Singspiel in drei Akten
Im weißen Rössl
Im traditionsreichen Gasthof „Zum Weißen Rössl“ am Wolfgangsee trifft sich gefühlt die ganze Welt. Zahlkellner Leopold liebt seine Wirtin Josepha, die wiederum ihr Herz an einen Berliner Stammgast verloren hat. Während sich Urlaubsgäste, Geschäftsleute, Töchter, Väter und vermeintliche Rivalen gegenseitig in die Quere kommen, wächst das Geflecht aus romantischen Verwicklungen schneller heran, als die Reisegeschwindigkeit des ankommenden Kaisers.
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18. Juni bis 15. August 2027 • Bad Hersfeld, Deutschland
Im weißen Rössl
Singspiel in drei Akten
frei nach dem Lustspiel von Blumenthal und Kadelburg
von Hans Müller und Erik Charell
Gesangstexte von Robert Gilbert, Musik von Ralph Benatzky, sechs musikalische Einlagen von Robert Gilbert, Bruno Granichstaedten und Robert Stolz
Regie: Philipp M. Krenn
Musikalische Leitung: Christoph Wohlleben
Ausstattung: Momme Hinrichs
Premiere: 19. Juni 2027 / 21 Uhr / Stiftsruine Bad Hersfeld
Der Zahlkellner Leopold in der Gestalt von Peter Alexander hat dem „Weißen Rössl“ zu Bekanntheit und Klischee gleichermaßen verholfen. Wenn die musikalische Komödie in der Spielzeit 2027 auf dem Programm der Bad Hersfelder Festspiele steht, darf das Publikum ein Singspiel erwarten, das wie kaum ein anderes Bühnenwerk sommerliche Leichtigkeit versprüht: Hinter Postkartenidylle und Alpenpanorama am Wolfgangsee verbirgt sich weit mehr als die wohlbekannte nostalgische Liebesgeschichte. „Im weißen Rössl“ ist nämlich eine ebenso charmante wie treffsichere Komödie und feine Menschenbeobachtung, die die Gefühle in den facettenreichen Charakteren hochkochen lässt.
Das Kult-Singspiel von Ralph Benatzky schlägt in dieser Saison als moderner Pop-up-Store mitten in Bad Hersfeld auf und verwandelt das historische Gemäuer der Stiftsruine in einen Heurigen mit österreichischer Gemütlichkeit, ortstypischem Charme und regionaler Küche. Musikalisch jagt dabei ein Hit den nächsten: Jede Nummer ist ein weltbekannter Ohrwurm - vom sehnsuchtsvollen „Salzkammergut“ über die Titelnummer „Im weißen Rössl am Wolfgangsee“ bis hin zum Auftritt des schönen Sigismund, der ja nun wirklich nichts dafürkann, dass er so schön ist.
Im traditionsreichen Gasthof „Zum Weißen Rössl“ am Wolfgangsee trifft sich gefühlt die gesamte Welt. Der Zahlkellner Leopold liebt seine Wirtin Josepha, die wiederum ihr Herz an einen Berliner Stammgast verloren hat. Während sich Urlaubsgäste, Geschäftsleute, Töchter, Väter und vermeintliche Rivalen gegenseitig in die Quere kommen, wächst das Geflecht aus romantischen Verwicklungen schneller heran, als die Reisegeschwindigkeit des ankommenden Kaisers, der höchstpersönlich aufersteht und für royale Vergangenheitsromantik sorgt.
Am Wolfgangsee entsteht damit eine Figurenwelt, in der Eigenheiten liebenswert werden, Stolz überwunden werden muss und selbst die größten Gefühlsverwirrungen am Ende ihren Platz finden. Die eingeschriebene Gemütlichkeit und die Feel-Good-Momente dieses Theaterabends laden uns im Sommer ein, den schrulligen und liebenswürdigen Gästen des Gasthofs zu lauschen und in ihrem Gefühlschaos einzuchecken. Zwischen Singspiel und Volkskomödie feiern wir die Leichtigkeit des Lebens und folgen dabei allesamt der gleichen Prämisse. Denn auch im tatsächlichen Gasthof „Zum Weißen Rössl“ am Wolfgangsee gilt bis heute: Verlieben ist leicht - kompliziert wird es erst danach.
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