In einer Neufassung von Michael Schachermaier
Jedermann wird
Jedermensch
Uraufführung
In der Bad Hersfelder Neufassung des weltberühmten Stoffes „Jedermann“ löst „Jedermensch“ die zentrale Figur aus der Fixierung auf eine einzelne Person und verteilt ihre Sehnsüchte, Ängste und Versuchungen auf unterschiedliche Menschen.
Tickets kaufen Spieltage Besetzung
18. Juni bis 15. August 2027 • Bad Hersfeld, Deutschland
JEDERMANN wird JEDERMENSCH
Frei nach Hugo von Hofmannsthal
Uraufführung
In einer Neufassung von Michael Schachermaier
Regie: Michael Schachermaier
Bühnenbild: Volker Hintermeier
Kostüme: Alexander Djurkov Hotter
Premiere: 18. Juni 2027 / 21 Uhr / Stiftsruine Bad Hersfeld
„Jedermann“ ist als Theaterstück traditionell mit den Salzburger Festspielen verbunden. Die Bad Hersfelder Festspiele wagen gerne Neues und so heißt hier die Hoffmannsthal-Adaption in der Spielzeit 2027 folgerichtig „Jedermann wird Jedermensch“. Dies ist die Verdeutlichung, dass sich alle Menschen - egal welcher Nationalität, welchen Geschlechts - die Antwort geben sollten auf diese Kern-Fragen: „Wer sind wir - und vor allem: Wohin gehen wir?“ Welche Rollen spielen Begegnungen in unserem Dasein, und was bleibt von uns, wenn wir einmal nicht mehr sind? Von der Sekunde unserer Geburt an beginnt die Uhr zu ticken, und wir wissen nur eines: Irgendwann werden wir nicht mehr da sein. Bereits Hugo von Hofmannsthal geht diesen Lebensfragen in seinem „Jedermann“ nach und versucht, anhand eines einzelnen Schicksals den Sinn des Lebens zu entschlüsseln.
In der Bad Hersfelder Neufassung des weltberühmten Stoffes löst nun „Jedermann wird Jedermensch“ die zentrale Figur aus der Fixierung auf eine einzelne Person und verteilt ihre Sehnsüchte, Ängste und Versuchungen auf unterschiedliche Menschen. So wird aus der Geschichte vom Sterben eines einzelnen Mannes ein allgemeingültiges Spiel über Verantwortung, Liebe, Schuld, Freundschaft und die Frage, was im Leben wirklich zählt. Für die Festspiele entsteht so eine zeitgemäße Neufassung, die die zentralen Motive des wiederkehrenden Theaterklassikers neu überprüft.
„Jedermann wird Jedermensch“ verlegt die Handlung in das Setting eines Festabends - eine Feier des Lebens, die unmerklich in ein Fest des Sterbens übergeht. Zwischen Musik, Rausch und scheinbar grenzenloser Selbstinszenierung tritt die existenzielle Dimension des Stoffes hervor: Nicht nur einer, sondern wir alle müssen uns dem letzten Moment stellen. Wie definieren wir uns selbst, was sagen unsere guten Werke, unser Vermögen, unsere Freundschaften und unsere Lieben über uns aus - und wie würden wir uns verhalten, wenn wir auf einmal Tod und Teufel begegnen?
Unsere Förderer










