspielen, Talkrunden, Ausstellungen und Liederabenden. ,,Ich habe nur positive Resonanz bekommen, die Menschen in Bad Hersfeld waren dankbar und glücklich, dass nach der Absage der Festspiele so schnell ein Kulturprogramm über fünf Wochen auf die Beine gestellt wurde“, sagt Markus Heide vom Fachbereich Stadtmarketing.

Festspiel-Intendant Joern Hinkel zum ANDEREN SOMMER: ,,Wir haben uns auf das besonnen, was Theater ausmacht, sind zu den Wurzeln zurückgekehrt, ohne opulente Bühnenbilder, Requisiten, Technik. Im Focus stand allein das Handwerk unserer brillanten Bühnendarsteller*innen, diese Kunst verwoben mit besonderen Stoffen und Stücken, hat das Publikum berührt und im ANDEREN SOMMER auch honoriert. Ich bin froh und dankbar darüber, dass uns die Künstler*innen, die Zuschauer und unsere Förderer von Anfang an unglaublich unterstützt haben – alle wollten der „Corona“- bedingten Absage der Festspiele etwas entgegensetzen. Namhafte Künstler haben zugesagt, ohne vorher Stücke und Texte zu kennen, dieser Vertrauensvorschuss, hat mich beflügelt, inspiriert und glücklich gemacht,“ erklärt Joern Hinkel und richtet seinen Dank an die Stadtpolitik, den Bund, das Land und den Kreis, die zugesichert haben, die Fördermittel zu erhalten und so die Veranstaltung überhaupt erst möglich machten.
Die Kaufmännische Leiterin Andrea Jung sieht die Hauptziele des Festivals mehr als erreicht: „Wir haben mit dem ANDEREN SOMMER Leben in die Stadt gebracht und ein vielfältiges Kulturprogramm geboten, über 100 Künstler*innen konnten wir auch in Notzeiten Arbeit geben. Das Festival war auch ein finanzieller Erfolg für die von den Festspielen zu verantworteten Bereiche.“ Die Zusatzkosten für den ANDEREN SOMMER seien, so die Kaufmännische Leiterin, durch Einnahmen, Sponsorenerlöse und Spenden getragen. Andrea Jung erläutert, dass sich diese Zusatzkosten für das Festspiel-Programm des ANDEREN SOMMERS auf 350.000 Euro belaufen, wobei die tatsächlichen Kosten wesentlich höher liegen, „weil wir all unsere Ressourcen plus Infrastruktur der Festspiele eingebracht haben. Diese laufenden Kosten sind durch die Zuschüsse von Bund, Land, Kreis und Stadt gedeckt.“

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Zum Abschluss am Sonntag: IRGENDWO AUF DER WELT

Man glaubt es kaum, aber bald ist der ANDERE SOMMER schon wieder vorbei. Mit Wehmut werden sich alle mit der Abschlussveranstaltung in der Stiftsruine am Sonntag (16. August) ab 20:00 Uhr verabschieden. Sie ist mit IRGENDWO AUF DER WELT überschrieben und stellt Fragen nach der Zukunft.

Elisabeth Lanz, Brigitte Grothum und die jugendlichen Darsteller*innen der Sommernachtsträumer e.V. lesen und spielen Reportagen, Gedichte, Geschichten und Selbstgeschriebenes darüber, wie Dichter und Wissenschaftler sich die Welt von morgen vorstellen und wonach sie, die Kinder und Jugendlichen, sich ganz persönlich sehnen.

Mit Elisabeth Lanz und Brigitte Grothum stehen Josefine Reh als Mädchen, Jakim Leipold, Mira Reinig, Paulina Reh, Luisa Modler, Paula Gnewuch, Nico Otto, Lucca Samouel Müller, Paul Rümann, Felix Gäde, Christopher Seban, Stina Opitz, Silas Blüm, Maria Lanz, Elias Christen, Amelie Wischer, Henrike Saure, Jan Saure, Lara-Luisa Rühl und Fay Dimmerling auf der Bühne. Musik macht Matthias Trippner.

Regie führen Dominic Mäcke und Joern Hinkel. Sie haben mit dem Ensemble ein Programm erarbeitet, in dem sich besonders die Kinder und Jugendlichen mit Texten beteiligen, die sie selbst geschrieben haben und die sie gemeinsam mit den Schauspielerinnen vortragen und auch singen werden. Verbunden werden die Ideen und Vorstellungen der jungen Mitwirkenden mit Zitaten zum Beispiel aus Texten von Samuel Beckett, John Lennon, Douglas Adams oder auch der Offenbarung des Johannes.

(Die Veranstaltung wird vom VR-Bankverein Bad Hersfeld-Rotenburg präsentiert).

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Thorsten Nindel, Günther Alt und Achim Kniese in NACHTSCHICHTEN

 – eine Theaterwanderung durch ein leeres Hotel

Jan Moretti ist Schauspieler und hat mehr als ein Problem. Nicht nur, dass er in der Corona-Krise keine Engagements hat und damit in Geldnot ist. Er muss ganz dringend Arbeit finden. Ein Hotel sucht einen Nachtwächter und er hat keine Wahl, nimmt den Job also an. Der Hotelmanager geht am Abend mit ihm durch das leere Hotel und weist ihn ein. Und sagt ihm, dass viele diese Arbeit nicht lange aushalten. Und er fragt ihn, ob er Angst habe, allein und in der Nacht in dem stillen, leeren nur notbeleuchteten Gebäude ... Und was meint der Manager, wenn er von einer „Tragödie“ spricht?

Thorsten Nindel spielt Jan Moretti und er ist natürlich nicht ganz allein. Er wird von einer Gruppe von Zuschauern auf dieser Theaterwanderung begleitet. Diese erleben mit ihm nicht nur den ersten Rundgang mit dem Hotelmanager. Diese Rolle übernimmt übrigens der echte Herr des Hauses, Achim Kniese. der diese Inszenierung hier auch möglich gemacht hat. Das Publikum begleitet Jan Moretti auch in Arbeitsnächten, während seiner NACHTSCHICHTEN. In diesen Nächten trifft er zumindest noch einen Hotel-Angestellten an. Den Barkeeper Lichtenhahn (Günter Alt), der auch einiges zu erzählen hat. Er kennt die kleinen und großen Skandale, die Geschichten der prominenten und weniger prominenten Gäste und kann auch von Aberglaube und Geistern im Hotel berichten. Jans Nächte im notbeleuchteten, stillen Haus werden immer seltsamer. Spukt es hier etwa? Sitzt da ein Gespenst (Sieglinde Wenzel) in einem Zimmer? Ist das real, was Jan erlebt? Ist alles nur eine Reaktion auf die Andeutungen des Hotelmanagers oder die Geschichten des Barkeepers? Oder spielen ihm seine eigenen Erinnerungen und Alpträume einen Streich?

Die NACHTSCHICHTEN in der Regie von Festspiel-Intendant Joern Hinkel finden im Hotel am Kurpark in Bad Hersfeld vier mal statt: Am Freitag, den 14. August und am Samstag, den 15. August, jeweils um 21.00 und 23.00 Uhr.

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Willemijn Verkaik, David Arnsperger und Gunther Emmerlich im Sommerkonzert

Die Musical-Stars treten mit dem Orchester der Bad Hersfelder Festspiele am Freitag, den 14. August um 20 Uhr im Rahmen des SOMMERKONZERTs in der Stiftsruine auf.

Willemijn Verkaik hat in sehr vielen Musicalrollen zum Beispiel als ELISABETH, in AIDA, in MAMMA MIA oder in TARZAN überzeugt. Als grüne Hexe in WICKED – DIE HEXEN VON OZ sah man sie nicht nur in Deutschland und den Niederlanden, sondern auch in London und am Broadway. Noch mehr Fans gewann sie als Stimme der Elsa in EISKÖNIGIN-Verfilmungen. David Arnsperger hat das Publikum in Bad Hersfeld in TITANIC geliebt und Gunter Emmerlich wurde in MY FAIR LADY bejubelt.

Es wird in diesen Zeiten ein Konzert unter ganz anderen Bedingungen. Aber die Musiker*innen des Orchesters der Bad Hersfelder Festspiele spielen unter der musikalischen Leitung von Christoph Wohlleben mit den drei großartigen Künstler*innen für ihr Publikum und präsentieren Werke von Jazz bis Klassik, von Musical bis Filmmusik.

Die Musiker: Violinen: Takashi Bernhöft, Eva Deak, Anja Geyer-Wohlleben, Henning Vater, Yoo Jung Oh/ Viola: Rüdiger Spuck, Ann-Sophie Mundt/ Violoncello: Pirkko Langer/ Kontrabass u. E-Bass: Alex Uhl/ Flöte: Karin Geyer/Vanessa Hepers/ Oboe: Anja Schmiel/ Klarinette: Sven Aberle/ Fagott: Angela Symalla/ Horn: Stefan Fellhauer/ Trompete: Christian Meyers/ Posaune: Murra Stenhouse/ Schlagzeug u. Pauke: Robert Walla.

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EIN ANDERER SOMMER: Das letzte Wochenende mit Ilja Richter, Elisabeth Lanz, Brigitte Grothum

Thorsten Nindel, Willemijn Verkaik, David Arnsperger, Gunther Emmerlich und vielen anderen ...

Man glaubt es kaum, aber bald ist der ANDERE SOMMER schon wieder vorbei. Er endet am 16. August, am kommende Sonntag! Mit Wehmut werden sich alle mit der Abschlussveranstaltung in der Stiftsruine am Sonntag (16. August/ ab 20:00 Uhr) verabschieden. Sie ist mit IRGENDWO AUF DER WELT überschrieben und stellt Fragen nach der Zukunft. Elisabeth Lanz, Brigitte Grothum und die jugendlichen Darsteller*innen der Sommernachtsträumer e.V. lesen und spielen Reportagen, Gedichte, Geschichten und Selbstgeschriebenes darüber, wie Journalisten, Dichter und Wissenschaftler sich die Welt von morgen vorstellen und wonach sie, die Kinder, sich ganz persönlich sehnen. Musik macht Matthias Trippner und Regie führt wieder Intendant Joern Hinkel, der in diesem ANDEREN SOMMER schon mit seinen Konzepten und der Umsetzung von der Eröffnungsveranstaltung GESCHICHTEN VOM ANFANG, dem Jules-Verne-Abend ZU DEN STERNEN oder seiner großartigen Inszenierung NIEMANDSLAND und in zahlreichen Lesungen das Publikum begeistert hat. (Die Veranstaltung wird vom VR-Bankverein Bad Hersfeld-Rotenburg präsentiert).

Im Hotel am Kurpark (Am Kurpark 19-21) legt der Schauspieler Thorsten Nindel (z.B. DER PROZESS in der Stiftsruine/ Zorro in der LINDENSTRASSE) am kommenden Wochenende NACHTSCHICHTEN ein und unternimmt mit echten und falschen Hotelangestellten und sichtbaren und unsichtbaren Gästen eine Wanderung durch das leere Hotel. Jack ist ein arbeitsloser Schauspieler und verdient sich als Nachtwächter im Hotel etwas dazu. Doch je mehr Nächte er dort verbringt, desto finsterer werden die Albträume, die ihn auf seinen Rundgängen heimsuchen. Oder hat er sich die Toten in der Küche gar nicht eingebildet? Die Theaterwanderungen durch das leere Hotel finden am Freitag, den 14. August und am Samstag, den 15. August jeweils um 21.00 und 23.00 Uhr statt.

Das SOMMERKONZERT mit dem Orchester der Bad Hersfelder Festspiele unter der musikalischen Leitung von Christoph Wohlleben findet am Freitag, den 14. August um 20.00 Uhr, in der Stiftsruine statt. Auch dafür konnten Musicalstars gewonnen werden. Willemijn Verkaik, David Arnsperger und Gunther Emmerlich werden auftreten! Es wird in diesen Zeiten ein Konzert unter ganz anderen Bedingungen. Aber die Musiker*innen des Orchesters der Bad Hersfelder Festspiele spielen für ihr Publikum und präsentieren Werke von Jazz bis Klassik, von Musical bis Filmmusik. (Das Konzert wird von den Freunden der Bad Hersfelder Festspielen präsentiert).

Das musikalische Märchen von Sergej Prokofjew PETER UND DER WOLF wird Christoph Wohlleben als musikalischer Leiter für alle ab 4 Jahre am Samstag, den 15. August um 11.00 Uhr, auf die Bühne der Stiftsruine bringen. Gunther Emmerlich wird als Erzähler dabei sein. (Die Vostellung wird von den Freunden der Bad Hersfelder Festspielen präsentiert).

Ilja Richter singt am Samstag, den 15. August ab 21.00 Uhr, LIEBLINGSLIEDER - Von Disco bis Kabarett. Am Klavier begleitet ihn Harry Ermer. Ilja Richter spielte in Bad Hersfeld in der Stiftsruine zum ersten Mal 1998 in THE BLACK RIDER und zuletzt vor vier Jahren in MY FAIR LADY. Bekannt wurde er mit der ZDF-disco, in der er viele tolle Songs präsentierte. Aber was hörte und hört er privat? Das, was er an diesem Abend erstmals singen wird! (Das Konzert wird von der Firma Elektro-Hess präsentiert).

Am Freitag, den 14. August, wird Maximilian Wigger (z.B. SHAKESPEAE IN LOVE der Bad Hersfelder Festspiele) im buchcafé zu Gast sein und um 19:00 und um 21:00 Uhr auftreten. KITSCH ist seine Lesung mit Musik überschrieben. Von Florence Foster Jenkins bis Friederike Kempner, von Karl May bis Hedwig Courths – er lässt nichts aus, was kitschig berührt und auch zum Lachen reizt. Und das buchcafé lädt auch noch einmal zu einem Konzert in das Parkhaus Altstadt ein. Am Samstag (15. August) um 19:00 Uhr heißt es KICK LA LUNA. Kaum eine deutsche Band hat weltmusikalisch eine derartige Bandbreite. Mit ihrem Ethno-Crossover stecken die Musikerinnen von KICK LA LUNA einfach an. Karten für die Veranstaltungen im buchcafé erhalten Sie in der Hoehlschen Buchhandlung.

In der Evangelischen Stadtkirche wird wieder ein Konzert des BAD HERSFELDER ORGELSOMMERS stattfinden. Am Freitag (14. August/ 19:30 Uhr) mit Anna Linß aus Landau.

Auch der Arbeitskreis für Musik wird im Johann-Sebastian-Bach-Haus in der Nachtigallenstraße seine letzten Veranstaltungen dieses ANDEREN SOMMERS anbieten: Am Samstag, den 15. August ab 16 Uhr steht SINGET NICHT IN TRAUERTÖNEN auf dem Programm. Im Liederkreis Op. 39 vertonte Robert Schumann zwölf Gedichte Joseph von Eichendorffs für Singstimme und Klavier. Die Hersfelder Opernpreisträgerin Kathleen Ziegner präsentiert in Begleitung von Alexander Stapanov (Klavier) daneben ausgewählte Lieder von Mozart bis Debussy. Den Abschluss bildet die KLAVIERMATINÉE VON BACH BIS RACHMANINOV am Sonntag (16. August) um 11 Uhr. Der junge Petersburger Pianist und Preisträger Alexander Stepanov spannt einen Bogen vom Barock bis in die Neuzeit.

Am Sonntag (16. August/ 11:00 Uhr) spielt CHAT NOIR Gypsy Swing zum Jazz-Frühschoppen der Stadt Bad Hersfeld auf den Linggplatz!

Im Kurpark geht es dann am Sonntag (16. August) ab 16:00 Uhr weiter: Im Sommersonntagnachmittagsjazzkonzert der Initiative Jazz & more treten Wollie Kaiser und Dieter Manderscheid auf.

In der Sir-Henry.Galerie in der Homberger Straße 53 liest am Sonntag (16. August) um 15:30 Uhr die Dramaturgin und Regisseurin Bettina Wilts. Sie können den Besuch der Sommerausstellung mit Landschafts-Gemälden von Gabriele Schäfer mit einem herrlichen Gartenspaziergang verbinden und sich zwischen Schmetterlingen, duftenden Stauden- und Rosenrabatten und dem farbenprächtigen Obst- und Gemüsegarten verzaubern lassen. SOMMER, SONNE, SCHMETTERLINGE in der GALERIE IM GRÜNEN ist am Sonntag noch einmal von 15 – 18 Uhr geöffnet.

Ein Ort zum Verweilen ist auch der HAIN DER GESCHICHTE des Theaters ANU im Stiftspark, der bis 16. August jeweils von 10 bis 19 Uhr geöffnet ist. Soundinstallationen erzählen Geschichten aus aller Welt und der Bildhauer Gernot Ehrsam wird vor Ort an seinen Werken aus Holz arbeiten, die den Park immer mehr bevölkern. (Diese Veranstaltung wird von AMAZON präsentiert).

DIE GESCHICHTENAPOTHEKE ist eine Aktion des Theaters ANU und der Stadt Bad Hersfeld in der City Galerie. Die Geschichtenapotheke ist noch einmal am Donnerstag (13. August) von 14. bis 17 Uhr besetzt.

Hinweise für die Besucher

Wir bitten unsere Gäste, die geltenden Hygienemaßnahmen und Abstandsregeln zu beachten und einzuhalten. Dem Einlasspersonal ist zur eigenen Sicherheit Folge zu leisten. Über mögliche Vorstellungsänderungen informieren Sie sich bitte kurzfristig über unsere Homepage. Bitte bringen Sie Ihren Mundschutz mit. Sie helfen uns, wenn Sie den Kontaktzettel von unserer Homepage www.bad-hersfelder-festspiele.de herunterladen und ausgefüllt mitbringen.

Nicht alle Aufführungsorte sind barrierefrei. Bitte erfragen Sie Details beim Ticket-Service.

Bild von Elisabet Lanz: © Dagmar Morath

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Cusch Jung in GESCHICHTE VOM SOLDATEN


Er übernimmt die Rolle des Erzählers!

Cusch Jung kennt und liebt das Publikum der Bad Hersfelder Festspiele als Professor Higgins aus MY FAIR LADY. In ganz Deutschland tritt er seit vielen Jahr in großen Musicals auf und führt auch Regie. Begonnen hat es 1984, in dem Jahr engagierte ihn Helmut Baumann für das Ensemble des Berliner Theaters des Westens, wo er in den folgenden Jahren in zahlreichen Hauptrollen zum Publikumsliebling avancierte – unter anderem als Cliff in CABARET an der Seite von Helen Schneider und Hildegard Knef.

Nun tritt er also auch in diesem ANDEREN SOMMER als facettenreicher Erzähler in DIE GESCHICHTE VOM SOLDATEN von Igor Strawinsky und C. F. Ramuz in der Stiftsruine auf und präsentiert das Märchen mit viel Musik. Mit ihm stehen Hardy Punzel als Soldat und Karla Sengteller als Teufelin auf der Bühne.

Ein armer Soldat ist auf dem Heimweg zu seiner Mutter. Außer seiner Violine hat er fast nichts, die aber kann er wunderbar spielen. Dann begegnet ihm der Teufel und macht ihm ein verlockendes Angebot. Er kann die Geige gegen großen Reichtum tauschen. Doch das Geld macht ihn nicht glücklich. Er geht auf die Suche und gelangt in ein Königreich, dessen schöne Prinzessin krank ist. Demjenigen, der sie heilen kann, verspricht der König ihre Hand. Um seine Geige wiederzuerlangen, mit deren Klang er die Prinzessin heilen kann, überlistet der Soldat den Teufel ... Ohne den Ton des Volksmärchens zu verlassen, beschäftigt sich das Stück mit faustischen Sinnfragen.

Die Erzählung unterlegt und begleitet Strawinsky mit einer quitschlebendigen und knallbunten Musik, die inspiriert durch Jahrmarktsmusik und Jazz vom Marsch über den Tango und Walzer bis zum Ragtime reicht.

In der ungewöhnlichen, besonders farbigen Ensemblebesetzung musizieren Sabine Kraut, Violine, Shelly Ezra, Klarinette, Theo Plath, Fagott, Daniel Crespo, Trompete, Simon Kunst, Posaune, Pierre Decker, Kontrabass und Philipp Strüber, Percussion unter der musikalischen Leitung von Sebastian Bethge auf. Regie führt Bettina Wilts.

Ähnlich den aktuellen „Corona-Umständen“ forderte der erste Weltkrieg von den Dramatikern und Komponisten, kleiner besetzte Formate zu schaffen. C. F. Ramuz und Igor Strawinsky schwebte eine Art Wanderbühne vor, mit der ein kleines Ensemble aus Schauspielern und Musikern auf Tournee gehen sollte. Ihre erste und auch einzige Produktion dieses Projekts ist DIE GESCHICHTE VOM SOLDATEN.

DIE GESCHICHTE VOM SOLDATEN von Igor Strawinsky und C. F. Ramuz ist eine Kooperation zwischen der Musik an der Stadtkirche und den Bad Hersfelder Festspielen und eine konzertante Lesung am Samstag, den 08. August um 20.30 Uhr, in der Stiftsruine.

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