Zwischen alten Mauern, dramatischem Licht und großen Emotionen erwacht das Theater zum Leben.
Pure
Emotion
26. Juni bis 16. August 2026 • Bad Hersfeld, Deutschland
Rahmenprogramm
Zusätzlich zu den Aufführungen in der Stiftsruine und im Eichhof wird es ein spezielles Montagsformat in Anlehnung an eine Late-Night-Show geben. Weitere Einzelheiten werden zu einem späteren Zeitpunkt bekanntgegeben. Ergänzt werden die Festspiele außerdem durch Konzerte für alle Altersgruppen. Zum Auftakt für Familien spielt das hr-Sinfonieorchester unter der Leitung von Chefdirigent Alain Altinoglu am 28. Juni um 15 Uhr den „Karneval der Tiere“ von Camille Saint-Saëns.
hr-Sinfonierorchester präsentiert „Karneval der Tiere“ in der Stiftsruine

Wie trompetet ein Elefant? Welche tiefen Töne produziert ein brüllender Löwe und wie etwa klingen gackernde Hühner? In der musikalischen Suite „Karneval der Tiere“ des französischen Komponisten Camille Saint-Saëns kommt eine ganze tierische Menage zusammen und feiert ausgelassen. Das hr-Sinfonierorchester unter der Leitung von Alain Altinoglu spielt dieses heitere und schwungvolle Konzert als „Auftakt für Familien“ bei den Bad Hersfelder Festspielen am 28. Juni 2026 ab 15 Uhr.
Eintrittskarten für das Konzert gibt es ab 3. November 2025 beim Ticket-Service unter Telefon 06621 640200, per Email ticket-service@bad-hersfelder-festspiele.de oder hier online zum Preis von 35 Euro für die Reihen 26 bis 31, 40 Euro für die Reihen 17 bis 25 und 45 Euro für die Reihen 1 bis 16.
Das Stück besteht aus 14 kleinen Sätzen, die (fast) alle ein Tier mit seinen bestimmten typischen Merkmalen, Verhaltensweisen und Eigenschaften durch die musikalische Darstellung und spezifischer Instrumente beschreiben. Außerdem hat der Komponist mehrfach musikalische Zitate und Anspielungen aus anderen bekannten Musikwerken in das Stück eingearbeitet. Diese reichen von Volksliedern über eigene und fremde Orchesterwerke – so zum Beispiel den berühmten „Can-can“ von Jaques Offenbach – bis hin zu einer Opernarie, oft in einer bewusst verfremdeten und dadurch humoristischen Weise.
Der „Karneval der Tiere“ ist Saint-Saëns‘ bekanntestes Werk, obwohl er sich zu Lebzeiten dazu entschied, das Werk nicht zu veröffentlichen. Er befürchtete zu Recht, dass das heiter-leichtfüßige, humoristische Gelegenheitswerk „zu erfolgreich“ werden und damit seinem Image als „seriöser“ Komponist nachhaltig schaden würde.
Melodien für Kleine und Große
Unter Leitung des renommierten, französischen Chefdirigenten Alain Altinoglu präsentiert das Ensemble vor der eindrucksvollen Kulisse der Stiftsruine ein Konzert für die ganze Familie. Die Melodien haben schon abertausende Kleine und Große für klassische Musik begeistert. Neben dem „Karneval der Tiere“ gibt es Maurice Ravels „Ma mère l‘oye“ zu hören, das vom „Geister Duo“ (David Salmon und Manuel Vieillard) vierhändig auf dem Klavier dargeboten wird. Das Klavierduo hat 2021 den 1. Preis in der Kategorie „Klavierduo“ beim ARD-Musikwettbewerb gewonnen.
Maurice Ravel entführt mit „Ma mère l'oye“ auf eine träumerische Reise voller impressionistischer Klanggebilde. Auch in diesem Stück betreten die Zuhörer das Reich von Märchen und fantasievollen Traumbildern. Ravel fasste ursprünglich im Jahr 1908 fünf Klavierstücke über Märchen von „Dornröschen“ über den „Kleinen Däumling“ bis zur „Schönen und das Biest“ zu einem Zyklus zusammen, der mit „Le jardin féerique“ (dt. „Der märchenhafte Garten“), Ravels wahrscheinlich eigener märchenhafter Dichtung, schließt. Das hr-Sinfonieorchester Frankfurt, 1929 als eines der ersten Rundfunk-Sinfonieorchester Deutschlands gegründet, blickt auf eine 95-jährige Geschichte zurück. Mit innovativen Konzertformaten und steter Präsenz in wichtigen Musikzentren Europas und Asiens genießt das international „Frankfurt Radio Symphonie“ genannte Orchester weltweit einen hervorragenden Ruf. Festspiel-Intendantin Elke Hesse: „Es ist mir eine besondere Freude, mit dem Sinfonieorchester des Hessischen Rundfunks eines der zeitgenössischen Spitzenorchester im deutschsprachigen Raum nach langer Pause wieder für unsere Festspiele gewinnen zu können.“

Spielorte
Die heutige Stiftsruine war die eine der größten romanischen Basiliken nördlich der Alpen und ist heute die größte romanische Kirchenruine der Welt — und Haupt-Spielort der Bad Hersfelder Festspiele seit 1951. Seit 1986 ist der idyllische Innenhof des etwa 3 km südlich der Bad Hersfelder Altstadt gelegenen Eichhofes in der Schlossstraße 1 die zweite Freilichtbühne der Festspiele. Vor 200 Zuschauern wird in jeder Spielzeit allabendlich eine Komödie oder ein Kammerspiel aufgeführt.
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